Montag, 27. August 2007

Stramme Uniwoche & das perfekte deutsche Dinner

*Mmmhh, leider habe ich ein paar Probleme mit dem Erstellen der Fotoalben. Sobald wieder alles funktioniert folgen weitere Bilder. Jetzt dann leider nur die paar die im Text zu finden sind!*


Hey guys,

Week 7 ist geschafft und wie jede Woche stand mal wieder einiges auf dem Programm. Neben einer heftigen Uniwoche, gab es noch allerlei Party und ein perfektes deutsches Dinner.

Diese Woche standen 2 Assignments auf dem Programm. Im Leadershipkurs übte ich mich in eigener Problembehandlung. Ein Problem aus der Vergangenheit - was allerdings durchaus in der Zukunft erneut auftreten kann - auf das ich reaktiv reagiert habe bzw. würde, musste dargelegt und in Bezug auf meinen proaktiven Circle of Influence (Beeinflussungskrei) analysiert werden. Zu beachten war dabei natürlich noch der Circle of Concern sowie Stimulus und Response. Nicht zu vergessen Freedom to choose! Ich finde das hört sich alles ganz einfach und einleuchtend an, oder?! In Project Management durfte ich mich der Gantt-Chart und somit unserer zeitlichen und personellen Planung unserer Projektes widmen! Dank MS Project hat auch das hingehauen! Ansonsten war die Woche, was die Uni betrifft recht erfolgreich. Die Assignments aus der vergangenen Woche durften einmal mit A+ und einmal mit B+ zurück in Empfang genommen werden. Von mir aus kann es so weiter gehen!:)

Sonst stand diese Woche im Zeichen der deutschen Küche. Nachdem ich mein OK gegeben hatte, dass ich mein Assignment fertig bekomme, gings am Donnerstag für Malin und Julia (während ich noch schön für die Uni tipperte) in den Supermarkt um alle benötigten Zutaten für unser German Dinner zu besorgen. Tja, leider sind wir hier nicht in Deutschland und somit standen die zwei in einem riesen Supermarkt wo die Auswahl für Rinderrouladen mit Rotkohl und Spätzle nicht allzu groß war! Zudem gab es weder Mohrenköpfe (also die Neuseeländer verpassen was) noch rote Grütze und so musste auch ich einiges an Improvisationstalent für den geplanten Nachtisch an den Tag legen. Aber wir ließen uns nicht unterbuttern und somit gab es statt Spätzle eben leckeres Kartoffelpüree und anstatt fertigen Rotkohl musste eben aus einem Rotkohlkopf und sauren Äpfeln selber Rotkohl hergestellt werden. Die Rouladen wurden dann halt nicht fertig gekauft, sondern auf gute alte Art und Weise selber gewürzt und gerollt. Marshmallows und die Waldbeerenmischung waren ein geeigneter Ersatz für den leckeren Nachtisch!
Ich sag euch, das Essen war ein Traum. 4 Stunden Küchenarbeit haben sich durchaus bezahlt gemacht. Die Zweifel, die wir alle drei zwischendurch hatten, waren total unbegründet gewesen. Gut, der eine Topf Rotkohl war halt angebrannt und konnte nicht mehr verwendet werden. Aber wir hatten ja zum Glück genug. Auch die 2 zuviel gemachten Rouladen fanden ihre Abnehmer! Der mit ein wenig zuviel Sahne angerührte Nachtisch war trotzdem Klasse und die zu flüssige Herrencreme schmeckte hervorragend! All unsere französischen und amerikansichen Freunde waren von unserer guten alten Hausmannskost begeistert und wir drei waren mächtig stolz auf uns auch mal was gekocht zu haben was nicht aus der Tüte kam!

