Dienstag, 22. Januar 2008

Goodby and see you Neuseeland - 7 Monate Abendteuer gehen zu Ende

Ein letztes Mal Kia Ora,

man bin ich traurig! ES ist vorbei!! Am Sonntag um 12-15 Orstzeit Auckland geht bzw ging mein Flieger nach Frankfurt. Nach einer Nacht Aufenthalt in Seoul und 12 Stunden Flug darf ich dann wieder deutschen Boden unter meinen Fuessen spueren.

Meine letzte Woche Neuseeland war, wie geplant, eine sehr angenehme und ruhige Woche in Raglan, DEM Surferparadies in Neuseeland. Eigentlich erwartete ich den Sommer schlecht hin nach meiner Landung in Auckland, doch der Wettergott, den ich ja schon ein paar mal verdammt hatte, meinte es nicht gut für mich und liess es erst mal ganz ekelig regnen. Na toll, will doch Sommer und Sonnenschein. Mh, gut musste ich halt akzeptieren und so sassen die Isi und ich im Hostel in Raglan und vertrieben uns irgendwie die Zeit. Der Montag ging rum, der Dienstag ging rum und am Mittwoch schien entlich die ersehnte Sonne. Ach war das schön. Wieder angenehme Temperaturen und so knallte ich mich den halben Nachmittag erst mal in die Hängematte, denn ich wollte ja wunderbar braun werden. Wir hatten inszwischen das Hostel gewechselt und in diesem hier fühlte ich mich auch gleich von anhieb pudelwohl! Am abend haben wir dann noch mit lecker Bier und 3 lustigen Schweizern und der Celina aus England, die aber perfekt deutsch sprach eine lustige Runde gehabt und viel gelacht. Donnerstag stand dann ganz im Zeichen des surfens. Yeah. Das Surfmobil brachte uns gegen 11h zum wunderschönen STrand in Raglan und wir stürzten uns auch direkt in die Wellen. Ich diesmal ohne Wetsuite, denn den ich mir mitgenommen hatte war mir leider zu klein. (ich hab es mit dem Junioranzug dann doch ein wenig zu gut gemeint) Ich hatte dieses mal ein anderes Brett als sonst und galt offiziel nicht mehr als Anfänger. Yeah! Ich hatte zuerst etwas bedenken ob das überhaupt klappt, so ohne Beginnerboard (wo eigentlich jeder Depp drauf stehen kann) und war umso mehr verwundert als ich dann direkt mal die erste Welle gestanden habe die mir so unters Brett rauschte! Wooohoooo, war das geil! Mächtig Spass hat das mal wieder gemacht und so verbrachten wir gute 2 Stunden immer wieder damit, gegen die Wellen zu laufen um dann den richtigen Moment und die perfekte Welle für unseren Ritt zu erwischen. Nach diesen 2 Stunden hatte ich dann aber genug Spass und genug blaue Flecken (vor allem an der Hüfte, gell Vanessa!? :) ) und entschied mich jetzt der Sonne zu frönen. Herrlich! Am Donnerstag Abend stand dann feiern auf dem Programm. In der kleinen City war wohl ein Konzert und unsere Schweizer hatten sich fest vorgenommen betrunken zu werden. So hatte sich es Mark (Anwalt und Barbesitzer) nicht nehmen lassen für alle Mann Wein und Leckereien wie Chips und Sandwiches zu kaufen um dem Abend in der Stadt schon einmal einzustimmen. Das halbe Hostel sass im Innenhof und alle tranken und schwatzten. Die Sonne schien und alles war perfekt. Später ging es dann schon leicht angeheitert in die Bar wo das Konzert stattfand. Der Eintritt wurde erst mal per Pfeil and der Dartscheibe festegelegt. Leider hatte ich nicht so ein Glück und warf die 13. Somit musste ich anstatt von ursprünglichen 10 Dollar 3 Dollar mehr bezahlen. Aber den Spass wars schon wert.
