Dienstag, 27. November 2007

Laura + Barbara = WICKED - Nordinsel rockt

Na dann mal jooten Tach,

oh oh oh, das hat jetzt mal wieder seeehr lange gedauert, aber es ist auch einiges passiert und von daher hoffe ich mal, dass ihr Verstaendis fuer meine "Schluderrei" habt!
Sooo, also die Frau Knauf sitzt jetzt tatsaechlich hier neben mir und wir zwei machen gerade das wunderbare Neuseeland unsicher! Nach ner guten Flasche Wein und gerade beim ersten Wodka da schreibt es sich doch schon ganz gut und daher werden wir dann mal mit dem erzaehlen beginnen:
Also erst mal gings am Freitag vor ner Woche auf zum Flughafen, denn da hiess es die liebe Laura abzuholen. Es war ein wunderbares Gefuehl vor dieser Absperrung zu stehen, die Schiebetuer aufgehen zu sehen und die freudestrahlende Laura nach 4 1/2 Monaten wieder in die Arme zu schliessen. Da ist doch schon die ein oder andere Freudenstraene die Wange herunter gekullert! ;) Den Tag wurde, neben staendigen rumraeumen in meiner Wohnung, schliesslich stand der Auszug vor der Tuer, ganz viel gequasselt und abends auch noch beim Mattes vorbei geschaut, denn schliesslich musste die Trierer crowd in Neuseeland einmal zusammen Party machen. Das diese Party mit die strangeste ever war, haette ich mir an meinen letzten Abend in Auckland auch nicht traeumen lassen. Nun gut, auch das musste mal gesehen werden und so suchten die etwas mitgenomme Laura (natuerlich vom Flug) und ich auch bald das Apt. 6F Raum No 5 im WSA auf, um eine entspannte Nacht zu verleben. Samstag morgen klingelte dann der Wecker recht zeitig, denn aufgrund meines miserablen Zeitmanagements galt es ja noch immer die Wohnung zu raeumen! Nach der erfolgreichen Zimmerabnahme und einer kleinen Abschiedsparty in Apt. 11F startete der weisse Honda, Madame Fiffi, inklusive Laura, Chris, Max und mir zunaechst mal ins benachbarte Piha um noch einmal das "Surfbein" zu schwingen. Leider konnte der Plan so nicht umgesetzt werden und demnach wurde schlicht und einfach die untergehende Sonne ueber Neuseelands besten Surferstrand genossen!

