Samstag, 22. Dezember 2007

Froehliche (Sommer-)Weihnachten

Hallo meine lieben im kalten Deutschland,

ich wuensche euch allen von ganzem Herzen ein wunderbares Weihnachtsfest und ein paar besinnliche Feiertage!
Ich werde in diesen Tagen bei 25Grad im Schatten am Strand liegen und mir mein Weihnachtsmenue (Hamburger und Bier) gut schmecken lassen!
Zur Einstimmung auf das herrliche Wetter hier schicke ich euch einige Bilder, die Laura und ich doch mal so einfach waehrend unserer tollen Reise geschossen habe!

Bevor es dann in Sydney heisst "Herzlich Willkommen 2008" werde ich mich wohl noch kurz zu Wort melden!

Auf bald,
eure Babsi

Froehliche Weihnachten daheim

Dienstag, 18. Dezember 2007

Wicked Part 2 - Suedinsel rockt

Hello again,

ei ei, inzwischen sitze ich dann alleine auf der Suedinsel und jeder Besuch ist schon wieder zu Hause! Einiges erlebt haben wir in den letzten Wochen und haben nachdem wir etwas wehmuetig die Nordinsel verlassen haben, die Suedinsel erreicht!
EIN TRAUM!!!! Das beschreibt alles! Diese unglaublich Naturlandschaft laesst sehr schlecht in Worte fassen!
Daher auch nur ein "kleiner" Bericht und dafuer mehr Bilder!

Als wir Ende November mit der Faehre uerbergesetzt sind haben Laura und ich entschieden ab jetzt auf eigene Faust loszuziehen, denn wir wollten gemeinsam in Queenstown ankommen! Wir mieteten uns also ein Auto und los ging die schoene Reise!
Zuerst zog es uns zum Abel Tasman National Park der laut Erzaehlungen umwerfend sein soll! Also mussten wir ja auch mal gucken fahren! Das Wetter meinte es wie die Wochen zuvor sehr gut mit uns und so konnten wir uns leisten, nach Ankunft am Zielort, erst mal den STrand zu besuchen und die Sonne auf unsere bereits vorgebraeunten Bodys scheinen zu lassen! yeah! Herrlich sag ich euch und das am 1.Adventssonntag! Statt Gluehwein gabs Sonnencreme! haha!
Am naechsten Tag sollten wir dann sportlich sein und so gings frueh morgens aus dem Bett um auf dem Meer 3 1/2 Stunden zu Kajaken und danach noch mal 3 Stunden auf dem Abel Tasman Track den Weg zu Fuss zurueck marchieren. Morgens um 8 Uhr sollte unser Pickup sein! Um 7:45h, ich stand foermlich noch in Unterhosen da, kam ein ziemlich angepisster Busfahrer ins Hostel gestuermt und rauntzte erst einmal Laura an wer denn hier abgeholt werden soll."Ja wir" meinte Laura, "aber erst um 8h""NEIN, das kann nicht sein" meckerte der doofe Busfahrer "Pickup time ist immer um 7:45!" "Nein, aber die Frau im Infocenter hat 8h gesagt!" "Nein, diskutieren will ich hier jetzt mal gar nicht" war dann wieder die Antwort des motzigen Busfahrers. "Wenn ihr um 8h nicht am Infocenter sein, habt ihr Pech gehabt!" Oh, was fuer ein Arsch (Entschuldigung)! Naja dann mal sputen und zusehen, dass wir zum Infocenter kommen! Alles klar, 8h und wir standen vorm Infocenter. Mh, aber kein Bus weit und breit zu sehen. Nach ner viertel Stunde habe ich dann mal dort angerufen. Jaja, da kommt gleich einer hiess es dann! Ah ok! Als dann das kleine Bueschen um die Ecke kam und dieser Busfahrer dann meinte, ja ich stand vor dem Hostel und sollte wen abholen, klaerte sich die ganze Angelegenheit mal auf. Dieser boese und motzige Bussi war gar nicht unser Bussi, sondern sollte andere abholen. Aber da er uns ja nicht zu Wort kamen liess, konnte sich dieses Missverstaendnis auch nicht aufklaeren und so stand unser armer Bussi vor unserem Hostel und keiner war da! AAh, und das um 8h in der Fruehe!! Himmel!
Naja es war ja aber alles gut gegangen und so sahen wir uns wenig spaeter bei Ebbe vor einem kleinen Boot stehen, was mir etwas suspekt vorkam. Schliesslich habe ich noch nie in so einem Kajak gesessen. Die "Roeckchenausruestung" stand mir auf jeden Fall nicht besonders, aber wir wollten ja nicht nass werden und somit haben wir dieses Laibchen auch gerne getragen. Ich habe in diesem Doppelkajak den hintere Platz eingekommen und war somit Steuermann. Ach das auch noch, wer konnte denn sowas ahnen. Da gabs doch dann tatsaechlich so kleinen Pedale in dem Boeoetchen (sieht das nicht doof aus mit diesen doppel oe's)die durch treten entweder einen Schwenk nach links oder nach rechts bewirkten! Ausserdem war der hintere Bootsinsasse darauf angewiesen, sich dem Rudertempo des Vordermanns anzuschliessen. Mensch, das war gar nicht so einfach. So hatte ich dann die Aufgaben zu rudern, unserem Guide im Auge zubehalten, das zu machne was Laura vor mir macht und auch noch zwei verschiedene Pedale betaetigen die uns in eine Richtung bringen sollten! OOh, ich benoetigte etwas Uebung und das staendige Salzwasser, was Lauras Ruder immer schoen Richtung Babsis Gesicht schleuderte machte die Sache nicht einfacher! Nun gut, aber wir haben tapfer durchgehalten, obwohl Lauras Kommunionsblaeschen bald geplatzt waere. Die Arme konnte gar nicht mehr sprechen vor lauter Druck. Aber wir machten dann ein Kaffee- und Pipipaeuschen und danach sah die Welt auch gleich wieder viiiel besser aus! Wir ruderten also noch ne Weile durch die wunderbare Tasmansee mit diesen herrlichen Buchten die wirklich Fidji aehnelten. Traumhaft. Nachdem unser Ruderereigniss dann zu Ende war wurde noch ein kleines Lunch an einem super schoenen Strand eingekommen und dann gings zu Fuss zurueck ueber den bekannten Abel Tasam Track! Sehr netter Walk, der nicht zu anstrengenden war und sich durch schoenen Regenwald entlang der Klippen zur See schlaengelte. Als wir dann wieder am STartpunkt ankamen waren wir dann doch ziemlich geschafft! Ui, was fuer ein sportlicher Tag! Unser Bussi kutschierte uns dann noch nach Hause und liess es sich nicht entgehen eigens fuer uns noch ein Liedchen zu traellern. Herzallerliebst war das!
Am naechsten Tag gings dann weiter runter die Westkueste entlang Richtung den Gletschern. Da freute ich mich ja schon besonder drauf. Wir stoppten auf der Fahrt ein einer oder sogar der laengsten Stahlhaengebruecke in NZ (wow *g*) und sahen uns noch eine Seeloewenkolonie an. Ausserdem lagen auf dem Weg die bekannten Pancakerocks mit ihren Blowholes. Wir hatten das Glueck und waren zur rechten Zeit da, denn wenn Flut ist, ist dieses Naturschauspiel noch viel schoener! Diese Rocks sehen aus wie aufgestapelte Pfannekuchen, daher der Name und waehrend der Flut stroemt das Wasser so stark in diese Felsen, dass an der ein oder anderen Stelle wir hochgeschossen kommt. Es sieht dann aus als wurden diese Loecher dampfen! Sehr nett anzusehen.
Abends kehrten wir dann noch in einem sehr lustigen bunten Hostel ein in dem die Waende so gruen wie mein huebsches Handtuch waren. ;)
Morgens ging es dann weiter. Die Gletscher standen auf dem Program. Die Stimmung war nicht zu schlecht und wir freuten uns beide auch noch zum "Spiegelsee" zu fahren, wo wir dann die Spiegelung des groessten Bergs Neuseeland, dem ueber 3000ner Mt Cook, sehen konnten.
Schnell aenderete sich das Wetter und die Stimmung auch. Immer mehr in den Bergen sahen wir nur noch Nebel und es regnete ekelhaften Fisselregen. AAAAHH! Das darf doch wohl nicht wahr sein. Ich schimpfte schon auf den Wettergott, den ich fuer dieses WEtter hasste. Wir kamen also zu diesen sagenhaften Gletschern uns sahen mal quasi GAR NIX! Wir gingen auch noch zu einem sogenannten Lookout, dieser beschiessen Lookout konnte mich mal kreuzweise. Ich stell ein Foto des Gletschers rein und dann koennt ihr mal anfangen zu suchen wo er denn ist! Super, das mit dem See kann man ja dann auch vergessen. Grrrr! Ok, legen wir halt nen Fahrtag ein! Aber auch an diesem Tag sollte uns dann die Sonne noch mal ins Gesicht scheinen. Nachdem wir dann etliche Stunden in unserem kleinen Flitzer verbracht hatten, riss ploetzlich die Wolkendecke auf und liess sogar einen Blick auf die Berge zu. Wunderschoen!
In Queenstown angekommen hatten wir dann wieder das tollste Sommerwetter. Es war regelrecht heiss! In Queenstown sollten wir dann einige Tage bleiben und auch hier sollte dann wieder grossen geschehen. Am ersten Tag sind wir erst mal auf Merlin gestossen mit dem ich Auckland gewohnt habe. Abends gings dann auch gleich mal auf ein lecker Bier aus! Am darauffolgenden Tag, ich glaube wir sind gerade bei Donnerstag angekommen, nutzten wir dann noch dass wir das Auto hatten und fuhrne ins 45km entfernte Glenorchy! Hier kann man eigentlich vom Arsch der Welt sprechen, aber mit Sicherheit der schoenste Hintern den ich je gesehen habe! Unbeschreiblich! Wir fuhren also zunaechst ins Infocenter, die gibt es selbst in Orten wo gerade mal 300 Menschen leben, und informierten uns was wir wohl hier anstellen koennen. Die Dame empfohl uns einen kleinen Walk um den See des Ortes und zu einem kurzen Abstecher nach Paradise! Oho! Paradise! Ja gut, dann machen wir das, koennen ja da noch nen Kaffee trinken, meinte ich noch bevor es los ging. Wie gewoehnlich endete auch hier irgendwann die Teerstrasse und wir fuhren wieder nur auf Kies. In Paradies angekommen entdeckten wir dann, dass es in Paradies wohl keinen Kaffee fuer uns geben wird, denn Paradies war gar kein Ort. Ein Haus am See mit Zaun drum herum fanden wir vor. Aber die Landschaft die da so drumherum war entschaedigte auch den nicht bekommen Kaffee! Wow! Keine Menschenseele war da auch nur zu sehen, duztende Berge die in den Himmer ragten und ein See der im schoensten blau schimmerte! Hier wurde wohl auch zum Teil Herr der Ringe gedreht und als ich da stand wusste ihc warum dieses Land fuer diesen Film ausgewaehlt wurde! Sehr geil! Nach einigen Fotopausen fuhren wir dann wieder nach Glenorchy und machten den empfohlenen Walk. Auch dieser war einfach super schoen und wir genossen die Natur und die "Einsamkeit"! Auf einem kleinen Steg mit einem kleinen See machten wir dann Rast und sassen einfach so ewig in der herrlichen Sonne mit diesem unbeschreiblichen Panorama! Aber die Bewegung machte hungrig und so kehrten wir dann doch noch in ein Cafe ein und kamen auch noch zu unserem Kaffee!
Am Freitag sollten dann etwas passieren, was ich schon machen will seit ich 15 bin, aber es nie geschafft haben. Ich sollte Bungy springen und das auch noch AN DEM Bungyjumport ueberhaupt. Hier an dieser Bruecke, an der wir nur so vorbeigefahren waren und uns das Schauspiel mal anschauen wollten, wurde zum ersten Mal auf der Welt der kommerzielle Bungysprung ausgeuebt. Dort wird also seit ca. 1988 offiziel Bungy gesprungen. Wie schon erwaehnt wollten wir nur "mal gucken fahren"! Sah ziemlich cool aus und nach dem dann eine Dame, die bestimmt 90 kg schwer war und mindesten 55 Jahre alt war, den Sprung gewagt hatte, machte sich bei mir der Gedanke breit: Mhh sollst du es machen??!! Hin und Her und hin und her, weiss nicht, oder doch, ach komm Laura, lass uns zusammen springen!? Irgendwann sagte ich dann einfach: OK ich machs und marchierte zur Kasse! Alles ging mal wieder rapzap. Es wurde bezahlt und ich wurde gewogen (Yeah es ware noch immer die 50kg und nicht mehr, welch eine Freude das war). Ich musste allerdings einige Minuten warten, denn es war gerade Pause fuer die Mitarbeiter angesagt und demnach ging es erst wieder um 3h los! Naja macht ja nix! ZU meinem erstaunen war ich die Ruhe selbst. Als es dann 3 waren kam Tim zu mir und nahm mich mit zu Bruecke. Dort musste ich dann noch bissi warten und durfte mir schon mal den Gurt umlegen. Noch immer verspuerte ich keAls Entwurf speichernine grosse Nervositaet. Meine groesste Sorge war eigentlich, dass ich nicht richtig abspringe und nicht richtig "herunter falle". Laura stand noch die ganze Zeit bei mir bis ich dann in den "Springerbereich" musste. Sie ging zum Zuschauerlookout und drehte ein super geiles Video! Danke noch mal dafuer!! :)
Nun sass ich da und wartete dass es los ging. Nach einigen gekonnten Handgriffen von Tim und einem netten Smalltalk hiess es dann: Ok, los gehts. Ab auf die Rampe! Ui, na dann hopp! Ich hopste also auf die Kante (schliesslich waren meine Beine ja zusammen gebunden) Das geile war eigentlich, dass ich meine Flipflops gleich mit runter transportieren durfte. Die wurden mir elegant um die Beine gebunden! na da stand ich da und die typischen Fotos wurden noch geschossen. Bitte recht freundlich!! SMILE! Ich wollte gerne das Wasser mit den Haenden beruehren und so sagte mir Tim noch wie ich zu springen haben, damit das auch funktioniert. Ich sollte meine Arme gleich hoch machen (wie bei einem Koepper vom Sprungbrett) und einen kleinen Hops machen und dann mit viel Schwung die 43m herunter sausen! Ok ich wills versuchen! Ich schaute noch mal ein letztes mal zu Laura, schaute runter in den Fluss, einmal geradeaus, die Zehenspitzen um die Ecke gelegt und als der Countdown von Tim gezaehlt wurde, war ich schon fast sprungbereit. Bei seiner 2 war ich dann auch schon am segeln. Mit einem kleinem Hops, fiel ich kopfueber uber die Kante und blickte in den tuerkisfarbenden Fluss. Ich gewann an Tempo und hatte ein unbeschreibliches Gefuehl im Bauch! Hammer!
Zuerst konnte ich auch hier keinen Ton von mir bringen. Am Wasser angelangt war ich dann doch sehr konzentriert um dieses zu beruehren. Das klappte leider nicht, war aber auch nciht weiter schlimm! Dann fing ich an zu jubeln und zu schreien. Mensch ich war soo happy in diesem Moment, ich haette die ganze Welt umarmen koennen! WAhnsinnsgefuehl! Ich flog also runter, wurde wieder hochgezogen, ziemlich hoch sogar und fiel wieder runter! Hammer! Einfach nur geil!!! Ich dachte nur noch: geil, geil, geil! Diese Emotion liess ich auch freien Lauf. Irgendwann waehrend meinem Fall dachte ich an Laura und das sie leider nicht gesprungen ist. Ich schrie einfach nur: Laura, es ist sooo geil!! (sogar auf dem Video zu hoeren) Allmaehlich wurde ich langsamer und baumelte so an dem Seil herum! Unten warteten dann zwei weitere nette junge Herrschaften um mich in ein kleinens Boot zu ziehen. Da lag ich dann, total geflasht und wurde foermlich von einem dieser Jungs ausgezogen. :) Natuerlich nur das Equiment zum springen. Es war auf jeden Fall super und ich bin soo gluecklich, dass ich den Sprung gewagt habe und nciht gekniffen habe. Ich haette mich ewig geaergert! Schaut euch die Bilder an, sieht ziemlich professionel aus! haha!
Abends haben wir dann noch ganz gemuetlich mit einem Weinchen im Hostel gesessen und ich habe glaub ich den ganzen Abend von dieser Erfahrung gequasselt! ;)
Samstags gings dann fuer uns zum weltberuehmten Milford Sound. Eines der schoensten Fjorde auf der Welt. Jaa und diesen Titel hat es sich ehrlich verdient! Unbeschreibliche Natur und der Weg von Queenstown (der immerhin 5Std. mit einem schrecklichen Touristenbus beinhaltete) war schon eine Reise wert. Wir fuhren also morgens um 8h von Queenstown los und kamen um 14h am Milford an. Waehrend der Fahrt stoppten wir an allen moeglichen Aussichtspunkten und Fotostopstellen. Schrecklich! In Milford gingen wir dann auf ein Boot um den Cruise durch den Fjord zu machen! OOHh, einfach toll! Leider haben wir hier auch wieder keine Delphine gesehen, was ab und zu vorkommt. Das Wetter meinte es mal wieder gut und so strahlte die Sonne vom Himmel und liess den Sound noch schoener erscheine. Da es die Tage zuvor wenig geregnet hatte waren die Wasserfaelle, die dort alle sind, leider alle "aus"! Aber dafuer das dort im Dezember in der Regel 19 Regentage herrschen konnten wir uns vom Wetter her kein bisschen beschweren. Der Cruise war sehr sehr schoen und nachdem der beendet war ging es prompt wieder in den Bus und Richtung Queenstown. Boah, ich sag euch das war ein Ritt. Aber doch schon lohnenswert.
Am Abend sind wir dann noch in Queenstown ausgegangen und haben uns mit Carolin, Lars und Michael aus Deutschland getroffen. Das war noch mal schoen die drei zu sehen.
Den letzten Tag mit Laura haben wir dann mit Souvenirbummeln und lecker Fish und chips verbracht und goennten uns fuer den Abend noch mal ein bzw. 3 Flaeschen Wein, die wie sich am naechsten Tag rauststellen sollte, wohl irgendwie nicht mehr ganz gut waren. OOOh mein Gott, was ging es mir dreckig. Aber ganz tapfer habe ich meine liebe Laura an den Flughafen gebracht und war doch sehr sehr traurig, dass diese wunderbaren und tollen 3 1/2 Wochen schon vorbei waren.
Ich habe die Zeit mir dir, liebe Laura, sehr genossen und ich danke dir, dass du den weiten Weg auf dich genommen hast um mich hier unten in diesem Traumland zu besuchen! Es war einfach WICKED!!!!!!