Ja und nach so viel gutem Essen mussten die ganzen Kalorien ja wieder runter getanzt werden. Somit gings in den PonyClub wo eine überaus gute und sehr ansehliche Liveband ihr Stelldichein gab. Überaus gut aus dem Grund, da das 1. Lied was angestimmt wurde mein Lieblingslied meiner favorite Band Incubus war und als dann zur späteren Stunde auch noch "Warning" gespielt wurde, war klein Babsi ja total aus dem Häuschen. Da hieß es dann wohl nur noch ROCKEN!
Am nächsten Morgen wurde dann erst einmal ausgeschlafen und abends hieß es dann mal wieder "Party in Apt. XY"! Somit wurde sich das Bier unter den Arm geschwungen und der Abend mit stupiden Trinkspielen und viel BlaBla verbracht.
Samstag ging es dann endlich einmal nach Rangitoto. Dieser Ausflug war ja schon des Öfteren geplant, aber aufgrund der Witterungsverhältnisse immer wieder abgesagt. Diesmal hatte der liebe Gott ein Einsehen gehabt und bescherte uns mit ganz viel Sonne und angenehmen Temperaturen. Also gings ab auf die Fähre und "raus" nach Rangitoto.
Rangitoto ist Aucklands jüngster und größter Vulkankelge. Rangitoto heißt übersetzt "Blutroter Himmel" und der Vulkan trat vor ca. 600 Jahren aus dem Meer empor. Auf der Insel angekommen hieß es dann erst einmal 1 Stunde Fußmarsch zum 260m hohen Gipfel. Oben angekommen wurden wir dann aber von einer gigantischen Aussicht belohnt. Ringsrum "saßen" die kleinen oder großen Inseln des Hauraki-Golfs im Wasser und die Skyline von Auckland strahlte wieder mit ihrem ganzem Glanz! Beim Abstieg "besuchten" wir noch die schönen jedoch auch sehr dunklen Lavahöhlen!

Samstag Abend war ich dann in Apt. 13H, wo unter anderem auch Eifelaner Martin lebt, zum Sushi zubereiten und essen eingeladen. Mmmmhh, das war lecker und das zubereiten hat mächtig Spass gemacht. Lee, unser koreanischer Freund und Ale unser Kochstudent gaben sich kräftig Mühe alle "Zutaten" für die SuhsiRollen vorzubereiten. Die Rollen durften wir dann selber kreieren. Auch wenn ich ja nicht der größte Fischfan bin, muss ich schon zugeben, dass es echt lecker war. (wobei meine Favoriten eindeutig Gemüse- und Hühnchensushi sind). Martin hat einige Bilder geschossen, schaut sie euch an! (Martin, ich hab mir mal einige geklaut!)
Nachdem wir dann alle satt waren, gings mal wieder ins Apt. XY wo eine große Geburtstagsparty stattfand. Party, Party, Party! :)

Sonntag war dann eigentlich geplant einfach nur zu gammeln, aber als Malin meinte, ich solle doch mit ihr und ihrer Mitbewohnerin auf die EroticaExpo kommen, war das mit dem gammeln auch wieder hinfällig! Somit verbrachte ich meinen Sonntag auf einer Erotikmesse anstatt im Bett zuliegen und mein Buch zu lesen. Gut, war mal nett zu sehen aber eigentlich nicht weiter der Rede wert! :)

Ja und da bin ich schon wieder am Ende meiner Erzählungen von Woche 7! Junge, junge die Zeit rennt hier wie im Flug. Dieses Wochenende gehts wohl nach Coromandel und zu dem berühmtn Hot Water Beach. Hier brodeln unter dem Sand Thermalquellen und nachdem man sich dort ein Loch gebuddelt hat, kann man genüsslich in einer "Sandbadewanne" verweilen. Das muss ja wohl mal auspropiert werden!

So, dann grüße ich mal lieb nach Deutschland und auch in den Rest der Welt!
Eure Bäbz

Montag, 20. August 2007

Skifahren im August - was will man mehr!

Hossa..

sooo da bin ich wieder von meinem sportlichen und ja schon seit Wochen angekündigtem Wochenendskitrip. Toll wars! Oft hab ich an meine Ski- und Snowboardfreunde in der fernen Heimat gedacht, denn während ihr schnarchend in euren Betten gelegen habt, knallte mir die Sonne ins Gesicht und ich bretterte mutterseelenalleine die frischpräparierten Piste runter! *g*