Nach kurzer Lagebesprechung stand dann schnell fest wo der naechste Stopp sein sollte! Raglan; bekannt als Surfermekka Neuseelands trafen wir spaet abends, in Bahnhofsaehnlichen "Verhaeltnissen" (der Dorm befand sich in einem schnuckeligen Zugwaggon) den lieben Chilenen Juan, der seinerzeit mit uns in Auckland studierte!
Die zwei Tage vergingen wie im Flug und bei herrlichstem Sommerwetter wurde neben surfen (wir versuchten es) auch noch die Akrobatik getestet. Handstand, Radschlag und Handstandueberschlag sollte das Kind in uns wieder erwecken und die Badegaeste um uns herum unterhalten. Spass hats gemacht! ;)
Nachdem wir uns dann am naechsten Tag von Juan verabschiedet haben gings auf nach Rotorua! Auf dem Weg dorthin sollten wir aber noch einen sehr wichtigen Ort fuer mich kleinen Hobbit aufsuchen. HOBBITEN kreuzte unsere Reiseroute!! Yeah! Jedoch musste ich dort angekommen enttaeuscht festestellen, dass die boesen Filmemacher aus den USA alle schoenen Dinge wie Deko und so was, sogar die Tuerverkleidung der runden Eingangstueren, einfach wieder mit genommen haben und sich demnach eine Investition von 50 Dollar fuer eine Fuerhung, die gemacht werden musste, nicht gelohnt haetten. Alsog ging es weiter in unserem Honda und auf in die stinkende Schwefelstadt! Dort haben wir abends erst einmal gut gegrillt und den Abend ruhig ausklingen lassen. Am naechsten Morgen hat uns Chris dann leider verlassen und hat sich zurueck nach Auckland gemacht, da der Flug nach Hause anstand. Wir verschoenten uns den Tag dann damit noch einmal in diesen entzueckenden 30 Grad warmen Bach zu steigen, den ich ja schon mit Mama und Papa eine Woche vorher in Augenschein genommen hatte!
Die restlichen Tage gestalteten wir mit typischen Touriausfluegen. Gyser hier, brodelne Schlammloecher dort! Relativ uninteressant. Donnerstags hatten Laura und ich uns dann entschieden noch in das nicht weitentfernte Whakatane zu fahren um den Versuch zu starten Delphine zu sehen und mit diesen zu schwimmen. Sch liesslich ist das Lauras Traum und demnach setzen wir alle Hoffnungen auf diesen Tag. Leider hat es diesmal nicht geklappt und es waren keine Delphine zu sehen. Dafuer hatten wir zwei aber einen wunderschoenen Tag und verbrachten satte 4 Stunden mit Duck und seiner Crew auf dem Pazifik und kamen sogar in den Genuss einen Minky Whale ( ich hab nicht rausbekommen was das in deutsch bedeutet) bei der Suche nach Fressen zu beobachten. Auch schwirrte zu diesem Zeitpunkt ein Blauwal (also das groesste Lebewesen unseres Planeten) in diesen Gewaessern, doch leider sollten wir auch hier nicht das Glueck, was die Tour am Tag zuvor besass, besitzen und somit liess sich auch dieses Meeresgeschoepf nicht blicken! Klar, die Enttaeuschung war schon da als wir wieder anlegten, aber eigentlich war es ein wunderschoener Tag mit ganz viel Sonner und einer sehr amuesanten und netten Bootsfahrt!
Weiter gings es dann nach Taupo wo wir ein paar Tage verweilen wollten und Grosses vorhatten. (dazu spaeter mehr *g*) In Taupo befindet sich Neuseelands groesster Binnensee, der sich mit 606 km^2 schon sehen lassen kann. Ein sehr netter kleiner Ort der an diesem Wochenende bevoelkter war mit Fahrradfahrer, da ein grosses Fahrradevent stattfand. Laura und ich nutzten allerdings nicht die Gelegenheit einen netten Fahrradfahrer kennenzulernen sondern gingen erst einmal kraeftig shoppen. Ach herrlich, wenn man doch mit der besten Freundin noch mal so richtig nach herzenslust alles ausprobiert was einem in die Haende kommt! So entstand auch das ein oder andere schoene Umkleidekabinenbild und die Ausbeute konnte sich sehen lassen! :) Am Abend lernten wir dann noch Isi und Markus kennen, die auch beide in Auckland einen Austausch machen und auf Wochenendtrip waren. Mit den beiden sind wir dann am Samstag auch erst einmal Richtung den Hukafalls gewandert (kennt ihr schon vom Trip von Mama und Papa) und abends haben wir dann auch noch das Tanzbein geschwungen!
Sonntag war dann der grosse Tag. Mit Isi und Markus im Schlepptau taten wir dies was wir uns fuer Taupo fest vorgenommen hatten. Wir wollten hoch hinaus und schnell wieder runter! Skydiven stand auf dem Tagesprogramm. Aber bevor es Adrenalin pur hiess, mussten wir uns noch etwas mental auf unser Wagnis vorbereiten und genossen die herrliche Sonne am riesigen TaupoLake! Im Grunde nix aufregendes doch als hinter uns ein kleiner Maori Hulk Hogan wild anfing "Motherfucker" und "piece of shit" zu schreien, wurde auch unsere Aufmerksamkeit erweckt. Schnell sahen wir auch den Grund fuer diesen Ausbruch. Ein anderes Maennlein, vielleicht sollten wir ihn einfach als total unhoeflich und unueberlegt bezeichnen, was mit der ganzen Familie am See lag, machte sich einfach ueber die Musikanlage in "Hulk Hogans" offen stehenden Wagen her. Gut, es war einfach furchtbare Musik und es war reine Provokation die Autotuer sperrangelweit offenenstehen zu lassen. Naja, auf jeden Fall ging unser Museklpacket promt auf den lieben Familienvater los und little Toechterchen fing fuerchterlich an zu weinen und die werte Schwiegermutter stellte sich heldenhaft zwischen die zwei Kaempfenden. Es war ein lustiges Schauspiel, denn als sich Schwiegermutter und Familienvater wieder von dem tatsaechlichen Schauplatz entfernt hatten, um es einfach gut sein zu lassen, lief unser Hulki mit seinem schmaechtigen kleinen Freund aufgeregt den Buergersteig auf und ab und musste uns durch eine gekonnte Bewegung auch noch seinen nackten Oberkoerper praesentieren. Dabei lies er immer ganz schreckliche Schimpfworte ueber den ganzen Strand verlauten. Dem ganzen wurde dann ein Ende gesetzt als ein Polizeiwagen mit drei netten neuseelaendischen Polizisten den Ort des Geschehens aufsuchten und fuer ein wenig Ruhe sorgten.