Wer jetzt denkt nach dem Lauar weg war, ich waere alleine gewesen, der taeuscht. Keine 2 Stunden nach dem Laura im Flieger sass, kamen schon Isi und Markus (die wir in Taupo getroffen haben) und ich sollte mit den beiden weiterreisen.
Es ging also noch mal zum Milford, den ich dann auch mal im Regen gesehen habe, was auch sehr beeindurckend war, und noch mal zu den Gletschern. Hier war das Wetter dann noch mal schlimmer, als bei dem Trip mit Laura. GRRRRR!! In Greymouth teilte sich unsere Wege dann noch mal und ich fuhr rueber nach Christchurch. Denn hier waren Withney und die zwei Matts aus Frankreich und Withney hatten ihren letzten Abend in NZ. Da wurde, nach leckere Pizza, noch mal richtig auf den Putz geschlagen und Christchurch unsicher gemacht. Der naechste Tag war dann echt ein wenig traurig, denn dann hiess es tatsaechlich: Goodbye my Dear. See you next year in Europe!
Von Christchurch aus verliess ich die zwei Matts Richtung Dunedin und war dann tatsaelich ein alleinreisender Backpacker! Schon ein komisches Gefuehl! Aber ich meistere die Sache ganz gut und ergriff im Hostel direkt die Initiative und gesellte mich zu zwei "Mitbewohnern(innen)". Schnell kam man ins Gespraech und nach dem man dann auch noch lecker Bier zusammen gekauft hatte wurde erst mal bei stroemendem Regen der 40Grad heisse SpaPool ausprobiert und so lange sitzen geblieben, bis der Nachbar, der um 1 Uhr nachts schlafen wollte (also ehrlich), uns bittete doch jetzt endlich Schluss zu machen. Jaa ok!
In Dunedin schaute ich mir dann noch die Penisula Otago an, wo wir auf richtig grosse Seeloewen und auf die kleinsten Piguine der Welt stiessen. Wahnsinn!
Von Dundin fuhr ich dann, mal wieder mit Mietwagen, wieder die Isi abholen und wir wollten dem maechtigen Mt. Cook einen besuch abstatten. Diesmal wollte er uns wohl auch empfangen und protzte bei herrlichem Wetter mit seinem 3700m!!! Einfach genial sah das aus! Am Mt.Cook uebernachteten wir zwei dann zum ersten mal auch im Auto. Ich glaube das war die schlechteste Idee die wir je hatten. Boah, wir haben uns sooo den Arsch abgefroren und der harte Kofferraum meinte es auch nicht gut mit unserem Ruecken! AAAH!
Jezt sitze ich auf jeden Fall wieder in Queenstown und werde bis ich am Donnerstag nach Australien aufbrechen auch hier die STellung halten. Weihnachten wir dann wohl am See gefeiert und bissi Bier getrunken. Aber das hab ich euch ja schon im Weihnachtsbericht erzaehlt!
Leider hatte ich die letzten Wochen nicht immer die Zeit und die Moeglichkeit meine Berichte so zu schreiben wie ich sie unter "normalen" Umstaenden (ich vermisse meinen eigenen Laptop jaaa sooo sehr) geschrieben haette, aber ich hoffe doch trotzdem, dass ihr meinen Erzaehlungen etwas folgen konntet und die Bilder euch ein bisschen mehr neidisch gemacht haben! ;)

Am 27. gehts nach Australien um dort Silvester in Sydney zu verbringen. Yeah! Mit der Vanessa, die mich dann am 02.01.08 dort besuchen kommt wird dann die East Coast gerockt! Der Bericht wird dann wohl erst von zu Hause geschrieben, denn bald geht auch mein Abendteuer zu ende und am 27. Januar heisst es dann fuer wohl etwas laengere Zeit, aber bestimmt nicht fuer immer, Baebz hat genug gerockt in Neuseeland und sagt Kia Ora und Auf Wiedersehen!
Eure Baebz die Neuseeland rockt!
Wicked Part 2

Dienstag, 27. November 2007

Laura + Barbara = WICKED - Nordinsel rockt

Na dann mal jooten Tach,

oh oh oh, das hat jetzt mal wieder seeehr lange gedauert, aber es ist auch einiges passiert und von daher hoffe ich mal, dass ihr Verstaendis fuer meine "Schluderrei" habt!
Sooo, also die Frau Knauf sitzt jetzt tatsaechlich hier neben mir und wir zwei machen gerade das wunderbare Neuseeland unsicher! Nach ner guten Flasche Wein und gerade beim ersten Wodka da schreibt es sich doch schon ganz gut und daher werden wir dann mal mit dem erzaehlen beginnen:
Also erst mal gings am Freitag vor ner Woche auf zum Flughafen, denn da hiess es die liebe Laura abzuholen. Es war ein wunderbares Gefuehl vor dieser Absperrung zu stehen, die Schiebetuer aufgehen zu sehen und die freudestrahlende Laura nach 4 1/2 Monaten wieder in die Arme zu schliessen. Da ist doch schon die ein oder andere Freudenstraene die Wange herunter gekullert! ;) Den Tag wurde, neben staendigen rumraeumen in meiner Wohnung, schliesslich stand der Auszug vor der Tuer, ganz viel gequasselt und abends auch noch beim Mattes vorbei geschaut, denn schliesslich musste die Trierer crowd in Neuseeland einmal zusammen Party machen. Das diese Party mit die strangeste ever war, haette ich mir an meinen letzten Abend in Auckland auch nicht traeumen lassen. Nun gut, auch das musste mal gesehen werden und so suchten die etwas mitgenomme Laura (natuerlich vom Flug) und ich auch bald das Apt. 6F Raum No 5 im WSA auf, um eine entspannte Nacht zu verleben. Samstag morgen klingelte dann der Wecker recht zeitig, denn aufgrund meines miserablen Zeitmanagements galt es ja noch immer die Wohnung zu raeumen! Nach der erfolgreichen Zimmerabnahme und einer kleinen Abschiedsparty in Apt. 11F startete der weisse Honda, Madame Fiffi, inklusive Laura, Chris, Max und mir zunaechst mal ins benachbarte Piha um noch einmal das "Surfbein" zu schwingen. Leider konnte der Plan so nicht umgesetzt werden und demnach wurde schlicht und einfach die untergehende Sonne ueber Neuseelands besten Surferstrand genossen!