Aber mal wieder alles der Reihe nach!
Anundfürsich war diese Woche Numero 6 eine sehr ruhige und uninteressante Woche für mich hier im Kiwiland. Ich hab bissi studiert, mal wieder Gruppentreffen gehabt, ein weiteres Assignment abgegeben und mich wieder zauberhaft bekochen lassen.
Diese Woche waren die französischen Girls an der Reihe. Wie ich ja schon geschrieben hatte, veranstalten die Franzosen untereinander einen "Krieg der Geschlechter" und somit konnte wir auf den ersten Part der Competition sehr gespannt sein. Für die Getränken sorgten wir Gäste selber und so hatten wir eine reichliche Auswahl aus verschiedenen Rot- und Weisweinen. Herrvorragend, denn so konnten wir schon die richtige Grundlage für das anschließende Partymachen im "Billigschuppen" Magaritas sorgen. Aber zurück zum Essen. Die Mädels haben sich die beste Mühe gegeben und uns mit leckeren Kartoffelgratin und Rinderbraten verwöhnt. Der Knaller allerdings war der Nachtisch. Mein Gott, mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Leider weiß ich den Namen von diesem Nachtisch nicht, aber ihr müsst euch einfach nur so "Gebäckstücke" wie Windbeutel vorstellen, diese wurden mit Vanielleeis befüllt und anschließend wurde heiße Bitterschokolade darüber gegossen!! OOhh.. das war sooo geil! Da hätte ich mich glatt reinsetzten können! Super! Ja nachdem wir dann wieder so kugelrund wie vergangene Wochen waren und alle Flaschen Wein geleert waren, gings noch ab in die City zum Magaritas. Hier wurde noch bissi getanzt und gefeiert bis der Abend dann schlagartig beendet wurde, als der crazy french guy Matthieu vom Security Mann, aufgrund seines Alkoholpegels, aus dem Club verbannt wurde. Aber war alles halb so wild. Es war die perfekt Zeit um heim zugehen, der Secrurtiy Mann wollte sich nur wichtig machen und Matthieu machte eigentlich auch den Eindruck gar nicht sooo betrunken zu sein. Erst als er mich am nächsten Morgen fragte ob denn Julia mit uns heimgegangen sei, wusste ich das er total dicht war. Matthieu ist nämlich den halben Heimweg mit Julia im Arm eingehackt nach Hause getorkelt! *g* Aber da Matthieu ja unser ganz privater Papparazi ist konnte er aufgrund seiner 217 geschossenen Fotos auch schnell wieder einige Dinge in Erinnerung rufen und den Abend noch einmal Revue passieren lassen!
French Girl Dinner