Aber eigentlich sollte uns das ganze auch egal gewesen sein, denn fuer uns rueckte die Stunde der Wahrheit immer naeher! Die Limousiene war schon unterwegs und sollte uns an unserem herrlichen kleinen Hostel abholen. Na, und ehe wir uns versahen, sassen 5 kleine Deutsche in einer ziemlich schammligen Limousine und wurde zum Flughafen von Taupo buxiert. Dort angekommen ging eigentlich alles ziemlich fix. Ab in den "Kinosaal" um uns dort eine DemoDVD von der anzusehen, die man fuer teuer Geld kaufen kann. Doch fuer Laura und mich war eigentlich klar, dass wir sowas ja gar nicht brauchen. Nach dieser mehr oder weniger guten Vorstellung gings erst mal darum die Absprunghoehe festzulegen. Laura wollte 12000 feet (3700m) und ich wagte mich an den grossen Sprung und waehlte 15000 (ca 5000m). Dann hiess es noch ab in die Anzuegen und in die Ausruestung. Alles natuerlich viel zu gross und total unsexy, aber wer muss dabei auch schon schoen aussehen. Das einzige dumme war einfach, dass klein Babsi und auch die Lauri einfach voll und ganz auf Sommer hier eingestellt sind und somit sind wir mal prompt mit Flipflops angereist. (buuuuh, die Schweislatschen die ich da in Groesse 40 tragen musste, waren ganz schoen ekelhaft. Aber es ging ja auch um die Sicherheit) Nach kurzen Smalltalk mit meinem Sprungpartner galt es auch schon sich auf den Weg zum "Schwuchtel"Flugzeug zu machen. Vor diesem schnuckeligen pinkfarbenden Flieger wurde dann auch noch mal fuer die Kamera gepost und schon fand ich mich in der hintersten Ecke des Inneren wider. Laura und Max sprangen aush 12000 feet Hoehe und demnach sassen die beiden auch an der Tuer, da diese zuerst springen sollten. Also, alle Mann an Bord und die Motoren auf Vollgas. Los gings in die Luefte. Es war das herrlichste Wetter und angebelich fuer die Saison bis jetzt der beste Tag. (sagen sie wahrscheinlich immer) Aber die Sicht war wirklich top und so konnten wir wirklich von der Westkueste ueber die Berge (u.a. Mt Ruapehu: DER Schicksalsberg) hinweg zur Ostkueste Neuseelands schauen. Der groesste See unter uns aehnelte dem Himmel und strahlte in seinem schoensten blau.
Es ging auf jeden Fall hoeher und hoeher. Der Hoehenmesser an Mikes (mein Tadempartner) Arm stieg und stieg und ein Ende war noch nicht in Sicht! Es war einfach super ueber diese umwerfende Landschaft zu blicken und Mike erzaehlte und zeigte mir ganz viele Dinge die so um uns herum waren. Die anderen im Flugzeug waren ebenfalls alle mit ihren Partner beschaeftigt. Isi und Max mussten staendig irgendwelche Maetzchen fuer ihre DVD machen, die waehrend der ganzen Zeit gedreht wurde. Laura musste ihre "Todesangst" besaenftigen. Aber alles war halb so schlimm! Nu und dann war es soweit. Das rote Lichtchen an der Tuere ging aus und das gruene fing an zu blinken! Die Tuere oeffnete sich langsam., gaaaaanz langsam. OOOhhh! Die Nervositaet stieg!! Die Spannung stand allen ins Gesicht geschrieben, dann schwups und Max sass auf der Kante des Flieger und eigentlich innerhalb von Sekunden (natuerlich noch mal doof lachen fuer die Kamera) war er aus dem Flieger und weg! Oh, das ging fix! Alles klar, its Lauras turn. Laura sass auf dem Schos dieses netten Tandemspringers und hatte keine andere Wahl als die ganze Prozedur ueber sich "ergehen" zu lassen. Fix sass sie auf der Kante des Fliegers. Der klaegliche Versuch sich irgendwo festzuhalten wurde mit einem boesen Blick und den Worten: Halt dich am Gurt fest! vom Profi untersagt. Also, wie ich die Laura da so sah, Kopf nach Hinten, Haende fest am Gurt, ein Blick als wuerde sie sich selber fuer total bescheuert halten liess meine Bedenken an der ganzen Sache nicht weniger werden. Aber auch hier gings rasend schnell! Schwups, war sie weg und fiel in die Tiefe! OK no 2 is gone! Jetzt hiess es Tuere wieder schliessen und ab auf 15000 feet! Aus Sicherheitsgruenden wurden Isi und mir eine Atemmaske angelegt und ich kam mir etwas krank vor, aber es dauerte nicht lange, da ging wieder diese bedrohliche Lampe von rot auf gruen! Oho, jetzt gehts wohl los! Auch hier dauerte es nicht lange und Isi sass mit ihrem Sprungpartner, staendig verfolgt von der Handycam, auf der Kante des Schwuchtelfliegers. AAAHH, da war sie weg und ich sass noch in diesem verdammten Ding! "Alles klar Barbara, wir rutschen jetzt nach vorne zur Tuer!" "Mhm, gut!" Langsam glitten wir Richtung Ausgang und dann sass die Kleine da! Auf dem Schos eines wildfremden Mannes mitten im pfeifenden Wind auf ner Kante einer geoeffneten Tuer eines kleinen Flugzeuges, welches sich auf 15000 feet befindet. Machen kann man da nix mehr, sag ich euch! Kurz beugte sich Mike mit mir im Schlepptau oder viel mehr mit mir als "Handgepaeck" aus dieser Tuer. OOOOHH, der Wind, der Wind, das himmliche Kind! Gedacht hab ich eigentlich nicht mehr viel. Es ging kurz noch mal zurueck in den Flieger und auf einmal spuerte ich wie wir aus dem Flieger kippten. Hoch, runter, blauer Himmel, Sonne, blauer See! Ich wusste nicht mehr wo oben oder unten ist! Das typische Fallgefuehl (einige kennen es vielleicht aus einer dieser Traeume wo man immer nur faellt und faellt und faellt) stellte sich ein und in meinem Kopf war rein gar nix! Ich gab keinen Ton von mir!! Koennt ihr euch das vorstellen?? Rein nichts, gar nichts!! Dann nachdem ich ich mich orientiert hatten, den Himmel vom See unterscheiden konnten und wir eine "stabile" Haltung eingenommen hatten, oeffnete sich langsam mein Mund ich ich brachte Toene wie: "AAAAAAAHHHH, GEIL, WIICKED, AWESOME!!" heraus! Es war ein Traum. Ich fiel und fiel und fiel! Unbeschreiblich! Dann startete Mike einige "Tricks"! Wir drehten uns nach rechts und nach links! Dann machten wir verschiedene Bewegungen mit den Armen und "spielten" mit dem Wind! Hammer!!! Es ging noch immer abwaerts. Ich war beeindruckt! Dann waren die 60 Sekunden freier Fall zu Ende und Mike oeffnete den Fallschirm! Ein kurzer Ruck und mit saumaessigen Druck auf den Ohren hing ich dann da so am Himmel rum! Mike meinte nur: Welcome to Taupo!!!! yeah!! Die Sonne strahlte mir ins Gesicht und die Nordinsel Neuseelands lag mir zu Fuessen! Ein Traum! Ploetzlich meldete sich Mike wieder: "Pack mal hier rechts und pack mal hier links!" Gesagt getan. "Wenn du jetzt rechts ziehst gehts nach rechts, wenn du links ziehst gehts nach links, beide nach vorne heisst schneller und bei zurueck heisst langsamer!" Aha, und was soll das! Ooohhaaaaaa, klick hats gemacht und dann hab auch ich mal geschnallt das ich gerade die Steuerseile des Fallsschirms in den Haenden halte! Geilomat! Na dann mal los, rechts ziehen "oooooohhhh, ist das schoen!" Junge, das war ein wahnsinns Gefuehl. Ich zog an der rechten Leine und ich sowie mein Tadempartner machten uns in Spiraldrehungen Vollgas Richtung rechts auf die Erde zu!!! Ich kann es gar nicht oft genug sagen, was fuer ein tolles Gefuehl es war! Mike zeigte mir dann waehrend dem Flug noch die ganzen Gegend und erzaehlte immer schoen dabei! Die ganze Sache dauerte ca. 5. Minuten. Aber die geilsten 5 Minuten meines Lebens. Total geflasht bin ich dann auf der Erde wieder gelandet (als einziger von allen Springern im Stehen *g*) Unten angekommen hab ich dann erst mal alle gedrueckt, schliesslich lebten wir noch! *haha*. Aber schaut euch die Bilder an!!! Hammer! Ich gruesse noch mal meine lieben Mitspringer :) *wir habens getan, zum aller ersten mal!!!*