Nach kurzer Lagebesprechung stand dann schnell fest wo der naechste Stopp sein sollte! Raglan; bekannt als Surfermekka Neuseelands trafen wir spaet abends, in Bahnhofsaehnlichen "Verhaeltnissen" (der Dorm befand sich in einem schnuckeligen Zugwaggon) den lieben Chilenen Juan, der seinerzeit mit uns in Auckland studierte!
Die zwei Tage vergingen wie im Flug und bei herrlichstem Sommerwetter wurde neben surfen (wir versuchten es) auch noch die Akrobatik getestet. Handstand, Radschlag und Handstandueberschlag sollte das Kind in uns wieder erwecken und die Badegaeste um uns herum unterhalten. Spass hats gemacht! ;)
Nachdem wir uns dann am naechsten Tag von Juan verabschiedet haben gings auf nach Rotorua! Auf dem Weg dorthin sollten wir aber noch einen sehr wichtigen Ort fuer mich kleinen Hobbit aufsuchen. HOBBITEN kreuzte unsere Reiseroute!! Yeah! Jedoch musste ich dort angekommen enttaeuscht festestellen, dass die boesen Filmemacher aus den USA alle schoenen Dinge wie Deko und so was, sogar die Tuerverkleidung der runden Eingangstueren, einfach wieder mit genommen haben und sich demnach eine Investition von 50 Dollar fuer eine Fuerhung, die gemacht werden musste, nicht gelohnt haetten. Alsog ging es weiter in unserem Honda und auf in die stinkende Schwefelstadt! Dort haben wir abends erst einmal gut gegrillt und den Abend ruhig ausklingen lassen. Am naechsten Morgen hat uns Chris dann leider verlassen und hat sich zurueck nach Auckland gemacht, da der Flug nach Hause anstand. Wir verschoenten uns den Tag dann damit noch einmal in diesen entzueckenden 30 Grad warmen Bach zu steigen, den ich ja schon mit Mama und Papa eine Woche vorher in Augenschein genommen hatte!
Die restlichen Tage gestalteten wir mit typischen Touriausfluegen. Gyser hier, brodelne Schlammloecher dort! Relativ uninteressant. Donnerstags hatten Laura und ich uns dann entschieden noch in das nicht weitentfernte Whakatane zu fahren um den Versuch zu starten Delphine zu sehen und mit diesen zu schwimmen. Sch liesslich ist das Lauras Traum und demnach setzen wir alle Hoffnungen auf diesen Tag. Leider hat es diesmal nicht geklappt und es waren keine Delphine zu sehen. Dafuer hatten wir zwei aber einen wunderschoenen Tag und verbrachten satte 4 Stunden mit Duck und seiner Crew auf dem Pazifik und kamen sogar in den Genuss einen Minky Whale ( ich hab nicht rausbekommen was das in deutsch bedeutet) bei der Suche nach Fressen zu beobachten. Auch schwirrte zu diesem Zeitpunkt ein Blauwal (also das groesste Lebewesen unseres Planeten) in diesen Gewaessern, doch leider sollten wir auch hier nicht das Glueck, was die Tour am Tag zuvor besass, besitzen und somit liess sich auch dieses Meeresgeschoepf nicht blicken! Klar, die Enttaeuschung war schon da als wir wieder anlegten, aber eigentlich war es ein wunderschoener Tag mit ganz viel Sonner und einer sehr amuesanten und netten Bootsfahrt!
Weiter gings es dann nach Taupo wo wir ein paar Tage verweilen wollten und Grosses vorhatten. (dazu spaeter mehr *g*) In Taupo befindet sich Neuseelands groesster Binnensee, der sich mit 606 km^2 schon sehen lassen kann. Ein sehr netter kleiner Ort der an diesem Wochenende bevoelkter war mit Fahrradfahrer, da ein grosses Fahrradevent stattfand. Laura und ich nutzten allerdings nicht die Gelegenheit einen netten Fahrradfahrer kennenzulernen sondern gingen erst einmal kraeftig shoppen. Ach herrlich, wenn man doch mit der besten Freundin noch mal so richtig nach herzenslust alles ausprobiert was einem in die Haende kommt! So entstand auch das ein oder andere schoene Umkleidekabinenbild und die Ausbeute konnte sich sehen lassen! :) Am Abend lernten wir dann noch Isi und Markus kennen, die auch beide in Auckland einen Austausch machen und auf Wochenendtrip waren. Mit den beiden sind wir dann am Samstag auch erst einmal Richtung den Hukafalls gewandert (kennt ihr schon vom Trip von Mama und Papa) und abends haben wir dann auch noch das Tanzbein geschwungen!
Sonntag war dann der grosse Tag. Mit Isi und Markus im Schlepptau taten wir dies was wir uns fuer Taupo fest vorgenommen hatten. Wir wollten hoch hinaus und schnell wieder runter! Skydiven stand auf dem Tagesprogramm. Aber bevor es Adrenalin pur hiess, mussten wir uns noch etwas mental auf unser Wagnis vorbereiten und genossen die herrliche Sonne am riesigen TaupoLake! Im Grunde nix aufregendes doch als hinter uns ein kleiner Maori Hulk Hogan wild anfing "Motherfucker" und "piece of shit" zu schreien, wurde auch unsere Aufmerksamkeit erweckt. Schnell sahen wir auch den Grund fuer diesen Ausbruch. Ein anderes Maennlein, vielleicht sollten wir ihn einfach als total unhoeflich und unueberlegt bezeichnen, was mit der ganzen Familie am See lag, machte sich einfach ueber die Musikanlage in "Hulk Hogans" offen stehenden Wagen her. Gut, es war einfach furchtbare Musik und es war reine Provokation die Autotuer sperrangelweit offenenstehen zu lassen. Naja, auf jeden Fall ging unser Museklpacket promt auf den lieben Familienvater los und little Toechterchen fing fuerchterlich an zu weinen und die werte Schwiegermutter stellte sich heldenhaft zwischen die zwei Kaempfenden. Es war ein lustiges Schauspiel, denn als sich Schwiegermutter und Familienvater wieder von dem tatsaechlichen Schauplatz entfernt hatten, um es einfach gut sein zu lassen, lief unser Hulki mit seinem schmaechtigen kleinen Freund aufgeregt den Buergersteig auf und ab und musste uns durch eine gekonnte Bewegung auch noch seinen nackten Oberkoerper praesentieren. Dabei lies er immer ganz schreckliche Schimpfworte ueber den ganzen Strand verlauten. Dem ganzen wurde dann ein Ende gesetzt als ein Polizeiwagen mit drei netten neuseelaendischen Polizisten den Ort des Geschehens aufsuchten und fuer ein wenig Ruhe sorgten.
Aber eigentlich sollte uns das ganze auch egal gewesen sein, denn fuer uns rueckte die Stunde der Wahrheit immer naeher! Die Limousiene war schon unterwegs und sollte uns an unserem herrlichen kleinen Hostel abholen. Na, und ehe wir uns versahen, sassen 5 kleine Deutsche in einer ziemlich schammligen Limousine und wurde zum Flughafen von Taupo buxiert. Dort angekommen ging eigentlich alles ziemlich fix. Ab in den "Kinosaal" um uns dort eine DemoDVD von der anzusehen, die man fuer teuer Geld kaufen kann. Doch fuer Laura und mich war eigentlich klar, dass wir sowas ja gar nicht brauchen. Nach dieser mehr oder weniger guten Vorstellung gings erst mal darum die Absprunghoehe festzulegen. Laura wollte 12000 feet (3700m) und ich wagte mich an den grossen Sprung und waehlte 15000 (ca 5000m). Dann hiess es noch ab in die Anzuegen und in die Ausruestung. Alles natuerlich viel zu gross und total unsexy, aber wer muss dabei auch schon schoen aussehen. Das einzige dumme war einfach, dass klein Babsi und auch die Lauri einfach voll und ganz auf Sommer hier eingestellt sind und somit sind wir mal prompt mit Flipflops angereist. (buuuuh, die Schweislatschen die ich da in Groesse 40 tragen musste, waren ganz schoen ekelhaft. Aber es ging ja auch um die Sicherheit) Nach kurzen Smalltalk mit meinem Sprungpartner galt es auch schon sich auf den Weg zum "Schwuchtel"Flugzeug zu machen. Vor diesem schnuckeligen pinkfarbenden Flieger wurde dann auch noch mal fuer die Kamera gepost und schon fand ich mich in der hintersten Ecke des Inneren wider. Laura und Max sprangen aush 12000 feet Hoehe und demnach sassen die beiden auch an der Tuer, da diese zuerst springen sollten. Also, alle Mann an Bord und die Motoren auf Vollgas. Los gings in die Luefte. Es war das herrlichste Wetter und angebelich fuer die Saison bis jetzt der beste Tag. (sagen sie wahrscheinlich immer) Aber die Sicht war wirklich top und so konnten wir wirklich von der Westkueste ueber die Berge (u.a. Mt Ruapehu: DER Schicksalsberg) hinweg zur Ostkueste Neuseelands schauen. Der groesste See unter uns aehnelte dem Himmel und strahlte in seinem schoensten blau.
Es ging auf jeden Fall hoeher und hoeher. Der Hoehenmesser an Mikes (mein Tadempartner) Arm stieg und stieg und ein Ende war noch nicht in Sicht! Es war einfach super ueber diese umwerfende Landschaft zu blicken und Mike erzaehlte und zeigte mir ganz viele Dinge die so um uns herum waren. Die anderen im Flugzeug waren ebenfalls alle mit ihren Partner beschaeftigt. Isi und Max mussten staendig irgendwelche Maetzchen fuer ihre DVD machen, die waehrend der ganzen Zeit gedreht wurde. Laura musste ihre "Todesangst" besaenftigen. Aber alles war halb so schlimm! Nu und dann war es soweit. Das rote Lichtchen an der Tuere ging aus und das gruene fing an zu blinken! Die Tuere oeffnete sich langsam., gaaaaanz langsam. OOOhhh! Die Nervositaet stieg!! Die Spannung stand allen ins Gesicht geschrieben, dann schwups und Max sass auf der Kante des Flieger und eigentlich innerhalb von Sekunden (natuerlich noch mal doof lachen fuer die Kamera) war er aus dem Flieger und weg! Oh, das ging fix! Alles klar, its Lauras turn. Laura sass auf dem Schos dieses netten Tandemspringers und hatte keine andere Wahl als die ganze Prozedur ueber sich "ergehen" zu lassen. Fix sass sie auf der Kante des Fliegers. Der klaegliche Versuch sich irgendwo festzuhalten wurde mit einem boesen Blick und den Worten: Halt dich am Gurt fest! vom Profi untersagt. Also, wie ich die Laura da so sah, Kopf nach Hinten, Haende fest am Gurt, ein Blick als wuerde sie sich selber fuer total bescheuert halten liess meine Bedenken an der ganzen Sache nicht weniger werden. Aber auch hier gings rasend schnell! Schwups, war sie weg und fiel in die Tiefe! OK no 2 is gone! Jetzt hiess es Tuere wieder schliessen und ab auf 15000 feet! Aus Sicherheitsgruenden wurden Isi und mir eine Atemmaske angelegt und ich kam mir etwas krank vor, aber es dauerte nicht lange, da ging wieder diese bedrohliche Lampe von rot auf gruen! Oho, jetzt gehts wohl los! Auch hier dauerte es nicht lange und Isi sass mit ihrem Sprungpartner, staendig verfolgt von der Handycam, auf der Kante des Schwuchtelfliegers. AAAHH, da war sie weg und ich sass noch in diesem verdammten Ding! "Alles klar Barbara, wir rutschen jetzt nach vorne zur Tuer!" "Mhm, gut!" Langsam glitten wir Richtung Ausgang und dann sass die Kleine da! Auf dem Schos eines wildfremden Mannes mitten im pfeifenden Wind auf ner Kante einer geoeffneten Tuer eines kleinen Flugzeuges, welches sich auf 15000 feet befindet. Machen kann man da nix mehr, sag ich euch! Kurz beugte sich Mike mit mir im Schlepptau oder viel mehr mit mir als "Handgepaeck" aus dieser Tuer. OOOOHH, der Wind, der Wind, das himmliche Kind! Gedacht hab ich eigentlich nicht mehr viel. Es ging kurz noch mal zurueck in den Flieger und auf einmal spuerte ich wie wir aus dem Flieger kippten. Hoch, runter, blauer Himmel, Sonne, blauer See! Ich wusste nicht mehr wo oben oder unten ist! Das typische Fallgefuehl (einige kennen es vielleicht aus einer dieser Traeume wo man immer nur faellt und faellt und faellt) stellte sich ein und in meinem Kopf war rein gar nix! Ich gab keinen Ton von mir!! Koennt ihr euch das vorstellen?? Rein nichts, gar nichts!! Dann nachdem ich ich mich orientiert hatten, den Himmel vom See unterscheiden konnten und wir eine "stabile" Haltung eingenommen hatten, oeffnete sich langsam mein Mund ich ich brachte Toene wie: "AAAAAAAHHHH, GEIL, WIICKED, AWESOME!!" heraus! Es war ein Traum. Ich fiel und fiel und fiel! Unbeschreiblich! Dann startete Mike einige "Tricks"! Wir drehten uns nach rechts und nach links! Dann machten wir verschiedene Bewegungen mit den Armen und "spielten" mit dem Wind! Hammer!!! Es ging noch immer abwaerts. Ich war beeindruckt! Dann waren die 60 Sekunden freier Fall zu Ende und Mike oeffnete den Fallschirm! Ein kurzer Ruck und mit saumaessigen Druck auf den Ohren hing ich dann da so am Himmel rum! Mike meinte nur: Welcome to Taupo!!!! yeah!! Die Sonne strahlte mir ins Gesicht und die Nordinsel Neuseelands lag mir zu Fuessen! Ein Traum! Ploetzlich meldete sich Mike wieder: "Pack mal hier rechts und pack mal hier links!" Gesagt getan. "Wenn du jetzt rechts ziehst gehts nach rechts, wenn du links ziehst gehts nach links, beide nach vorne heisst schneller und bei zurueck heisst langsamer!" Aha, und was soll das! Ooohhaaaaaa, klick hats gemacht und dann hab auch ich mal geschnallt das ich gerade die Steuerseile des Fallsschirms in den Haenden halte! Geilomat! Na dann mal los, rechts ziehen "oooooohhhh, ist das schoen!" Junge, das war ein wahnsinns Gefuehl. Ich zog an der rechten Leine und ich sowie mein Tadempartner machten uns in Spiraldrehungen Vollgas Richtung rechts auf die Erde zu!!! Ich kann es gar nicht oft genug sagen, was fuer ein tolles Gefuehl es war! Mike zeigte mir dann waehrend dem Flug noch die ganzen Gegend und erzaehlte immer schoen dabei! Die ganze Sache dauerte ca. 5. Minuten. Aber die geilsten 5 Minuten meines Lebens. Total geflasht bin ich dann auf der Erde wieder gelandet (als einziger von allen Springern im Stehen *g*) Unten angekommen hab ich dann erst mal alle gedrueckt, schliesslich lebten wir noch! *haha*. Aber schaut euch die Bilder an!!! Hammer! Ich gruesse noch mal meine lieben Mitspringer :) *wir habens getan, zum aller ersten mal!!!*