Freitag verbrachten wir den Tag mal wieder in der Sonne und eigentlich sollte eine tolle Kitesurfstunde auf mich warten, doch als der Kitesurflehrer erst mal über ne Stunde gar nicht aufgetaucht ist, dann auch noch kein Wind da war und dieser Vollarsch von Kiteinstructor anstatt einen größeren Kite zu holen (wie er zu mir meinte) erst mal selber in die Wellen gesprungen ist hatte ich den Spass an der Sache ja voll und ganz verloren. Der letzte Tag in Raglan wurde noch mit Pizza essen und Bier trinken abgeschlossen bevor es dann am Samstag nach Auckland zurück ging.
In Auckland angekommen wurden dann erst mal noch die restlichen Souveniers geshoppt. Es war ja nicht genug Zeit in den 3 Monaten rumreisen. *g* Ich konnte auch in dieser Nacht wieder im guten alten WSA schlafen und Ale aus Chile hiess mich herzlich willkommen. Er hatte Freunde zum Abendessen eingeladen und so wurde gleich mal wieder angefangen mit Wein trinken. Ein sehr lustige Runde kam da zusammen. 1x deutsch, 1x koreanisch, 1x Kiwi und 2x Chile fanden sich in der Wohnung bei Wein und Käse wieder. Ich war aber eigentlich zum Essen mit Kane verabredet und soo verliess ich diese bereits angeheiterte Runde bevor das Essen serviert wurde. Die Stadt Auckland präsentierte sich an diesem Abend von ihrer schönsten Seite. Angenehme 23 Grad, sternenklarer Himmel, der Skytower scheinte im schönstens Licht und am Harbour war zu unserer Überraschung ein kleiner Jahrmarkt. Herrlich war das. Wie liefen also so über diesen Markt als plötzlich ein Feuerwerk startete. Ach, das war sicherlich nur für mich! "Farewell Barbara!" Das hätte noch gefehlt zum Schluss. *haha*
Als ich dann wieder im WSA ankam waren noch alle Besucher da und die Party lief auf Hochtouren. Schwanken standen sie alle um den Tisch und wollten gerade anstossen. Da musste ich dann direkt mitmachen und so hatte ich dann auch schon wieder ein Glas Wein in der Hand. Wir machten noch lustige Gruppenfotos mit Selbstauslöser bevor sich die Runde auflöste. Ja und dann war auch der letzte Abend in Neuseeland zu Ende. Ich ging an diesem Abend eher bedrückt als glücklich ins Bett, weil ich wusste ich werde dieses wunderbare Land und die liebe Leute dort sehr vermissen.
Die Fahrt zum Flughafen am nächsten Morgen war furchtbar und hätte ich nicht durch Sophia, die habe ich in Raglan kennengelernt und sie flog am selben Tag zurück wie ich, eine grosse Ablenkung am Flughafen gehabt, wäre ich sicherlich in Selbstmitleid zerflossen. Ich wollte diese grosse Heimreise einfach nicht antreten und ich war totunglücklich. Aber alles ging so schnell und dann sass ich im Flieger und konnte noch einmal von dort aus den wunderbaren Norden der Nordinsel betrachten. Von Piha, meinen Lieblingsstrand und erste Surfstätte, über die Bay of Island, wo ich mit Mum und Dad zusammen Delphine und Ocras gesehen habe, bis hin zum Cape Reinga, dem nördlichstem Punkt Neuseelands. Bye bye Neuseeland und bis hoffentlich ganz bald!