Ja und soo geflasht wie wir waren sind wir dann auch noch am selben Abend weiter geduest. Nach Napier ging es! Ca. 3 Stunden Autofahrt und diese waren immer wieder durch die zuletzt gewonnen Eindruecke "verzaubert". Napier war aber eigentlich nur ein Zwischenstopp, denn wir wollten ja nach Wellington, wo Ende der Woche, also am 30.11. unsere Faehre ablegen sollte.

In Wellington angekommen haben wir zunaechst, ja wie immer eigentlich, erst mal nach einem Hostel gesucht! Oh, das war gar nicht so einfach. War ziemlich busy die City! Wir also in so nem Hostel angerufen. Oh, 4 Bett-Zimmer, super nehmen wir! Schliesslich wollten wir einige Tage in Wellington bleiben und uns mal ein wenig ausbreiten, da ist ein 4er schon besser als ein 6er oder sogar 10er Zimmer! Alles klar, wir zu diesem HOstel, bezahlt, Zimmerschluessel und ab ins Zimmer! Kawumms, da war der Schlag ins Gesicht! Man was das fuer ein Zimmer war koennt ihr euch gar nicht vorstellen. Ein Schuhkarton vollgestellt mit Hochbetten und abgedunkelten Fenster. Alles schoen in lila gehalten und das Bett von unserem Zimmergenossen war zugehangen mit Gothicvorhaengen. Uuaah! Mh, was das wohl sein mag. Aber scheint Maennlein zu sein. Der scheint wohl hier zu wohnen. Mein naechster Blick viel auf eine kleine Komode, die auch noch den bisschen vorhanden Platz einnahme. Aber was war den da drauf?? Ein Schrein, ja sieht eindeutig aus wie ein Schrein. Das was um den Schrein so aufgebaut war und rumhieng, liess mich dann aber schon etwas stutzig werden. Eine Stola, ein Kroenchen und ein Foto mit einem weiblich aussehenden Mann zwischen dutzenden dicken Maedchen. Mmh, es wird doch wohl nicht! Ja der Blick in den "Schrank" (er war als Toilette gekennzeichnet) verriet dann alles. Die Umhaenge die mir dort um die Ohren flogen, liessen eindeutig darauf schliessen, dass es sich um einen Transvestiten handelt, der sich mit uns das Zimmer teilt. Ich mein, im Grunde juckt mich das ja nicht was jeder so macht und es waere mir auch egal gewesen mit ihm das Zimmer zu teilen, aber einfach die Tatsache, dass wir uns nicht einmal in dem Zimmer drehen konnten ohne irgendwas umzustossen und das die Farbe lila in Kombination mit schwarz einfach depressiv macht, liess und die Entscheidung nicht schwer fallen. Jepp, wir bleiben hier nicht! Ach Gott, so ging Wellington ja schon gut los fuer uns! Aber auch wir sollten dann noch Glueck an diesem Abend haben und fanden auch ein Hostel was 3 Betten fuer uns frei hatte.