Ja und soo geflasht wie wir waren sind wir dann auch noch am selben Abend weiter geduest. Nach Napier ging es! Ca. 3 Stunden Autofahrt und diese waren immer wieder durch die zuletzt gewonnen Eindruecke "verzaubert". Napier war aber eigentlich nur ein Zwischenstopp, denn wir wollten ja nach Wellington, wo Ende der Woche, also am 30.11. unsere Faehre ablegen sollte.

In Wellington angekommen haben wir zunaechst, ja wie immer eigentlich, erst mal nach einem Hostel gesucht! Oh, das war gar nicht so einfach. War ziemlich busy die City! Wir also in so nem Hostel angerufen. Oh, 4 Bett-Zimmer, super nehmen wir! Schliesslich wollten wir einige Tage in Wellington bleiben und uns mal ein wenig ausbreiten, da ist ein 4er schon besser als ein 6er oder sogar 10er Zimmer! Alles klar, wir zu diesem HOstel, bezahlt, Zimmerschluessel und ab ins Zimmer! Kawumms, da war der Schlag ins Gesicht! Man was das fuer ein Zimmer war koennt ihr euch gar nicht vorstellen. Ein Schuhkarton vollgestellt mit Hochbetten und abgedunkelten Fenster. Alles schoen in lila gehalten und das Bett von unserem Zimmergenossen war zugehangen mit Gothicvorhaengen. Uuaah! Mh, was das wohl sein mag. Aber scheint Maennlein zu sein. Der scheint wohl hier zu wohnen. Mein naechster Blick viel auf eine kleine Komode, die auch noch den bisschen vorhanden Platz einnahme. Aber was war den da drauf?? Ein Schrein, ja sieht eindeutig aus wie ein Schrein. Das was um den Schrein so aufgebaut war und rumhieng, liess mich dann aber schon etwas stutzig werden. Eine Stola, ein Kroenchen und ein Foto mit einem weiblich aussehenden Mann zwischen dutzenden dicken Maedchen. Mmh, es wird doch wohl nicht! Ja der Blick in den "Schrank" (er war als Toilette gekennzeichnet) verriet dann alles. Die Umhaenge die mir dort um die Ohren flogen, liessen eindeutig darauf schliessen, dass es sich um einen Transvestiten handelt, der sich mit uns das Zimmer teilt. Ich mein, im Grunde juckt mich das ja nicht was jeder so macht und es waere mir auch egal gewesen mit ihm das Zimmer zu teilen, aber einfach die Tatsache, dass wir uns nicht einmal in dem Zimmer drehen konnten ohne irgendwas umzustossen und das die Farbe lila in Kombination mit schwarz einfach depressiv macht, liess und die Entscheidung nicht schwer fallen. Jepp, wir bleiben hier nicht! Ach Gott, so ging Wellington ja schon gut los fuer uns! Aber auch wir sollten dann noch Glueck an diesem Abend haben und fanden auch ein Hostel was 3 Betten fuer uns frei hatte.

Wellington ansich ist eine sehr schoene Stadt. Hat eindeutig mehr Flair als Auckland, aber ich haette dort nicht studieren wollen, denn der staendige Wind der einem da um die Nase weht zerstoerte jedesmal meine nicht vorhandene Frisur und wenn ich mir jetzt vorstellen wuerde ich haette eine, nee wo kaemen wir denn da hin! No Chance. In Wellignton haben wir dann auch mal etwas fuer unsere "Bildung" gemacht und sind doch tatsaechlich ins Parliament gegangen um eine Fuehrung beizuwohnen! War eigentlich mehr langweilig als interessant, aber gut wir sind mal dagewesen. Auch im Musuem konnte man uns finden. Laura kam etwas spaeter nachdem die Partynacht zuvor, mit ordentlich Liveband, die recht nett anzusehen waren, etwas Kopfschmerzen bereitet hatte. Aber das Musuem in Wellington, das Te Papa, zeigt ganz viel ueber Neuseeland und dessen Geschichte und Kultur. Ja, auch da gibt es was zu erzaehlen, wobei die Tierwelt und somit eher der "Kinderbereich" des Museums einfach der Schoenste und der Interssanteste war! Nachdem wir dann auch noch den Botanischen Karten und die beruehmte rote Cable Car Bahn hinter uns gebracht hatten, hatten wir schon nen ganz guten Ueberlick von Wellington. Wie gesagt, eine sehr nette Stadt aber wohne woellte ich dort nicht!!

Freitags ging dann auch die Faehre. Meine erste Faehrfahrt. Auch nicht der Burner, aber es war doch schon ein sehr bedrueckendes Gefuehl und ich war sehr wehmuetig, als ich die Nordinsel "von mir so gehen" sah! 5 Monate pure Lebenserfahrung und Abenteuer waren hinter mir und ich weiss noch immer nicht wo die Zeit hin ist. Viel gelacht, aber auch die ein oder andere traurige Minute, habe bzw hatte ich dort . Viele Freunde kennengelernt, von denen ich mich schon wieder verabschieden musste! Es war super in Auckland zu studieren und ich will diese Zeit niemals missen!

Sooo leider habe ich jetzt fuer diesen Bericht mehr als 4 Wochen gebraucht und es ist nur die Haelfte von Laura und meinem Urlaub! Aber ich moechte euch ja nicht diese tolle Zeit vorenthalten und somit werde ich jetzt direkt mit dem Bericht von der Suedinsel starten! Da gibt es naemlich auch wieder einiges zu berichten!!!


WICKED

Freitag, 16. November 2007

Mum&Dad 2 Wochen nur fuer mich und Auckland ade

Hey ho liebes kaltes Deutschand,

erst einmal sonnige und fruehlingshafte, ach was schon fast sommerliche, Gruesse aus Neuseeland. Wie ich ja schon vernommen habe, ist der erste Schnee schon vom Himmel gekommen und der ein oder andere hat auch schon ne dicke Erkaeltung! What a shame! Nur zu gut, dass ich hier im kurzen Tshirt und mit Flipflops rumlaufe. So, jetzt aber genug geaergert. (aaaahhh diese englishe Tastatur geht ja mal gar nicht. Also daher keine Ue's und Ae's und was es da noch so gibt)

Leider stehe ich momentan etwas unter Zeitdruck, daher wird dieser Beitrag, ob es jetzt gut oder schlecht ist, koennt ihr euch selber aussuchen, etwas kleiner aus!
Der Trip mit Mum und Dad war super! Wir haben sehr viel hier von der Nordinsel gesehen und die zwei waren einfach begeistert. Hightlights waren sicherlich, Cape Reigna (wo der Pazifik und die Tasmansee aufeinander stossen), die Bay of Island, wo wir so ganz nebenbei Orcas und Delphine gesehen haben (aaaaah WAHNSINN) sowie der Ninty Mile Beach (90km nur Strand und Meer, herrlich), den wir mal schoen mit unserem Auto und 80ig Sachen befahren haben und der Hot Water Beach, wo Daddy sich fast den Allerwertesten verbrannt hat! Insgesamt haben wir gute 2000km geschruppt und haben von den letzten Kaschaemm a la Ferienlager bis hin im netten Motel, mit eigenem Whirlpool, geschlafen. Spass hats gemacht und die Bilder sprechen, glaub ich wieder fuer sich! ;)
Mum & Dad

Anonsten werde ich morgen Auckland verlassen und mich gute 2 Monate ins Abenteuer stuerzen. Mensch, ich bin mal gespannt wie mir wohl das Leben aus dem Rucksack zusagt. Im Moment nervt es mich ja schon! Aah! Jetzt darf ich mich dann auch offiziel Backpacker schimpfen. mmh!
Gleich gehts ab zum Flughafen, als waere ich nicht gestern schon dagewesen, denn Laura reist an und wird mit mir fuer gute 3 Wochen das Land unsicher machen!

Ich versuche natuerlich immer alles Erlebte zeitgemaess in diesem Blog zu dokumentieren, aber seit mir nicht boese wenns einfach etwas laenger dauert!
Jetzt aber noch schnell die Bilder vom Trip mit meinen einzigartigen Eltern anschauen und mir das Beste fuer die kommenden Wochen wuenschen! ;)
Auf bald!
Eure Barbara

Montag, 29. Oktober 2007

Die Examenwoche und ganz großer Besuch

Kia Ora nach Deutschland,

so jetzt ist soweit! Noch einmal schlafen und ich sehe mich in einem Raum mit dutzenden anderen Kiwi Studenten und absolviere meine erste Prüfung im wunderschönen Kiwiland. Ob das mal gut geht!? Diese Frage lasse ich mal lieber unbeantwortet, nicht das ich nachher auch noch in meinem Blog gelogen habe!
Ich habe auf jeden Fall versucht mich hart darauf vorzubreiten (ich meine die letzten Berichte lassen nichts anderes deuten *g*) um mit besten Gewissen und Wissen in diese Prüfungen zu gehen! Ich hoffe alles läuft rund! Am Mittwoch heißt es schon Examen No 2 und nachdem ich dann hoffentlich erfolgreich den ganzen Donnerstag und den Freitag fleißig Fotos in der Dunkelkammer entwickel habe und auch noch den letzten Teil meines Leadershipkurs abgegeben habe dann ist es tatsächlich vorbei - meine Kiwisemester in Neuseeland - Unfassbar!!! Also ich hab noch bissi was zu tun diese Woche, aber die Stimmung ist natürlich nicht da wo sie vielleicht unter "normalen" Umständen wäre, denn ein ganz hoher und erfreulicher Besuch hat sich für die Mitte dieser busy week angemeldet.
Meine einzigartigen Eltern wagen den Schritt ohne irgendwelche englischen Sprachkenntnisse über Dubai, Singapore und Melbourne nach Auckland zu kommen! Knaller! Ihr seit die Besten!! :) Demnach werden die nächsten 2 Wochen ganz im Zeichen "Mama und Papa" stehen und wir werden gemeinsam die Nordinsel unsicher machen! Welch Freude!
Nichts desto trotz werde ich natürlich versuchen euch immer auf dem laufenden zu halten!
Zur letzten Woche lässt sich eigentlich nicht viel erzählen, es galt ja zu studieren, nur einen kleinen "Ausrutscher" haben wir uns gegönnt! Die Mottopartys sind los und somit wurden alle Pimp&Prostitutes zusammengerufen!
Mehr als einen kleinen Einblick gewähr ich euch diesmal nicht, der Rest bleibt "auf der Insel!"*g*

Also, drückt mir die Daumen für meine Klausuren und freut euch auf spannende Geschicht mit Rita & Hajo!