Ja und dann gings auch schon bald los auf unseren Wochenendskitrip. Der Freitag war gekommen, die Uni beendet, die restlichen Sachen gepackt und los zum abgemachten Treffpunkt! Hier angekommen vergrößterte sich unsere "Trierer goes to NZ"- Truppe um eine Person mehr (Kathi reiste spontan mit uns zum snowboarden) und somit stellte die Eifel-Trier Connection (Mathias, Martin, Kathi und ich) die absolute Mehrheit. Ganz klar, dass da erst mal die typischsten Redensweisen laut und breit präsentiert werden mussten. Denn neben dem Schlachzeusch und dem Spocht, sagen wir ja noch holen anstatt nehmen, dat und wat ist ja schon der Klassiker und ohne mir geht gar nix. Ja so hatten wir dann mal wieder die Lacher auf unserer Seite und als dann auch endlich unser Old School Super Shuttelbus mit Busfahrer Kane angebretter kam konnte die große Reise beginnen. Meine Mitreisenden, 12 an der Zahl, waren Herkunftsmäßig bunt gemischt, wobei die Deutschen mal wieder in der Überzahl waren. Tja und da unter den 12 "Anderen" ganze 8 Männer versammelt waren, ließ das 1. Bier gar nicht lange auf sich warten. Eine Busfahrt die ist lustig und so gings schwatzend und manchmal auch singend (wenn der Ipod mal wieder sein Bestes gab) raus aus Auckland und rein die wunderbare Natur Neuseelands. Nach 4 1/2 Stunden Busfahrt waren wir dann im Backpacker angekommen. Zimmer wurden bezogen und ab in den Gemeinschaftsraum zum gemütlichen Zusammensein bei Weinchen und Billard. Ja, auch ich versuchte mich noch mal in diesem "Sport" und nach langer und ausführlicher Erklärung meines Teammebers Chris, wie ich denn jetzt die Kugel in das Loch bekommen könnte und nach einer akrobatischen Einlage (siehe Fotos) war es dann tatsälich geschafft und die gelbe kleine Kugel kullerte in das große runde Loch. Leider führte das nicht zum Sieg und somit verloren wir diese Runde. (Aber eigentlich waren wir viel besser als die anderen) Naja, aber da der nächste Morgen schon früh begann gings dann auch schon bald Richtung Bettchen.
Der nächste Morgen begann voller Freude auf super Piste und super Wetter. Dem war dann leider nicht so! Es regnete in Strömen und am Berg angekommen änderte sich die Wetterlage nicht wirklich. Aber wir ließen uns nicht entmütigen und so gings ab auf 2000 Meter wo dann aus Regen Schnee wurde und eine miserable Sicht herrschte. Gut nutzt ja nix, ab auf die Skier (ich übte mich noch mals in Ski fahren) und runter! Wir hatten trotz des schrecklichen Wetters einen Riesenspass und fuhren einge Abfahrten, mehr oder weniger gekonnt, Richtung Mittelstation. Mittags wurden wir dann etwas mutiger und wollten noch ein Stück weiter auf den Berg. Leider stellte sich schnell heraus, dass diese Idee nicht die Beste war und so standen wir plötzlich vor einer weissen Wand und sahen keine Piste mehr. Nach ca. 10 bis 15 Minuten rumsuchen und probierern kamen glücklicherweise andere Skifahrer auf der, von uns etwas verfehlte Piste, entlang und halfen uns den rechten Weg wieder zu finden. Puuh. War nicht ganz ohne! Leider wurde das Wetter zum Nachmittag immer schlimmer und meine geliehene Skihose gab langsam auch den Geist auf. Pitsch nass bis auf die Unterhose war ich als Kayn mit dem Büsschen wieder angesaust kam, aber machte nix, alle Knochen waren noch ganz und Skifahren machte echt noch immer Spass. Also gings dann schnell nach Hause um die Sache zum trocknen zu hängen und ne heiße Dusche zu geniessen. Leider hatte Kathi und Malin ein wenig bei ihrer Duschorgie übertrieben und so blieb für Withney und mich nur noch das kalte Wasser übrig. Aber auch das drückte die Stimmung nicht, denn schon hieß es lecker Pasta kochen und Weinchen trinken. Alle Mann zur Küche und rasch war die Küchenparty im Gange. Nach 3,5 kg Nudeln und 3 verschiedenen Tomatensaucen (für gerade mal 8 Leute) saßen wir in gemütlicher Runde und tranken einen Wein nach dem anderen. Es wurde viel geschwatzt und wie es sich für eine "Fast-Ferienfreizeit" gehört, tauschte man sich mit Amerikaner und Franzosen mit niveaulosen Sprüchen aus. Somit ist Withney jetzt in der Lage "Leck mich am Arsch" zusagen und sie lässt auch keine Möglichkeit aus um es noch mal zu üben! :) Aufgrund des Zustandes war es zur späteren Stunde leider nicht mehr möglich Airhockey, geschweige denn Billard zu spielen und so beendete Martin dieses Abend mit ein paar letzten Klängen auf der Holzgitarre. (ich weiß gar nicht mehr ob er wirklich gespielt hat, aber die Bilder zeigen, dass er es versucht hat! *g*)
Und dann war es soweit. Der nächste Morgen zeigte sich von seiner besten Seite. Sonne pur! Nach verspätetem Frühstück, der Koch (sein Vater hatte wohl an dem Abend 1Million NZ$ gewonnen) und einige anderen Personen waren über Nacht verschollen gegangen, gings ab auf den Berg. Oohh herrlich sag ich euch! Die Sonne knallte nur so vom Himmel und nachdem wir ewig mit dem Lift hoch zum Berg gefahren sind, wurden wir damit belohnt ganz alleine auf riesengroßen Pisten (präpariert oder natur) den Berg runter zu sausen. Der Grund bestand darin, dass der Lift an dieser Seite des Hangs noch nicht geöffnet war, doch nach kurzem warten transportierte er uns nach oben. 2 oder 3 mal konnten wir die Ruhe auf den Pisten noch genießen, aber dann hatte auch dies ein Ende. Es hielt sich jedoch in Grenzen und so konnten wir einen super herrlichen Tag mit Skifahren und ganz viel Sonne erleben. Um 3 hieß es dann leider Abfahrt, Sachen zurückbringen und ab nach Hause. Fix und fertig aber happy so nen tollen Tag gehabt zu haben wurden wir von Kane sicher und schnell durch die herrliche Landschaft der Nordinsel Richtung Auckland buxiert! Während der Fahrt übte ich mich noch im DJ sein und so wurde auch hier wieder bei dem ein oder anderen Liedchen kräftig mitgesungen. Gestern abend gings dann einfach nur noch früh ins Bett und der Muskelkater heute morgen ließ erahnen, dass wir doch sehr sportlich an diesem WE gewesen waren!
SkiTrip Mt Ruapehu


So, das war dann meine Woche 6 und mein Skiwochenende mitten im August. Diese Woche gehts rund was Uni betrifft. 2 Assignments sind einzureichen und wirklich weit bin ich damit wohl noch nicht! Aber das drückt die Stimmung sicherlich nicht und wenn alles zeitlich hinhaut, dann darf ich euch bald von unserem PERFEKTEN DEUTSCHEN DINNER berichten.
Also, seit gespannt und macht et mal joot!