Wellington ansich ist eine sehr schoene Stadt. Hat eindeutig mehr Flair als Auckland, aber ich haette dort nicht studieren wollen, denn der staendige Wind der einem da um die Nase weht zerstoerte jedesmal meine nicht vorhandene Frisur und wenn ich mir jetzt vorstellen wuerde ich haette eine, nee wo kaemen wir denn da hin! No Chance. In Wellignton haben wir dann auch mal etwas fuer unsere "Bildung" gemacht und sind doch tatsaechlich ins Parliament gegangen um eine Fuehrung beizuwohnen! War eigentlich mehr langweilig als interessant, aber gut wir sind mal dagewesen. Auch im Musuem konnte man uns finden. Laura kam etwas spaeter nachdem die Partynacht zuvor, mit ordentlich Liveband, die recht nett anzusehen waren, etwas Kopfschmerzen bereitet hatte. Aber das Musuem in Wellington, das Te Papa, zeigt ganz viel ueber Neuseeland und dessen Geschichte und Kultur. Ja, auch da gibt es was zu erzaehlen, wobei die Tierwelt und somit eher der "Kinderbereich" des Museums einfach der Schoenste und der Interssanteste war! Nachdem wir dann auch noch den Botanischen Karten und die beruehmte rote Cable Car Bahn hinter uns gebracht hatten, hatten wir schon nen ganz guten Ueberlick von Wellington. Wie gesagt, eine sehr nette Stadt aber wohne woellte ich dort nicht!!