Babsi

Sonntag, 21. Oktober 2007

Kein Ende in Sicht - dabei läuft der Countdown

Hey Freunde,

junge junge was hab ich ein Leben hier im Moment. Stellt euch klein Babsi in normaler Umgebung (sprich Trier, Paulinstrasse) vor: In 1 1/2 ist Klausurwoche, Hausarbeit ist noch abzugeben und auch in Leadership muss mal wieder ne Aufgabe gemacht werden. Na, wie schaut das wohl aus?! Falsch, ich sitze nicht den ganzen Tag am Schreibtisch in meinem Schlabberpulli und Trainingshose mit meiner Brille auf der Nase, hab keine Tasse Kaffee neben mir stehen und die Bücher stapeln sich nicht neben mir auf dem Boden. Der Ordner ist nicht aufgeschlagen und auch der Laptop ist nicht dafür an um mal wieder bei Wikipedia irgendeine Sache nachzuschlagen! Nein nein, ich zieh mir lieber meine Leggings an, greif im Schrank nach dem Oberteil was bestmöglich nach den 80igern aussieht, werf mir meinen Schal um, Armreifen am Handgelenk, Sonnenbrille auf und ab nach 11F um das beste Jahrzehnt des 20. Jahrhundert zu zelebrieren. Unser aller "Geburtsjahrzehnt"! Knaller! Die Bude war rappelvoll, jeder hat sich in Schale geworfen (der Secondhandladen um die Ecke wurde geplündert), der Ipod spielt bekannte Titel und alle feiern feiern feiern. Und wie jedes mal wenn hier gefeiert wird, klopft es Punkt 12 an der Tür, eine kleine Lady, die so hoch wie breit ist, betritt den Raum, leuchtet mit ihrer Funz allen ins Gesicht und sagt mit ihrer pieps Stimme: Party is over! Mmmh, naja bekannte Töne, aber heute wollen wir weiterfeiern. Also, Studenten in aufsässiger Stimmung. Keiner der Partygäste bemühte sich auch nur Richtung Ausgangstür zu marchieren. Nöö, weiterfeiern heißt es. Das zweite piepsige: Party is over! war dann doch tatsächlich etwas lauter. Oooh, aber "och nöö, keine Lust!" Als dann nach 10 Minuten Widerstand plötzlich eine ganz andere Stimme den Raum beschallte, machten sich die ersten dann wirklich auf zum Ausgang. Auch Meinewenigekeit. So stand ich dann im Flur des Levels 11 in Reih und Glied mit 20 anderen Mitfeiernden und stand Schlange für den Fahrstuhl. Natürlich bemühte sich niemand der Wartenden auch nur im Geringsten etwas leise zu sein. Somit kam prompt der nächste Anschiss dieser unbekannten Stimme. Ja ja ist ja gut. Auf in den Aufzug, kurz in die eigene Flat, mal ordentliche Hosen anziehen, runter und ab in die Stadt. Tja, dieser Ausflug war leider nicht besonders aufregend und somit beschlossen Markus und ich wieder heim zu gehen und das Bett aufzusuchen. Grad zur Tür reingehend kam uns Aron aus Holland entgegen. "Mh, wo kommst du denn her?!" "Ja von der Party, geht weiter in 2c! Aber ich muss jetzt heim!" Oh, Markus und ich wechselten einen kurzen Blick und verschwanden im Aufzug Richtung 2c! Ei, da versammelte sich doch tatsächlich die halbe Partygesellschaft einfach im anderen Block des Gebäudes. Ist ja geil! Die Musik krachte aus den Lautsprechern, das Gesinge war schon zu Geschreie geworden, wir tanzten, hüpften (natürlich zu Jump! von van Halen) feierten den Final Countdown mit nem mächtig stolzen AustriaBoy Markus, die Jungs hingen an den Balken die durch den Raum verlaufen, Flaschen vielen hin, es wurde gesaugt und die Jagd nach neuen Schüttelfoto Mitgliedern wurde auch fortgesetzt. Nebenbei stellten Martin und ich noch fest das wir beide Mitglieder von Schüttelfotovereinen sind, jedoch nicht von dem selben. "Das gibts noch woander, nee, kann nicht sein!?" Ich glaub wir haben beide das selbe gedacht! *g* Naja der Spass ging auf jeden Fall weitere 1 1/2 Stunden gut bis die Tür aufging und unsere kleine dicke Freundin in der Tür stand. Oooops! Diesmal war sie leider nicht mehr so piepsig und nach dem sie dann meinte ID und Namen von jedem hier im Raum versuchte man nur noch schleunigst das Weite zu suchen. Bis zum Aufzug haben wir es ja noch geschafft, nur dann stoppte ein schwerer schwarzer Springerstiefel die Fahrstuhltür. OOhh verdammt! Aufgepläht wie sie so ist, stand sie in der Tür des Fahrstuhls und meinte: ID and Name!! Lalallalaa, Sonnenbrille auf die Nase und bloß nicht erkennen lassen. Keiner sagte was. Markus, Clemens und ich irgnorierten die Dame einfach. Nach einigen Minuten mit offener Tür beschwert der Fahrstuhl sich und gibt einen fürchterlichen Ton von sich. Diesen ertrugen wir 30 sec bis Markus frage, ob wir bitte in die Wohnung zurück gehen könnten. So nett wie die Dame ist, war das natürlich kein Problem. Jaaaa unsere Chance, auf in die Wohnung und irgendwo hin wo alle anderen waren. In die Zimmer. Naja oder ins Bad. So stand ich dann da, wartend und lauschte dem Gespräch im Livingroom. Ui das hörte sich nicht gut. Sollte es heute die etwa eine rote Karte geben. Na, nach endlosem Warten gabs dann Entwarnung und die Security Dame hatte sich entfernt. Gut, dann jetzt aber wirklich nach Hause, schließlich habe ich ja Vorlesung um 9Uhr! Unten angekommen erwartete uns schon die nächste Überraschung. Die Security Frau hatte die Verfolgung aufgenommen. Ich sah sie nur noch grad aus der Eingangstür rauslaufen um Leuten zu folgen die die Flucht versuchten. Na jetzt aber schnell, es fehlte eigentlich nur noch die Musik von Mission Impossible; die Bewegung lieferten wir. Wir liefen von dem einen Aufzug durch den Eingangsbereich hin zum anderen Aufzug der zu unseren Wohnungen führt. Dort nur noch in die Ecke und hoffen das der Aufzug bald kommt, den Blick immer zur "fetten Dame" gerichtet. Puuh geschafft, da war er. Jetzt aber schnell nach Hause und ab ins Bett! Aufstehen war hart am nächsten Morgen und wie sich rausstellte, hat es doch einige Karten geregnet. Karten sind hier die Bestrafungsmittel. So haben die Wohnung 2C sowie einige der Partygäste eine gelbe Karte erhalten (Verwarnung ohne Geldstrafe). Wohnung 11F sowie Bewohner Marko eine rote Karte!(Verwarnung mit Geldstrafe und nach der 2. fliegt man raus) Immer diese Studenten, kennen auch keine Grenzen! :)

Freitag wurde dann tatsächlich studiert und der halbe Tag wurde im Dark Room verbracht. Denn es gilt ja Fotos für den Photography Kurs zu entwicklen. Naja, mehr Schlecht als Recht, aber gut, halt kein Naturtalent!
Ab 5 hieß es ja dann sowieso BBQ Time! Yeah! Der Frühling muss ja genossen werden und da wir ja alle noch angeschlagen von der Nacht zuvor waren, sollte es auch nix großartiges werden. Sollte!!! Also machten wir uns auf zu Mathias Wohnung wo der Gastgeber schon auf uns wartete. Auf dem Weg noch ein paar Flaschen Wein kaufen und Pussydrinks à la Alcopops. Das Wetter meinte es gut mit uns BBQ Freunden und somit genossen wir erst mal unseren ersten Drink in der herrlichen Frühlingssonne in Mathias Garten (das ist ja zm Luxus geworden, seitdem die Eifel soweit weg ist). Nach dem Rückzug auf den Balkon, der erst mal mit dutzenden Teelichtern geschmückt wurde (zudem war es dann wärmer *g*), sowie nach einigen Gläsern Wein, einer interessanten Conversation mit Juan und warten auf Libby konnte dann gegessen werden. mmh! Mathias hatte tolles gezaubert. Als Koch versteht er ja sein Handwerk und die South America BBQ Crew bewies sich am Grill. Nach dem Essen wurde dann wohl noch lauthals und stundenlang gesungen und allerlei dummes Zeug gemacht u.a. mit Rum und Jägermeister (jedoch ohne mich, buah). Als uns partyfreudigen AUT Studenten dann auch mal aufgefallen war, dass unser Gastgeber sich schon vor längerer Zeit verkrümmelt hatte und unsere Lauri-Anne schlafend im Wohnzimmer lag, haben wir dann auch mal gegen 1.30 den Heimtweg ins wunderbare WSA angetreten. Thx Mattes für diesen sehr sehr lustigen Abend.

So jetzt seit ihr aber wieder bestens informiert wie ich hier meine Partyabende verbringe. Es muss den Anschein habe, das ich sonst nichts mache! Mmmh, FALSCH! Nur zu meiner Verteidigung: Ich lerne gerade mühsam Statistik auf Englisch; Herr Steinbuss lässt grüßen. :)
Erfreut euch an den schönen Bildern und nächste Woche erzähl ich euch dann von den Klausuren!

Bis bald
Die Bäbz
Kiwiparty Part 2

Sonntag, 14. Oktober 2007

Bäbz rockt Neuseeland - Kiwipartys noch und nöcher

Kia Ora Freunde der Heimat,

jaa die letzten Wochen sah es mit der Berichterstattung hier aus dem frühlingshaften Auckland ja nicht soo rosig aus. Aber, man glaubt es kaum, aber auch ich muss ein wenig für die Universität arbeiten.
Aber nichts desto trotz muss klein Bäbz, so wie man sie kennt, auf jeder Party hier vertreten sein und demnach standen die letzten 2 Wochenende auch wieder ganz im Zeichen der Feiererei.

Los gings Samstag vor ner Woche mit der Flatwarmingparty von Trierer Altstadtkollegen Mathias. Na und wenn 2 Deutschen mit nem Haufen Kiwis, Franzosen und was weiß ich was noch so vorhanden war, ne Party rocken, kann es ja nur gut werden. Die Bude wurde mächtig eingeweiht und wie sichs gehört zählte ich zu denjenigen die als letzter die Wohnung Richtung Heimat verließen. :)
Während der Woche wurde dann allerhand studiert, damit das Gewissen fürs Wochenende auch beruhigt ist.
Denn Freitag stand mal wieder ein grandioses Dinner unserer Kochrunde an. Diesmal teilten wir die Zubereitung des Abendessen und somit waren Whitney und ich beauftragt ein leckeres Dessert zu zaubern. Mmmmh, wir haben uns mal wieder selbst übertroffen und diesmal stinkt Eigenlob kein bisschen, denn es ist einfach die Wahrheit. Der "gelöcherte" Chokocake gefüllt mit Caramel, überzogen mit Schokolade und bestreut mit Snickers dazu lecker Eiscreme und Erdbeere ließ die Augen der Gäste erstrahlen. Super! Auch die French Girls die für die Zubereitunge des Dinners waren haben mit ihrem französischen Dinner volle Punktzahl erreicht. Yummy! Danach gings mal wieder ins Father Ted´s. Man kann schon sagen, das ist unsere Stammkneipe. Denn dort spielte an diesem Abend unser "Cute Kenneth"; unser Auslandsbeauftragter von der Uni hier in Auckland mit seiner Band. Jaajaa, da wurde dann wieder gerockt und nachdem, wie auf den Fotos zu sehen, Barbara und Mathieu irgendwie mehr Spass hatten als alle anderen und noch nicht in der Stimmung waren den Heimweg anzutreten, wurde auch noch mal die Location gewechselt. Kuja Lounge hieß die nächste Stadion. Ein ziemlich stylischer Club im 3. Stock eines "gewölbten" Altbaus, der sich auf einer Strassenecke befindet . Schon ganz nett! Da wurde dann noch ein bischen rumgezappelt, bis es dann doch irgendwann Zeit fürs Bettchen war. Schließlich musste Samstag noch mal was für die Uni getan werden.
Samstag abend war dann mal wieder im Apt. XY Party angesagt. Diesmal sollte es eine Geburtstagsparty sein. Wie sich rausstellte kannte eigentlich niemand das Geburtstagskind aber das macht hier ja nix, zack Bier eingepackt und ab nach 13F! Naja nach reichlich Bier, Chips, stupiden Trinkspielen (bei denen ich nur der Zuschauer war) und 2 Geburtstagssongs, Austria Bub Markus feiert heute auch seinen Geburtstag (Happy Birthday, Markus ;) ) wurde die Party dann um kurz nach 12 von unserem liebenswerten Security Personal beendet.
Mh, was denn nun?! Gut, erst mal der Menge folgen und in Apt. 11c schauen gehen, "nee keine Party hier!", ok, dann halt mit dem Aufzug 2x hoch und runter und während der Fahrt lautstark Queen singen, nen Anschiss von der Secrurity Lady einkassieren, raus gehen, doch entscheiden das Bier drinnen zu trinken um schließlich in Apt. 6G abzusacken und viiiel zu früh ins Bett zugehen. Aber Spass hats gemacht und ich fang jetzt schon an die Leute hier zu vermissen!
Schaut euch einfach die lustigen Partypics an und dann seht ihr was ich meine! ;)

Ich muss jetzt auch mal weiter an meinem geliebten "Individual Report" schreiben, der ganze 3000 Wörter umfassen soll und nur mit lächerlichen 10% bewertet wird. Was solls, 2 Wochen und Uni ist over, dann gehts los und Neuseeland wird in vollen Zügen gerockt!