Eure Babsi

Ach ja, ich freue mich natürlich über weitere Kommentare. Einfach hier rechts unten auf Kommentar klicken und schön könnt ihr auch mal euren Senf hierzu ablassen! :)

Montag, 13. August 2007

Träume werden Wirklichkeit!!!

Dieses Ereignis, was mir gerade "widerfahren" ist, hat einfach einen eigenen Post verdient!!!In gerade mal 4 Wochen wird mein FIJI Traum wahr. Ok, der Honeymoon Partner fehlt, aber was solls. Wer kann schon sagen:"Jetzt muss ich mir mit 25 einen neuen Traum suchen, mal überlegen, was könnte das denn noch sein!?" YEAH!!! Man ich bin glaub ich grade der glücklichste Mensch überhaupt!!!
Also, am 11. September heißt es für Bäbz Tasche packen, ab zum Flughafen und auf in die Südsee!

Freunde, ich denk an euch wenn ich mit Cocktail in der Hand den Sonnenuntergang genieße!
Eure Bäbz, die bald die Südsee rockt!!!

Sonntag, 12. August 2007

Assingment due, ein amerikanisches Dinner, ein Tagestrip und der Linksverkehr!

Hallöchen ihr da in Deutschland,

soooo macht euch auf was gefasst, dass hier könnte länger dauern. Ich habe einiges in meiner 5. Wocher erlebt und werde euch natürlich ausführlich in meiner New Zealand - Soap (danke für deinen netten Kommentar Ben!;) ) davon berichten.

Los ging es mit einer aufregenden Uniwoche. Diese Woche musste die ersten Assignments (die Aufgaben / Arbeitsanweisungen die ich hier während dem Semster zu erledigen haben) eingereicht werden und in meinem Maorie - Leadership Kurs musste ich meine erste englische Präsentation über meine Persönlichkeitsmerkmale halten. Ach herje! Die halbe Woche war ich damit beschäftigt meine dumme Grippe loszuwerden und mich mit meinen Gruppen in hochinteressanten Gruppenmeetings zu treffen.
Für Marketing Research muss der Discussion Guide für unseren Marketing Report geschrieben werden und für Project Management musste die "Group formation exercise" eingereicht werden. War alles relativ easy und dann stand am Mittwoch meine Präsentation in Leadership an. Da Markus, ein Bub aus Wien, und ich der Ansicht waren "Ach, das ist schon nix Besonderes, die 10 min. kriegen wir schon hin und die anderen Präsis werden auch nicht toller sein" war meine Gemütslage recht ruhig bevor die Stunde los ging. Gut, ein paar Gedanken über die Aussprache habe ich mir schon gemacht, aber es nützte nix, 1x durchsprechen und ab in die Classes. Dort sitzend wurde es mir doch ein wenig anders. Die Präsis der anderen waren dann doch etwas "professioneller" und die netten Einlagen mit den mal einfach so daher erzählten "Examples aus dem Leben" ließen mich dann doch immer etwas unruhiger werden. Und dann kam der große Moment. "Barbara!" "Jepp, ich bin hier!" Ab nach vorne und so schnell wie möglich fertig werden. Meine vorher peinlichst genau aufgeschriebe Abfolge meiner Präsentation wurde, wie war es auch anders zu erwarten, beiseite gelegt und ich übte mich im englisch freisprechendem präsentieren. Gut, es war mehr schlecht als Recht, aber meine Lectures nickten immer freundlich wenn ich mal wieder etwas von meiner Persönlichkeit preis gab und ich meine auch Verständnis für meine nicht immer korrekte Aussprache der englischen Adjektive in den Gesichtern meiner Zuhörer erkannt zu haben. Zum Schluss gabs dann auch nen Applaus! :) Was will man auch mehr!
Da ich doch noch in dieser Woche etwas angeschlagen war und zudem mein Magen ein riesen Loch aufwies ging es für mich frühzeitig raus aus der Klasse und schnell nach Hause, denn da wartete Whitney mit ihrem amerikanischen Dinner!
Ja, warum kocht Whitney für mich ein amerikanisches Dinner. Das hat einen einfachen Grund, denn 10 lustige Leute, bestehend aus 1 Amerikanerin, 5 Franzosen und 3 Deutschen, haben beschlossen eine "Kochrunde" zu gründen. Somit werden wir uns jetzt gegenseitig jede Woche mit einem leckeren Dinner verwöhnen. Den Startschuss hat wie gesagt Whitney gesetzt und bescherte uns mit einem vorzüglichen Essen. Es gab nebem einem leckeren Ruccola Salat mit Erdbeeren und Walnüssen, überbackenes Hähnchen und Kartoffeln! Zum krönenden Abschluss servierte uns Mattieus, Whitneys Kochkumpane, einen unbeschreiblichen Chococake, von dem natürlich gleich 2 Stücke gefuttert wurden. Ich glaube keiner von euch kann sich vorstellen das sich mein kleiner Bauch zu einer Plautze entwicklen kann. Aber es funktioniert und wie; ich war selber zutiefst geschockt! *g*
Am Mittwoch werden uns Laurie-Anne und Johanne bekochen und nebenbei versuchen sich in ihrer internen französischen Competition (Frauen gegen Männer) zu behaupten. Wir dürfen also gespannt sein!
An American Dinner!