Der Flug nach Seoul war schrecklich. Ferienklassenniveau trotz 12 Stunden Flug. Die Filme waren miserabel und das Essen liess auch zu wünschen übrig. Umso froher war ich dann als ich in Seoul ankam und am Kundenstand erst mal den Namen meines Hotels für die flugbedingte Nacht
erfahren habe. "Ja Sie kommen dann ins Hyatt, Ms. S.!" " OOOOOHHH YES!!!!" 5-Sterne waren genau das was ich jetzt brauchte und die erste Badewanne seit 7 Monaten warteten schon auf mich! Mit dem Shuttle gings dann ins Hotel und als ich da so mit Backpack und Schlabberlook stand kam ich mir schon mächtig toll vor! *haha* Der Rucksack wurde natürlich aufs Zimmer gebracht und bis zum Aufzug haben sie mich auch begleitet. Als ich die Zimmertür aufschlug hätte ich am liebsten gleich mal Woooohoooo! geschrien. Ach war das toll. Zwei herrliche grosse und sehr gemütlich aussehende Betten warteten auf mich! Der TV war so groß wie der daheim (also gross) und der Schreibtisch machte den ganzen Raum einfach "wichtig". Während dem langersehnten Bad habe ich dann auch schon mal reingehört was denn so in Deutschland los ist und dank der TV Lautsprecher im Bad und Deutsche Welle TV wusste ich dann auch mal gleich das die Landtagswahlen wieder für Aufruhr sorgten. Die Nacht schlief ich wie im Himmel und war nach einem mächtigen Frühstücksbuffet gut gerüstet für weitere 11,5 Stunden Richtung Frankfurt. Diesmal war alles angenehmer. Größerer Flieger, TV im Vordersitz und gute Filme zur Ablenkung. Eine ziemlich nette Sitznachbarin aus Seoul gab es auch noch dazu. Jaa und dann um 16.34 war es dann soweit und wir landeten sicher in Frankfurt. Ab zum Kofferband und schnell zur obligatorischen Schiebetür, wo Mama, Papa und Stefan warteten. Aber erst musste der Stinksack von Zollbeamte, der vielleicht grad mal so alt war wie ich, noch einen auf dicke Hose machen und mich mit Fragen löchern um mir dann doch nur meinen Pass zu geben und so nett wir er war, mir einfach glaubte, dass wenn er jetzt meinen Rucksack öffnen würde, er keine elektronischen Geräte oder andere nicht angegebene Wertgegenstände entdecken würde. Und dann stand ich schon vor Mama und Papa und Stefan und war dann doch ein bischen froh bald zu Hause zu sein.
Jetzt sitz ich hier in unserer guten alten Küche und habe schon wieder fast meinen ersten "deutschen Tag" hinter mir.
Ich vermisse Neuseeland ohne Ende, aber umso mehr ich einfach alle Liebe hier wieder sehen umso mehr wird mir auch bewusst wie schön es doch zu Hause ist! :) (schön gesagt, oder!?)