Eure Babsi
Kiwipartys

Dienstag, 2. Oktober 2007

Die letzten Uniwochen - bald ist es geschafft

Kia Ora,

jaaa so sieht es wohl aus, in guten 30 Tagen hat Babsi ihre letzte Klausur und muss lediglich mitte November noch mal eine Präsentation halten. Vorlesungen werden in 2 Wochen beendet sein und somit ist dann bald ein Semester Neuseelanduni vollbracht. Man, man das ist gar nicht zu fassen. Die Zeit die rennt doppelt so schnell als im guten alten Trier.

Demnach steht mein Leben hier unten im Moment wohl ganz im Zeichen der Universität, aber nichts desto trotz haben wir es uns nicht nehmen lassen uns in Woche Nr. 12 noch mal so richtig bekochen zu lassen. Aus unserer bestehenden Kochrunde war noch das Menü der französichen Boys fällig und so versammelten wir uns am Freitag mal wieder und mümmelten leckere französiche Köstlichkeiten.
Die Jungs haben echt was Gutes auf die Beine gestellt, neben leckerem Salat gab es Wraps mit einer Ei-Käse-Thunfisch-Füllung. Der Nachtisch, bestehend aus einem Erdbeerkuchen und einem Schokocake waren, wie alle Nachtische zuvor, hervorragend und ließen unsere Bäuche wieder kugelrund erscheinen. Nach dem hervoragendem Essen wurde noch die City gerockt, weil irgendwie müssen diese zusätzlichen Kalorien ja wieder runter getanzt werden.
Samstag hieß es für mich dann UNI UNI UNI! Den lieben langen Tag haben wir in der Library an unserem Marketing Research Report gerarbeitet und ich musste doch des öfteren an unsere schöne Marketing Runde im SS 06 denken. (Girls, ich grüße euch :))



Aber nach einem arbeitsreichen Tag darf man es dann auch wieder erlauben ein wenig die Fetzen fliegen zu lassen und so hieß es Abends mal wieder: Party in Apt. XY! Diesemal handelte es sich um Apt. 14A und die Fete stand ganz unter dem Motto: Full Moon Penthouse Party. Der liebe Juan aus dem obersten Stockwerk hatte geladen und damit geworben, dass kein Security den Weg bis in den 14. Stock wagt. Die Party war auf jeden FAll ein voller Erfolg. Geschätze 40 Leute feierten ein rauschendes Fest und während die All Blacks den Einzug ins Viertelfinale der Rugby WM besiegelten waren bei uns die ersten Schnapsleichen schon verschutt gegangen. Naja um 12 hieß es dann trotzdem Schluss und ab in die Stadt. Leider nicht für mich!
"Sonntag 8.00am Gruppentreffen in der Library!!" war für mich angesagt und da in dieser Nacht auch noch die Uhren auf Sommerzeit umgestelle wurden war es wirklich an der Zeit das Bettchen aufzusuchen.
Ja und so verbrachte ich wieder einen Tag mehr in der Library unserer Uni und die nächsten sollten folgen.

Morgen ist auf jeden Fall Presentation unserer Project Management Gruppe und Abgabe unseres Marketing Research Reports. Wenn ich dann am Freitag den Test in Photography hinter mich gebracht und auch das Assignment für Leadership gut abgegeben habe, denke ich mal wird mir keiner böse sein, wenn ich mal wieder die Party rocken gehe; und die wird gerockt am we. Mattes schmeißt zur Einweihung seiner neuen Flat ne Fete und da auch wieder die All Blacks auf dem Programm stehen, diesmal jedoch hier um 8 Uhr morgens, könnte diese Nacht ein wenig "kürzer" werden.

Guti, das war es mal wieder aus Neuseeland! Vielleicht geht es am We noch zum surfen, dann gibt es wohl wieder mehr zu erzählen!

Bis bald
Eure Babsi

Sonntag, 23. September 2007

Back to New Zealand - Ein traumhaftes Fiji -

Bula everbody,

yeah ich bin back in New Zealand und doch immer noch etwas geflasht von den letzten 10 Tagen Südsee-Traumurlaub!! Natürlich sitze ich gerade braungebrannt hier vor dem PC. Der "Erholungszustand" hat leider nicht lange angehalten, denn nachdem dieses WE noch mal richtig Aucklands Town gerockt wurde, sind die ganzen "Schlafreseveren" aus Fiji schon wieder aufgebraucht!