Donnerstag ging es dann promt weiter im Programm. Dies beruhte eher auf spontaner Ebene, was sich aber als absoluter Glücksgriff herausstellte. Malin und ich schafften es endlich mal nach Davenport zu fahren. Davenport ist ein kleiner schnuckliger Stadtteil von Auckland und liegt, mit seinen zwei Vulkankeglen Mt. Victoria und North Head, 10 min. Fährtfahrt von der Innenstadt entfernt. Es war einfach traumhaft! Das Wetter, die Aussicht, die Ruhe und das direkt um die Ecke! Herrlich! Schaut euch die Bilder an!
Davenport

Ja und dann stand schon unser geplanter Tagestrip nach Waitekere vor der Tür. Morgens um 8h machten sich Malin, Whitney, Mattieu und Barbara los. Malin übte sich zuerst im linksfahren und schaffte es uns unbeschadet aus der Großstadt Auckland und in Richtung Westen zu unserem ersten Ziel zu befördern. Es ging zur Waitakere Rang, ein Regional Park der nur 40 min. von Auckland entfernt liegt. Zunächst musste sich informiert werden und so steuerten wir das Arataki Visitor Centre an. Hier erwartete uns eine unschlagbare Aussicht und der Regenwald um uns herum war unbeschreiblich. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt, umso erstaunter war ich, als ich auf einer weiteren Aussichtsplattform auf einmal die Skyline von Auckland vor Augen hatten. Stimmt, es waren ja nur 40 km. Nachdem wir uns informiert hatten und wussten was zu unternehmen war, (wussten wir auch schon vorher *g*) wechselte dann der Steuermann des Autos und klein Babsi befand sich auf einem Beifahrersitz mit Lenkrad und Gaspedal! LINKSVEKEHR! Auf gings. Im Grunde war die Sache recht uninteressant, denn es funktionierte einfach. Ich konnte ein Auto im Linksverkehr bewegen. Gut, das ein oder andere Mal mussten mir meine Mitfahrer schon zurufen, dass ich doch bitte die linke Lane benutzen solle. Gerade wenns ums Abbiegen nach Links ging, war Vorsicht geboten. Aber auch das bekam ich in den Griff und so fühlten sich meine Mitfahrer doch recht wohl bei mir.
So steuerten wir unser nächstes Ziel an. Den Karekare Beach! Leute, dieser wunderschöne, wilde, schroffe, unberührter schwarze Sandstrand an der Tasmansee war .. mir fehlt gerade ein passendes Wort um das was ich da gesehen habe zu beschreiben! Es war gorgeous!!! Dieser Strand war soooo riesengroß und soooo menschenleer und so malerisch. Die Wellen die sich dort bildeten waren so hoch wie ich noch nie Wellen gesehen habe und der schwarze Sand hatte einfach was! Ich war beeindruckt als ich über die Dünen zum ersten Mal den Strand und das Meer erblicken konnte. Bei soviel "Freiraum" musste erst mal ein super Spurt in Richtung Wasser gemacht werden. Das ein oder andere "Jippy" ging im Winter unter! Also, schnell Schuhe aus und ab in die kalte Tasmansee! Uuaah! Es war bitter kalt, aber der warme schwarze Sand brachte die Füße schnell wieder in die normal Temperatur! Hier wurde natürlich getobt wie ein Kleinkind das zum ersten Mal am Meer ist. Fußabdrücke und lustige Schriftzeichen wurden in den Sand gesetzt. Ausgetobt und nach kurzer Lagebesprechung ging es dann aber schnell weiter, denn wir wollten ja noch viiel mehr erleben an diesem recht sonnigen Tag!