Freitags ging dann auch die Faehre. Meine erste Faehrfahrt. Auch nicht der Burner, aber es war doch schon ein sehr bedrueckendes Gefuehl und ich war sehr wehmuetig, als ich die Nordinsel "von mir so gehen" sah! 5 Monate pure Lebenserfahrung und Abenteuer waren hinter mir und ich weiss noch immer nicht wo die Zeit hin ist. Viel gelacht, aber auch die ein oder andere traurige Minute, habe bzw hatte ich dort . Viele Freunde kennengelernt, von denen ich mich schon wieder verabschieden musste! Es war super in Auckland zu studieren und ich will diese Zeit niemals missen!

Sooo leider habe ich jetzt fuer diesen Bericht mehr als 4 Wochen gebraucht und es ist nur die Haelfte von Laura und meinem Urlaub! Aber ich moechte euch ja nicht diese tolle Zeit vorenthalten und somit werde ich jetzt direkt mit dem Bericht von der Suedinsel starten! Da gibt es naemlich auch wieder einiges zu berichten!!!


WICKED

Freitag, 16. November 2007

Mum&Dad 2 Wochen nur fuer mich und Auckland ade

Hey ho liebes kaltes Deutschand,

erst einmal sonnige und fruehlingshafte, ach was schon fast sommerliche, Gruesse aus Neuseeland. Wie ich ja schon vernommen habe, ist der erste Schnee schon vom Himmel gekommen und der ein oder andere hat auch schon ne dicke Erkaeltung! What a shame! Nur zu gut, dass ich hier im kurzen Tshirt und mit Flipflops rumlaufe. So, jetzt aber genug geaergert. (aaaahhh diese englishe Tastatur geht ja mal gar nicht. Also daher keine Ue's und Ae's und was es da noch so gibt)

Leider stehe ich momentan etwas unter Zeitdruck, daher wird dieser Beitrag, ob es jetzt gut oder schlecht ist, koennt ihr euch selber aussuchen, etwas kleiner aus!
Der Trip mit Mum und Dad war super! Wir haben sehr viel hier von der Nordinsel gesehen und die zwei waren einfach begeistert. Hightlights waren sicherlich, Cape Reigna (wo der Pazifik und die Tasmansee aufeinander stossen), die Bay of Island, wo wir so ganz nebenbei Orcas und Delphine gesehen haben (aaaaah WAHNSINN) sowie der Ninty Mile Beach (90km nur Strand und Meer, herrlich), den wir mal schoen mit unserem Auto und 80ig Sachen befahren haben und der Hot Water Beach, wo Daddy sich fast den Allerwertesten verbrannt hat! Insgesamt haben wir gute 2000km geschruppt und haben von den letzten Kaschaemm a la Ferienlager bis hin im netten Motel, mit eigenem Whirlpool, geschlafen. Spass hats gemacht und die Bilder sprechen, glaub ich wieder fuer sich! ;)
Mum & Dad

Anonsten werde ich morgen Auckland verlassen und mich gute 2 Monate ins Abenteuer stuerzen. Mensch, ich bin mal gespannt wie mir wohl das Leben aus dem Rucksack zusagt. Im Moment nervt es mich ja schon! Aah! Jetzt darf ich mich dann auch offiziel Backpacker schimpfen. mmh!
Gleich gehts ab zum Flughafen, als waere ich nicht gestern schon dagewesen, denn Laura reist an und wird mit mir fuer gute 3 Wochen das Land unsicher machen!

Ich versuche natuerlich immer alles Erlebte zeitgemaess in diesem Blog zu dokumentieren, aber seit mir nicht boese wenns einfach etwas laenger dauert!
Jetzt aber noch schnell die Bilder vom Trip mit meinen einzigartigen Eltern anschauen und mir das Beste fuer die kommenden Wochen wuenschen! ;)
Auf bald!
Eure Barbara