Nun gut, aber wie immer fangen wir besser von vorne an! Wie der Beitrag zuvor schon erzählt, hieß es für mich am 11. September auf nach Fiji. Bei sonnigem Wetter verließen wir Auckland und landeten 3 Stunden später in Nadi/Fiji. Während dem Flug gönnten wir uns, auf die ganz feine Art und Weise, erst mal einen Sekt, denn schließlich muss auf so einen Urlaub ja gebührend angestoßen werden. Nachdem wir in Nadi am Flughafen von 5 singenden Fijianern empfangen und dann jeder von uns ganz Touri-like eine Muschelkette umgehangen bekam, erwartete uns vor dem Flughafengebäude ein Shuttelbus der uns zum Resort für diese Nacht bringen sollte. Neben dem Shuttelbus erwartete uns dann auch prompt der erste Regen. "Na toll!" dachte ich! Urlaub auf Fiji und zur Begrüßung gibt es Regen "wie das wohl weiter geht!?" Na aber alles halb so wild. Demnach konnten wir uns abends dann ganz gemütlich am Pool ein , zwei oder drei Fiji Bitter gönnen und durften uns anschließen in einem 30 Mann Dorm, der voll bis oben hin war, in den wohl ungemütlichsten Betten der ganzen Reise, durch die heiße Nacht quälen. Aber es wird sich hier nicht beschwert, schließlich haben wir es uns das ja selber so ausgesucht!
Um 6.30, am nächsten Morgen, klingelte dann der Wecker, denn um 7.30 ging der Bus zur Yasawa Flyer; dem gelben Fährboot, mit dem wir durch die Südsee gecruist sind.
Auf der Fähre angekommen wurde natürlich direkt das Sonnendeck aufgesucht. Schließlich haben wir alle drei einen nur sehr bescheidenen Sommer in Deutschland und in Neuseeland nur den Winter gesehen. Ach herrlich war es doch da oben in der knallenden Sonne zu sitzen und den "Fahrtwind" um die Ohren zu bekommen.
-Ein gelgentliches "Mensch, wir müssen hier aufpassen, die Sonne hat es in sich und man merkt das wegen dem Wind nicht!" von meiner Seite wurde zwar immer nickend aufgenommen, aber an der Situation dort oben zu sitzen änderte keiner von uns dreien was dran. Mmmh, wir sollten lange daran erinnert werden. Dieser erste Sonnenbrand begleitete Malin und mich wohl den ganzen Urlaub und auch jetzt sind diese Stellen doch tatsächlich noch auszumachen.-
Naja, aber zurück zur Fährfahrt. Satte 4 1/2 Stunden fuhren wir also durch die Südsee in Richtung der Yasawa Islands, denn von dieser Inselgruppe war unser erstes Ziel die Nanuya Lailai Insel und das Sunrise Lagoon Resort! Hier wurden wir erst einmal herzlich von Queen empfangen. Ein durch & durch verrückter und schwuler Typ, der uns erst mal erzählte, dass er von Opra Winfield persönlich in die Staaten eingeladen wurde und mit ihr Shoppingtouren unternahm. Zudem hatte er angeblich ein Poster von sich mit Opra, John Travolta und weiß der Geier wer noch alles drauf war, in seinem Zimmer hängen. Ich hätte dieses Poster gerne mal gesehen, vielleicht hätte ich die Story dann geglaubt! Aber gut, jedem das seine.
Das Resort an sich war recht nett. Wir drei durften im "Bunker" schlafen. Ein kleines Hüttchen, das wohl im 2. Weltkrieg gebaut wurde. Toiletten und "Dusche" befanden sich natürlich draußen. Schaut euch mal die Bilder an. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich auch mit "nichts" zufrieden gebe. Aber Zähneputzen und in Spiegel gucken war sowieso überall draußen angesagt und von der kalten Dusche wusste ich vorher schon. Das man jedoch einen Wasserstrahl mit einem Durchmesser von 2,5 cm als Dusche bezeichnete war mir neu. Gut, aber es nützte nix, es gibt nichts anderes dort und das Strom lediglich von 18.00 - 22.00 zur Verfügung stand fand ich noch ganz witzig! Aber eigentlich wollten wir ja nur zum Strand, wozu waren wir denn in Fiji!
Auf dieser kleinen Insel - Nanuya Lailai - wurde der überaus bekannte und sehr erfolgreiche :) Movie "Die blaue Lagune" gedreht und somit ging es ziemlich zügig zu dieser bekannten Blue Lagoon. Der Weg dorthin führte uns einmal quer über die Insel und eröffnete uns wunderbare Aussichten. Wir marschierten also 25 min. über Stock und Stein und meine neuen Flipflops bedankten sich mit zwei satten Blasen für diesen Marsch. :) Auch diese beiden Kameraden sollten mich den ganzen Urlaub begleiten, somit wundert euch nicht wenn auf dem ein oder anderen (nein, eigentlich auf jedem Bild), auf dem meine Füße zu sehen sind, hübsche kleine Pflaster meine Zehen zieren.
Nun gut, in der Blue Lagoon angekommen, waren wir natürlich erst einmal total überwältigt, TRAUMHAFT, und nachdem wir uns dann ein nettes Plätzchen ausgesucht hatten wurde sich erst mal die Kleider vom Leib gerissen, die Schnorchelausrüstung gepackt und der Sprung ins "kühle" Nass gewagt. Tja, kühl ist ja übertrieben. Bei 26 Grad Wassertemperatur bleibt die Erfrischung ein wenig auf der Strecke. Das neue Unterwassercase für meine Kamera durfte ich natürlich nicht vergessen und somit hatten Julia und ich doch schon ein wenig unseren Spaß während wir lustige Unterwasserbilder von unseren Astralkörpern und von unseren Taucherbrillen gepeinigten Gesichtern schoßen! Fische wurde natürlich auch fotografiert!
Abends hieß es dann noch Bingo mit und von Queen. Irgendwie scheinen die Fijianer Bingo anders zu interpretieren. Ziel war es, wie bei jedem Bingospiel, eine Reihe oder eine Spalte der Bingospielkarte mit Zahlen zu füllen. Hört sich alles logisch an. Das jedoch die Zahlen in einem Affentempo in den Raum gerufen wurde und selbst die Iren & Engländer die gerufen Zahl nicht immer deuten konnten, machte das Spiel nicht gerade leichter. Demnach hieß es für mich dann auch gegen 21:00 Uhr "ab ins Bett", den so ein Tag voller Sonne ist ja schon anstrengend. Das dies, über den ganzen Urlaub hinweg, zur Gewohnheit wurde war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst. Da sag ich doch mal "Mama lässt grüßen!!" :)
Der nächste Tag spielte sich ähnlich ab wie der Tag zuvor. Da wir ja im Strandurlaub waren, war der erste Weg natürlich wieder zur Blue Lagoon. Hier wurde dann alles das gemacht was man an einem Strand so macht. Lesen, schlafen, schwimmen, schnorcheln, bräunen, Sonnenbrand einfangen, posen für die Kamera und KEINEN netten Surferboys nachpfeifen. Jungs waren nämlich Mangelware auf Fiji. Ich war sowieso sehr erstaunt wie viele Mädels, entweder alleine oder im Doppelpack, eine Weltreise unternehmen. Und umso erstaunter war ich an diesem Tag als Malin das weibliche Trio, welches uns am Strand entgegen kam, plötzlich mit Namen ansprach und auf einmal ein Haufen Weiber anfingen zu schreien und total aufgeregt durcheinander hüpften während sich alle herzlich umarmten. Ihr müsst euch mal vorstellen, da wollte der Zufall es doch tatsächlich so, dass wir irgendwo auf einer abgelegen Insel der Fiji-Inseln, quasi am anderen Ende der Welt, an einem verlassen Sandstrand, 3 Mädels aus Münster treffen, die sich gerade auf Weltreise befinden und mit Malin und Julia zusammen studieren. Das war schon sehr spaßig und fast schon unglaublich!
Am Nachmittag schlenderten wir dann noch in das von Queen angepriesene Tea House, wo wir an diesem Tag mit Schokoladenkuchen beglückt werden sollten. Mmh, yummuy wars, schließlich hatten wir schon ganze 2 Tage lang keine Schokoladen mehr bekommen! :)
Abends kamen dann noch die Münster-Mädels zu Besuch und wir wurden eingeladen "Kava" zu trinken. Kava ist DAS Getränk in Fiji und wird von den Männern jeden Abend getrunken. Es betäubt einem die Zunge und ist im Grunde ziemlich ekelhaft. Es sieht aus als hätte jemand Wasser mit Lehm gemischt und mit Holzflavour versehen. Naja, wie sie meinen die Fijianer. Queen hat uns dann noch erzählt, dass die schwangeren Frauen jeden Tag während der Schwangerschaft 2 Gläser Kava trinken und aufgrund dieses Getränkes würde das Baby, wenn es dann soweit ist, "schwups auch schon da sein!" Die Handbewegung die er zu diesen Worten machte, ließ dann doch erkennen, dass hinter dem "leicht angehauchtem" Queen, ein Mann steckte! *g*
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker dann um 5.30! Ja richtig gehört! Wir drei haben uns nämlich dazu entschlossen mit der "Fiji-Küchenfrau" echtes Fiji Brot zu backen. Und so standen wir drei um 6 Uhr morgens Teig-knetend und Kokosnussraspeln-essend in der Küche des Resorts und waren nachher auch mächtig stolz auf unser Ergebnis. Der Brotteig wird dort nämlich in Kokosnussmilch eingelegt und in einem Topf gekocht! Das schmeckt vorzüglich!! Mmmh! Zwischendurch haben wir dann auch noch die Kokosnussschalen für alberne Bilder missbraucht!
Ja und nachdem wir der Blue Lagoon noch mal einen Besuch abstatteten und diesmal den Strandweg nach Hause nahmen, war auch schon wieder der Zeitpunkt der Abreise gekommen. Mit mächtig Brot im Gepäck hieß es wieder ab auf das "yellow boat" und auf zur nächsten Insel.
Schließlich machten wir ja Island-Hopping und so fanden wir uns 2 Stunden später auf der Insel Naviti im White Sandy Beach Resort wieder, wo wir erst einmal herzlich mit dem "Bula Song" und jeder mit einer köstlichen Kokosnuss oder eher Kokosnusstrink begrüßt wurden. Zudem gab es hier jeden Mittag "Coffee/Teatime" und die Dusche hatte wieder einen "Duschkopf"! Die Menschen in diesem Resort waren alle noch recht jung und einfach nur total nett und hatten Spaß daran ihre Gäste zu unterhalten. Eine Reihe von Hängematten hing zwischen den Palmen und der Strand war mal wieder wie leer gefegt. Wie im Paradies fühlte ich mich!
Wir und weitere 7 Mädels (mehr Gäste waren an dem Tag nicht im Resort, toll oder!?) hatten Glück am Freitag angereist zu sein, denn freitags findet dort immer die große Fiji-Night statt. Somit konnten wir erleben wie die Fijianer traditionell kochten (Loch in Boden buddeln, Feuer machen, Essen rein, zu schaufeln, warten) und wurden später dann mit einem leckeren Buffet beschert. Nach dem Dinner wurden wir dann noch mit Animation auf fijianisch unterhalten und mussten auf DEN Fiji-Song schlechthin -"Please, don´t touch my Papaya!" - skurrile Variationen von der bekannten Party-Polonaise machen. Hier gönnten wir uns dann auch den ersten Cocktail und wie versprochen habe ich natürlich an meine Lieben daheim gedacht! *g* Später wurde dann am Bonfire noch bissi gechillt, bis es dann um 9.30 wieder hieß: Schlafenszeit!
Am nächsten morgen sollte uns dann Tolles erwarten. Nach langem hin und her hatten wir uns dann doch entschieden die angebotene Fahrt zu den "Manta Rays" (Mantarochen) zu machen. Langes hin und her aus dem Grund, weil jeder der Fijianer uns was anderes erzählt hatte. Der eine meinte es wäre Saison und ihr seht auf jeden Fall Rochen, ein andere wiederum war der Ansicht, dass die Saison schon lange vorbei ist und keine Manta Rays in der Bucht sein werden. Eine Fijianerin meinte allerdings, dass wir Glück brauchen um welche zu sehen und dieses Glück könnten wir haben, denn es wäre windig gewesen die Nacht zuvor und demnach könnte es durchaus sein, dass die Rochen mit der Strömung gekommen sind. Sie sollte Recht behalten. Wir "riskierten" es also, zahlten unsere 20 Dollar, packten die Schnorchelausrüstung ein, stiegen mit 3 weiteren Mädels in das Boat und düsten 15 min. mit dem Böötchen über das Meer bis wir an der besagten Stelle angekommen waren. Dort angekommen herrschte erst mal Stille. "Mmh, ob wohl welche da sind!?" Plötzlich erblickten wir 3 schwarze große "Teppiche" im Meer und unsere beiden Fiji-Guides schrieen panikverbreitend: "Ready to go!! Now, Now!!!" Ooh, geheuer war das aber keinem von uns. Niemand hatte sich jemals mit diesen Tieren auseinandergesetzt und die waren echt riesig. "Jetzt da rein uns sich einer Gefahr aussetzten!?" Na egal hieß die Devise, wann kommt diese Chance wohl wieder. Also Taucherbrille und Schnorchel auf, Flossen an und rein ins gute Nass. Nicht zu vergessen die Kamera und das UNTERWASSERCASE! So schwammen wir dann im Meer und um uns rum 3 wunderschöne, schwarze Manta Rays. Ich jedoch verpasste irgendwie den Anschluss zu unserer Gruppe und so sah ich mich ganz alleine in diesem Meer wieder, beschäftigt mit dieser verdammten Kamera und mir gegenüber einer dieser Rochen. Junge, da hat mich aber dann doch die Panik eingeholt. Der war so groß und ich wusste rein gar nicht was ich machen sollte. Flucht antreten, ab zum Boot! Dummerweise verlor ich auch noch eine meiner Flossen und so musste ich dann noch mal zurück. Aber irgendwie bin ich dann auch wieder zur Besinnung gekommen und habe mich mal bissi beruhigt. So schlimm kann es ja schließlich nicht sein! Also schwamm ich zum Boot wo die anderen auch schon waren und wir versuchten die Mantas, die inzwischen bissi weiter weg geschwommen waren, wieder einzuholen. Diesmal verpasste ich auch nicht den Anschluss an die Gruppe und inmitten dieser Weiberschar war es auch gar nicht mehr schlimm diesen wunderbaren Tieren ganz nahe zu sein! Einige Bilder konnte ich sogar auch schießen. Leider war die Strömung dort sehr stark und daher das Wasser etwas diesig, aber zu erkennen sind sie allemal! Bestimmt eine halbe Stunde verweilten wir im Wasser und schwammen immer dorthin wo die Tiere gerade hinwollten. Leider wurde dieses wunderbare Erlebnis schlagartig unterbrochen, als plötzlich 2 Bootsladungen Menschen, bestimmt 20 Mann, wie die Verrückten durch das Wasser paddelten um auch das zu erleben, was wir erleben durften. Dabei wurde natürlich keine Rücksicht auf die Tiere, geschweige denn auf uns genommen. Der Fußtritt den Malin abbekam hatte es schon in sich. Na, wir beschlossen auf jeden Fall die Verrückten ziehen zu lassen und verließen die Bucht in Richtung des Coral Gardens. Ein wunderschönes Reef mit zahlreichen kleinen Fischen und Korallen. Hier durfte ich dann auch Bekanntschaft mit den kleine Nemo Fischen machen und die vielen schönen bunten Fische die ich da im Wasser gerade noch fotografiert hatte, brachte unser Guide mal grad so für sein Mittagessen mit ins Boot. Aber toll wars, und nach 2 Stunden Wassererlebnis ging es dann total geflasht zurück ins Resort wo schon das Mittagessen auf uns wartete. Am Nachmittag zog es uns dann wieder an den Strand und wir besuchten den Honeymoon Beach, wo wir dann aufgrund des vielen Wasserfrühsports, auch erst mal ausgiebig chillen mussten.
Abends ging es dann mit der Flasche Martini in die Hängematte und ich weihte Malin und Julia in die hohe Kunst des Schüttelfotos machen ein.
Der nächste Tag war der Sonntag und demnach für die gläubigen Fijianer Ruhetag. Keine Aktivitäten und somit bestand dieser Tag auch mal wieder daraus, in einer dieser tollen Hängematten zu liegen und schnorcheln zu gehen. Mittags hieß es dann wieder Abschied nehmen und ab auf die nächste Insel.

Unser nächstes Ziel war die Insel Waya, die nach wie vor noch zu der Yasawa Inselgruppe gehört, und das Resort Sunset Waya! Hier erwartete uns der Traumstrand schlechthin. Ein schmales Stück Beach, vorzustellen wie ein Steg, welches bei Ebbe zu überqueren ist. Das Wasser zeigte sich von seiner schönsten blauen Seite und die Nachmittagssonne gab sein Bestes zu dieser Traum-Südsee-Stimmung hinzu. Herrlich!!! Hier starteten wir dann auch erst mal eine Fotosession, zur Belustigung der ansässigen Fijianer, und spielten mit der Sonne und unseren Schatten! Abends erlebten wir dann einen wunderschönen Sonnenuntergang und bekamen zum Abendessen Ziegenbock. Ja, Ziegenbock. Etwas außergewöhnlich aber nicht unbedingt ekelhaft. Er war genießbar. Auch hier wurde später wieder die Martiniflasche ausgepackt und so lagen wir bei angenehmen Temperaturen am Strand und genossen den Sternenhimmel.
Am nächsten Morgen hieß erneut: 5.15 aufstehen!! Heute wollten wir einen geführten Summit Walk machen, um den Sonnenaufgang von einem kleinen Berg aus zu betrachten. Treffpunkt, 5.30 vor der Haupthütte! Gut, 5.30 alle waren aufgestanden und standen bereit. 5.40 immer noch waren alle bereit. 5.50 (es wurde schon immer heller) nicht mehr alle bereit und die ersten gingen wieder in Richtung Bett. Mh, wo war bloß der Guide!? Wir drei waren doch jetzt nicht aufgestanden um nicht den Sonnenaufgang zu sehen. Na, bleiben wir halt am Strand und beobachten das Spektakel von hier. Der Sonnenaufgang war gorgeous und die Person die uns zum Gipfel bringen sollte hat definitiv was verpasst. Letztendlich hatten wir jedoch Verständnis für den armen Kerl; denn in der Nacht zuvor hatte Fiji bei der Rugby WM in Frankreich ein erfolgreiches Matsch absolviert. Und wer, wenn nicht wir, wissen nur zu gut, dass das mit der Zeitverschiebung so ne Sache ist!
Ja und da wir ja jetzt auch schon mal wach waren, kam die Sache mit dem noch mal ins Bett gehen auch gar nicht in Frage, anstatt beschlossen Julia und ich erst mal ein ausgiebiges Bad im Meer zu nehmen! Es hatte schon was, morgens um 7 auf Fiji mal ne Runde im Meer schwimmen zu gehen! :) Na, neidisch?!
Danach wurde die Zeit bis zum Frühstück noch in den Hängematten gefaulenzt und dann entschieden wir uns, diesen verpassten Summit Walk, auf eigene Faust zu machen. Gesagt, getan und somit machten wir uns morgens um 9 in Wandermontur auf zur Gipfelerstürmung. Oh die Aussicht war traumhaft (ach, wie oft hab ich dieses Wort hier wohl schon benutzt) und die Sonne knallte nur so vom Himmel. Zurück im Resort musste dann erst mal ein "Erfrischungsbad" genommen werden und aufgrund dieser Anstrengungen war es dann von Nöten den ganzen Tag in der Hammock zu verbringen. Am späten Nachmittag mussten wir dieses Stück Traumland dann leider auch wieder verlassen, denn wir hatten uns entschieden noch auf eine weitere Insel zu fahren bevor wir wieder Richtung Hauptinsel und Nadi aufbrechen mussten.