Wir entschieden uns zunächst an einen weiteren Strand zu fahren. Der Piha Beach, wohl einer der bekanntesten Strände die in der Nähe von Auckland liegen, und der Surfstrand schlecht hin! Demnach hieß es für mich.. SURFERBOYS! :) Ja gut, nicht wirklich, denn schließlich ist Winter und die See war schon recht schroff. Zudem sind diese Strände sehr gefährlich was Strömungen angeht und es wird empfohlen nur dort zu surfen und zu schwimmen wo dementsprechende Markierungen sind. Und die Lifeguard arbeitet im Winter nicht! Aber auch dieser Weg hat sich gelohnt. Hier war es jetzt ein wenig belebter und der Strand war noch größer als der zuvor. Direkt am Strand liegt der markante Lion Rock. Ein 101m hoher Felsen; den wir natürlich auch bestiegen haben! Und als wäre es nicht anders zu erwarten gewesen, wenn man mit 500 anderen Studenten in einem Haus lebt, begenete uns hier eine Truppe voller bekannter Gesichter. Aber wir waren ja alleine auf Tour und so setzte sich unsere Reise, nach kurzem Lunch im hiesigen Surfshop, weiter Richtung Regenwald und den Fairy Falls.
Die mittem im Regenwald gelegen Fairy Falls waren mehrere hintereinander gelegene Wasserfälle. Es war schlicht weg beeindruckend auf diesem kleinen Trail zu laufen und das zu sehen, was man sonst nur als Dekoration aus dem Affenhaus eines Zoos kennt. Ich bewegte mich in einem richtigen Regenwald und konnte es eigentlich gar nicht glauben. Der Trail war sehr gut ausgebaut und so konnten wir auch den "untersten" der Wasserfälle besichtigen und die ganze Schönheit der Natur von unten betrachten. Aber trotz allem hatte dieser 1 1/2 Stunden Marsch es in sich und da meine Kondition nach wie vor mies ist, war ich heil froh wieder am Auto angekommen zu sein.
Inzwischen war es später Nachmittag und so traten wir die Heimreise an, denn der Tag war noch nicht zu Ende. Zuhause angekommen, musste schnell geduscht und gefuttert werden, damit wir um 7h startklar waren um mit einer Gruppe von 15 Leute zu "Spookers Haunted Attractions" zu fahren! An diesem Abend sollte es gruselig werden. Denn die Attraktionen dieses Ortes waren zum eine das Haunted House (Geister-/Spukhaus) und der Freaky Forest. Hatten wir einen Spass! In kleinen 5er Gruppe gings ab ins Haus. Es ist verrückt, man weiß das man in einem solchen Haus in jeder Ecke irgendwas erwarten kann und man schreit trotzdem laut auf wenn es passiert! Die Effekte waren schon cool und so krabbelten wir durch winzige, dunkle Gänge, passierten Gefangene die sich plötzlich befreiten, liefen dem Metzger über den Weg (klar wollte er mein Ohr haben, welches auch sonst :) ) wurden von einer verrückten Nanny verfolgt und wurden vom Richter zum Tode verurteilt. Im Freaky Forest erwartete uns dann der Kettensägenmann und jagte uns über die dunklen Wege, der Verrückte aus der Holzbude wollte meinen Pferdeschwanz haben und versuchten durch Waffengewalt an ihn zu gelangen und der Henker beendete die Show und scheuchte uns, mit Hilfe des Kettensägenmannes, wieder aus dem "abgefahren Horrowald".
Am Sonntag rundete ich mein wunderbares und spassiges Wochenende, und somit Woche 5 in Neuseeland, mit Lernstunde in Photography + Praxisübung (ich tigerte mit Analogkamera durch Auckland auf der Suche nach dem optimalen Motiv) und einem Kaffeeklatsch mit Malin im Starbucks (ich grüße Björn) ab!
Waitakere Range


Ach herje, das war jetzt einiges zu erzählen und ich sitze schon Stunden vor diesem Laptop. Ich mach jetzt Schluss und sehe mit großer Erwartunge dieser Woche entgegen. Denn es heißt in 5 Tagen powder, powdern, powdern. Snowboarden was das Zeug hält und ganz viel Spass haben, damit ich euch wieder alles im Details erzählen kann! *g*

Übringens, es ist schön zu hören, dass soviele und meinen Blog lesen. Es scheint zu gefallen! Danke!

See you!
Eure Kiwi Bäbz



Montag, 6. August 2007

Es gibt tatsächlich ruhige Wochen

*Hatschi*

.. aah danke! Jepp mich hats erwischt. Als hätte mein Körper kein halbes Jahr Zeit gehabt die jährlich auftretene Grippe vorher zu produzieren; nein, dass muss natürlich 18000 Kilometer von Mama und meinem Kuschelbett entfernt passieren. Nun gut, ich lebe noch und werde es auch überleben aber zuhause krank sein macht irgendwie mehr Spass. Woran mag das wohl liegen!? :)

Ja und wie der Titel dieses Eintrags ja schon verrät war dann diese Woche, Woche 4(!!!), mal ein bischen Ruhe angesagt, um meinen geschädigten Gesundheitszustand mal auf Vordermann zu bringen.
Am letzten Dienstag hieß es mal wieder Geburtstag feiern. Am 31. Juli hatten gleich 3 lustige Gesellen aus Deutschland ihren Jubeltag. Einer dieser 3 war der Michi, den ich durch Malin kennengelernt habe. Somit stand morgens erst einmal Überraschungsbrunch auf dem Plan. Bei Michi, Carolin und Lars angekommen mussten wir jedoch das noch leicht angetrunken Geburtstagskind erst mal aus den Federn holen bevor es zum lang ersehnten Frühstück ging! Abends feierten die drei Geburtstagskinder dann gemeinsam in der Brooklyn Bar (die, in der auch die Welcome Party stattfand) ihren Geburtstag. Da ja aber morgens Uni anstatt ging auch diese Party früh für mich zu Ende!
Nach einer ganzen Menge Studiererei in Woche 4 freute ich mich dann auf das Wochenende, denn am Samstag war fest Sightseeing eingeplant. Diesmal sollte es wieder auf einer der vielen Inseln rund um Auckland gehen. Die Rangitoto Island liegt mit der Fähre ca. 20 min. weit vom Viaduct Harbour entfernt! Nachdem Freitag abend bei Laurie-Anne in 4F eine kleine Party stattfand, die aber aus gesundheitlichen Gründen, bei mir früh endetet klingelte Samstag morgen früh um 7h der Wecker! Wetter auschecken war angesagt, denn Regen war gemeldet. Tja, und so war es dann auch. Ganz Auckland verschwand in einer Suppe von grauen Wolken und hässlichem Nieselregen. Mmh, was nun!? OK, Plan B wurde ausgepackt und was kann man besseres machen als an schelchten Tagen ins Museum zu gehen. Kurze Lagebesprechung und dann hieß es 11.30h Museum of Auckland! Gesagt getan. Im Museum angekommen erlebten wir zunächst eine 20-minütige Vorstellung einiger Maories. Da wir ja aber schon ein ganzes Wochenende mit Maories verbracht hatten, kannten wir uns ja schon bestens aus und ich wartete eigentlich nur noch auf eines der Lieder welches ich hätte laut mitsingen können. Kam leider nicht und so gings danach dann durch Museum. Hier erwarteten uns viele "Schätze" der Maories und anderen pazifischen Völkern. Zudem begaben wir uns in früherer Zeiten was Internationales Desing und Decorative Arts angeht und konnten uns mit Vulkanen vertraut machen. Zu guter Letzt konnten wir noch die BMW Art Cars Ausstellung bewundern bei der irgendwelchen verrückten Künstler nette BMW Autos in viel bunte Farbe getaucht haben. Den-nach-Hause-Weg absolvierten wir durch den Domain Park und machten noch einen kurzen Abstecher zum Wintergarden.
Alles im allen ganz nett, aber Museum bleibt halt Museum und kann lang nicht an einen herrlichen Ausblick von Rangitoto nach Auckland mithalten.
Samstag Abend waren wir dann wieder mit Michi, Lars und Corlin verabredet, denn wir wollten unbedingt, dass neu erworbene Monopoly Spiel, was übrigens Michis Geburtstagsgeschenk war, ausprobieren. Leider war an diesem Abend das Glück nicht auf meiner Seite. Ich looste so richtig, aber wirklich sowas von richitg ab und wurde zu guter Letzt sogar als "Sieger der Herzen" ernannt, weil selbst meine Mitspieler Mitleid mit mir und meiner Würfelkunst hatten.

Leider war diese Woche nicht unbegingt meine Woche, aber es kann nur besser werden. Krankheit geht schon wieder weg und bald gehts zum snowboarden in die Berge. Dann hab ich wieder jede Menge zu erzählen und kann euch hoffentlich die nächsten schönen Landschaftsbilder präsentieren!

Hab gehört bei euch ist der Sommer zurück! Genießt ihn für mich ein Stück weit mit!
Bis bald!
Eure Bäbz


Museum of Auckland