Unser nächster Stopp war die Bountyisland. Diese gehörte jetzt zu der Mamanuca Island Gruppe. Hier angekommen waren wir back in der Zivilisation. Es gab tatsächlich HEISSES WASSER und Strom fast rund um die Uhr. Das dazugehörigen Resort hatte eh eher was von einem Hotel und somit bekamen wir abends auch ein fettes Buffet und lecker Barbecue! Hier haben die drei Mädels sich dann auch noch mal bissi schöner gemacht und ich habe mir an unserem letzten Abend auf den Inseln einen leckeren Cocktail gegönnt!
Am nächsten Morgen konnten wir uns dann erst mal am Frühstücksbuffet austoben und beim anschließenden Spaziergang um die Insel die Kalorien wieder abbauen. Leider war der walk im Ganzen nicht so lange, denn die Insel war soo klein, dass man in einer guten halben Stunde einmal rund war. Wir drei haben natürlich getrödelt und sind nach einer weiteren Fotosession erst nach einer Stunde wieder am Resort angekommen. Hier konnten wir dann prompt zur "Turtel Waschstunde" gehen. Dieses Resort pflegt und hütet nämlich kleine Schildkröten um den Bestand fortzuführen. Wie wohl jeder weiß ist der Weg vom Strand ins Meer für eine kleine Schildkröte der schwerste seines Lebens und somit wirken die Leute dort ein wenig dem Aussterben entgegen. Sandra, der weibliche Part des liebenswürdigen französischen Päärchen das wir auf unserer Tour immer wieder trafen, hat wohl auch eine ausgewachsene Schildkröte im offenen Meer gesehen. Aber zurück zur Putzstunde. Dort angekommen schnappten wir uns eine Zahnbürste und fingen an die kleinen, 4 Monate alten Schildkröten von Algen, die auf deren Panzer wuchsen, zu befreien. Süüüß war das!!! ;)
Nachdem das dann auch erledigt war gings mal wieder in die Hängematte und ein letztes mal zum schnorcheln. Das war mir allerdings nicht so geheuer, denn in diesem Wasser schwammen wohl irgendwelche giftigen Fische und Schlangen rum und man sollte vorsichtig sein! Daher hab ich das schnell wieder sein gelassen und widmete mich lieber meiner Bräune und meinem Wohlbefinden. Nach einem letzten leckern Icecoffee am Pool ging es dann am späten Nachmittag ein letztes Mal auf das "gelbe Boot", also die Fähre, um die Mainisland Viti Levu anzusteuern. Als wir uns gerade gemütlich in den klimatisierten Teil des Bootes verzogen hatte, vom Sonnendeck hatte ich auf jeden Fall genug, und unsere Plätze einnahmen, traute ich meinen Augen nicht, was ich da aus dem Fenster gerade zu sehen bekam! Vor uns, aber in sicherer Entfernung, wütete ein Zyklon. Also ein echter kleiner Twister! Wahnsinn!!! Das musste natürlich festgehalten werden und so stürmte ich, wie so viele andere, raus aufs Deck und schoss einige Bildchen von diesem Naturschauspiel für euch daheim!
Back in Nadi hatte die Zivilisation uns dann wieder und so durften wir uns in Mama´s Tropic of Capricorn Resort über ein schnuckeliges Zimmer mit EIGENEM Bad freuen. Das hatte schon richtig Hotelstyle, bloß mit Pufflicht, und für schlappe $15 mit Frühstück war es ein richtiges Schnäppchen. Die gute Seele dieses Resort, "Mama" genannt, war aber auch einfach ein Goldstück.
Die letzten 2 Tage unserer Urlaubs verbrachten wir auf der Hauptinsel und wir erkundeten zunächst die Kleinstadt Nadi. Da wir ja arme Studenten sind nutzen wir die öffentlichen Verkehrsmittel und fuhren wir für schlappe $0,65 überallhin mit dem Bus. Das war aber auch super einfach dort und machte richtig Spass. So bekamen wir viele verschiedene Gesichter zu sehen von dem Schulkind in Uniform bis hin zum Opa mit Deutschlandkappe!
Nadi war an und für sich keine besonders tolle Stadt. Überall wurde man angesprochen und es wurde versucht uns überall in die Läden zubekommen. Ähnlich wie in der Türkei. Anfangs nervte mich das schon ein wenig, aber auch da konnte man sich dran gewöhnen und so shoppten wir dann doch noch das ein oder andere Schmuckstück und Kleinigkeiten. Lunch gab es dann im "westlich" angehauchten Zigzag Café und am Nachmittag ging es noch zum Markt. Das war toll und wir deckten uns mit vielen frischen Früchten zum Abendessen ein. Abends gönnten wir uns dann neben einer leckeren Ananas noch etwas Vodka und saßen mal wieder am Strand. Aber auch an diesem Abend überkam uns die Müdigkeit, wie so oft, viel zu früh und somit hieß es gegen 22 Uhr auch wieder: Lichter aus, Schlafenszeit!
Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen in die Stadt Lutako zufahren und auf dem Rückweg den Giant Rock, einen Orchideengarten zu besuchen. Die Stadt war leider nicht allzu schön und da wir am Tag zuvor ja schon ausgiebig geshoppt hatten, gab es für uns dort nicht viel zu tun! Demnach machten wir uns ziemlich bald wieder auf den Rückweg und stiegen an der Bushaltestelle für den Orchideengarten aus. Dort angekommen erwartete uns noch ein 2km Fußmarsch und da ich mir mal wieder ne Blase eingefangen hatte graute es mir schon davor. Wir liefen also los, als plötzlich neben uns ein Auto anhielt und die Beifahrerin meinten, kommt steigt auf die Ladefläche, ich wohne in der Nähe des Gartens, fahrt mit! Als ich dann so auf dieser Ladefläche saß war ich doch etwas misstrauisch und empfand es als leichtsinnig, da man auch von Fiji nicht immer nur Gutes zu hören bekommt. Aber meine Zweifel bestätigten sich nicht und es stellte sich bald raus, dass es ein Taxi war mit dem die Frau unterwegs war und so hatten wir mal gute 1 1/2 km Fußmarsch gespart. Puuh!
Der Garten an sich war recht nett gemacht und befand sich mehr oder weniger im Niemandsland. Leider ist meine Begeisterung für Blumen ja eher gering bis gar nicht vorhanden und so schlenderte ich an dutzenden Orchideen vorbei, die alle schon recht nett aussahen. Der ganze Garten war recht nett aufgebaut und es erinnerte wieder an die Dekoration im Affenhaus eines Zoos, bloß dass hier alles echt war. Als dann aber Malin und Julia gesprenkelt waren mit Moskitostichen und wie ich im nachhinein feststellte wohl auch ich (nur war ich aufgrund der Tatsache dass diese Viecher mich den ganzen Urlaub über geliebt hatten, wohl schon resistent gegen die Stiche, sodass ich keine Plauzen auf dem Körper hatte) beschlossen wir das Weite zu suchen und uns auf den Rückweg zu Bushalte zu machen. Auch hier hatten wir das Glück mitgenommen zu werden und so saßen wir wieder recht fix an der Bushalte.
An unserem letzten Abend gingen wir dann noch mal richtig lecker essen und gönnten uns auch alle einen deftigen Nachtisch. Schließlich wurde aber auch an diesem Abend nicht bis in die Puppen getanzt, denn am nächsten morgen wurden wir um 6.30 zum Flughafen gebracht. Das dieser Morgen auch noch aufregend wird, wusste ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht und so ging es dann gut gelaunt, aber ein wenig wehmütig zum Flughafen. Dort angekommen erwartete uns zunächst eine Menschenschlange die zum Himmel stank. Naja, "Fiji Time"! Diese zwei Wörter sind neben Bula wohl die meistverbreittesten Wörter auf den Inseln und heißt soviel wie "gemach, gemach! Es könnte etwas länger dauern!“
Als wir dann endlich am Check-in Schalter angekommen waren, war mir noch immer nicht bewusst was mir in Kürze widerfahren wird. Alle kramten da so ihre gewöhnlichen Unterlagen wie Ticket, Pass etc. hervor, als der durchaus unfreundliche und unsympathische Stinksack auf der anderen Seite des Schalters meinte: Ja und jetzt bitte noch Ihre Rückflugtickets von Neuseeland nach Deutschland! "?????????? Bitte was ???????????" Tja, klein Babsi war wohl nicht gut informiert. Während Malin und Julia ihre Kopien von den Rückflugdaten zückten stand ich wie ein Trottel daneben und wusste gar nicht was das ganze zu bedeuten hatte. Schließlich war ich ja nur im Urlaub gewesen und mit meinem Visum in meinem Pass ist eindeutig belegt, dass ich ein Rückflugticket nach Deutschland besitze. Dies versuchte ich dem netten Herrn dann auch zu erklären, aber irgendwie hat dem das nicht so gefallen und die Vorschriften schein wohl anders zu lauten. Als er dann verschwand, nach kurzer Zeit wiederkam und zu Malin und Julia meinte: "You can go!" und zu mir ein knappes "You have a Problem!" hervor brachte war ich doch durchaus erstaunt und sprachlos. "Schwerverbrecherin Barbara S. ohne Rückflugticket in Fiji eingereist“.
Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dass er mich auffordern wollte bitte den Schalter zu räumen und meine Tasche mitzunehmen! Mhh, aber so geht das ja nicht! Malin und Julia baten ihn dann mal darum einen Vorschlag zur Problembehandlung preiszugeben, schließlich kann ich ja nicht ewig auf Fiji verweilen. Ich konnte ihm natürlich mitteilen wann und mit wem ich von Neuseeland wieder nach Hause fliege und so machte er dann, mehr oder weniger genervt, auch Anstalten mit mir zum Korean Air Schalter zu latschen. Jedoch meinte er, ich hätte einfach Glück gehabt, dass da jetzt jemand sein! BlaBla. Ich erklärte ihm auf dem Weg zu diesem besagten Korean Air Schalter auch noch mal das ich das nicht wusste und das aufgrund des Visums ja eigentlich alles geregelt sei, da guckt der mich ganz erstaunt an und fragt: Sag mal, hast du Rum getrunken? Einfach ein Volldepp. Am Schalter der anderen Airline angekommen fühlte ich mich dann schon etwas wohler und wir machten uns auf die Suche nach meinem Flug. Schließlich muss das ja im Computer irgendwo zu finden sein. Sollte man doch meine. Aber das dauerte und dauerte. Es kam mir vor wie Stunden und der wirklich freundliche Mitarbeiter dieser Airline hackte dutzende Kombinationen in seinen PC. Oh meine Verzweiflung war mir glaub ich auch inzwischen anzusehen und ich hatte schon das Gefühl das der gute Mann die Suche aufgeben wollte als dann plötzlich mein Name im Bildschirm auftauchte mit meinen Flugdaten und alles was dazugehört! Puuuh, ich sag euch man hat den Brocken im ganzen Flughafen fallen gehört der mir vom Herzen gefallen ist!! Hätte der gute Mann nämlich nix gefunden, wäre mir nichts anderes übrig geblieben als zu warten bis Malin und Julia in Auckland angekommen und in mein Zimmer gelatscht wäre, dort meine Flugdaten gesucht hätten und diese dann irgendwie auf ein Fax gebracht hätte um sie nach Fiji zu senden. Oder ich hätte warten müssen auf das es in Deutschland 8.00 morgens sind. Nun gut, da hatte ich ja dann meine Bestätigung und der nette Koreaner gab mir auch gleich noch zwei weitre Kopien mit! ;)
Also durfte ich Fiji dann auch offiziell verlassen und konnte getrost meine Heimreise antreten.


Ach Leute, dass war soooo herrlich dort und ich würde direkt wieder hin, wenn ich nicht ein bischen was tun müsste hier in Neuseeland. Es war einfach traumhaft den eigenen Traum zu Leben! Ich wünsche jedem, dass er dieses Fleckchen Erde mal besuchen kann!

So ich glaube ich habe eure Augen und eure Aufmerksamkeit jetzt genug in Anspruch genommen und "ja, ich habe auch anderes hier zu tun!" :)

Bis bald,
Eure Barbara
FIJI TRAUM