Eigentlich war es das dann jetzt auch, 7 Monate hat der kleine Hobbit Bäbz Neuseeland gerockt und dieser Blog sollte euch (mehr oder weniger) auf dem Laufenden halten. Diesen Zweck hat er wohl erfüllt und ich hoffe es hat euch genauso gut gefallen, wie es mir gefallen hat ihn zu schreiben.
Wie ein Star der seinen Oscar gewonnen hat möchte ich noch Danke sagen. Danke, an alle die sich die Zeit genommen haben um mein Abendteuer zu verfolgen, Danke an Mama und Papa und natürlich der Rest der Sippe, dass ihr mich besuchen wart und mich in allem soo lieb unterstützt habt, danke an alle die mir Emails und andere Nachrichten geschrieben haben um mich aus Deutschland (oder Spanien) auf dem neusten Stand zu halten, besonders die liebe Alex, mein Björni, Laura, Steven und Verena. Danke auch an Laura und Vanessa, es waren 2 wunderbare Momente euch am Flughafen abzuholen und mit euch auf Reisen zu gehen.

Also, see you and goodbye! Auf ein baldiges neues Abenteuer!
Eure Bäbz die Neuseeland gerockt hat

Ein letztes mal Neuseeland

NZ Break - Australien ich komme

G'day everybody,

jaja da ist Barbara dann jetzt auch in Australien gelandet. Schön ist es hier und ein bischen wärmer als im guten alten Neuseeland.
Die ersten Tage in Sydney wurden natürlich mit Sightseeing geschmückt und so sind wir am 1. Tag gleich mal in die Blue Mountains gefahren. Diese liege 1 Stunde Busfahrt von Sydney entfernt und ein wunderbares Ausflugsziel. Hier haben wir die 3 Sister und einen kleinen Zoo mit Koalas und Kängurus besucht! Das ist natürlich ein Muss in Australien, einmal ein Känguru streicheln und Posen mit dem Koala. Dieser gemütliche Tag ging dann mit einer Fährfahrt auf dem Sydney Harbour und einem atemberaubendem Blick auf Harbour Bridge und Opernhaus zu Ende! Da bekommt man schon eine Gänsehaut wenn man dieses weltberühmte Wahrzeichen dieser imposanten Weltmetropole zum ersten Mal Live & in Farbe sieht. Dauergrinsen war angesagt! *g*
Der nächste Tag in Sydney wurde wieder mit Sightseeing geschmückt, schliesslich gibt es dort ja genug zu sehen. Wir waren alle etwas geschlaucht und nachdem ich aus meinem Mittagsschlaf erwacht war, konnte ich meinen Ohren bald nicht glauben, was Michelle denn da für uns parat hatten. Sie hatte gerade wohl mit ihrem Chef (Mulitmillinär und 2-facher Barbesitzer aus Sydney) telefoniert und dieser hatte uns mal so nebenbei eingeladen für mit ihm und einigen Freunden am nächsten Tag auf seiner Yacht einen gemütlichen Sommertag im Sydney Harbour zu verbringen! Wooooooohhooooooooooooo, wie geil ist das denn!? EI sicher, da sin' mehr dabei!
Und so sah ich mich am nächsten Tag durch Sydney Richtung Yachthafen laufen. Wow, das war schon ein kleines Luxusschiff, das 2.2. Millionen teure Schiffchen, was da im Hafen auf uns wartete. Mensch, als ich dort draufgegangen bin hab ich mich doch wie ein kleines Prinzeschen gefühl! Wann kommt denn auch mal in diesen Genuss. Sehr geil. Die Sonne schien, kein Wölkchen am HImmel und nachdem wir nach einer extra Runde unter der Harbour Bridge und an der Oper vorbei schipperten wir zur Bay wo wir den ganzen Tag, neben anderen proligen Yachten, vor Anker lagen. Bei lecker Bier, Redbull und was sonst das Herz begehrte wurde Smalltalk mit den "Reichen und weniger Schönen" von Australien gehalten. Alle auf diesem Schiff waren einfach nur cool und keiner hat einen auf dicke Hose gemacht. Ich mein in Billabong Boardshorts und Strohhut ist das auch reichlich schwierig! :) Es war auf jeden Fall ein ganz herrlicher Tag. Wir haben schon vorne auf dem Deck uns gesonnt, sind im schwimmen gegangen und haben in der "Steuerkabine" auf der schönen Ledercouch den Schatten gesucht. Nach 6 Stunden Yachtvergnügen ging es dann zurück zur Anlegestelle. Unser Tag war aber noch nicht zu Ende. Nach einem leckeren Mahl beim Asiaten gings noch zur Karaoke in der Bar wo Kelly arbeit. Sehr geil. Nachdem dann alle STimmen "versungen" waren, gings ab ins Bettchen, schliesslich stand am nächsten TAg ein grosser Tag an und es sollte als einer der ersten der Welt Silvester gefeiert werden!
Mein Silvestertag war ein sehr entspannter. Da eventuell die Möglichkeit bestand im Nobelrestaurant über den Dächern von Sydney zu feiern wurde erst einmal shoppen gegangen und nach einem kleinen Schwarzen ausschau gehalten! :) Es wurde aber keins erworben und auch das Nobelrestaurant hatte uns dann nicht so zugesagt, demnach gings es Abends dann erst einmal zum Darling Harbour, wo um 21.00 Uhr das Familyfeuerwerk gezündet wurde. Wir hatten Glück und bekamen eine Platz direkt auf der Hafenmauer und so sassen wir direkt vor dem Geschehen. Mensch ich sag euch, das war mal was von beeindruckend. Alles passte. Es waren eingenehme 25 Grad, die Abenddämmerung hatte gerade zum Endspurt angesetzt, die umstehenden Häuser und Hotels waren mit Lichtern nur so "verzaubert" und die Abschussrampen des Feuerwerks waren direkt vor uns auf dem Wasser positioniert. Es knallte eine viertel Stunde lang überall um uns herum und wir alle sassen mit offenem Mund und beinahe sabbernd, Blick zum Himmel gerichtet, und verfolgten das Geschehen.
Nach diesem Spektakel gings gleich weiter, denn jede Minute zählte um einen Platz fürs grosse Feuerwerk zu ergattert. Der Versuch am Ferryterminal und somit in der nähe der Oper zu ergattern, war einfach nur zwecklos, denn zwischen stinkenden und drängelden fremden Mensche wollte ich dann wirklich nicht ins Jahr 2008 feiern. Somit entschieden wir uns einen 55-minuten March auf uns zu nehmen und zur Pyrmont Bay zu latschen. Diese ruhigere Ecke Sydneys befindet sich zwar auf der anderen Seite der Brücke, somit sahen wir nur ihr Hinterteil, aber hier konnten wir uns ausbreiten und alles in Ruhe geniessen. Irgendwie ging alles rasend schnell, 12Uhr kamen angeflogen, den Countdown haben wir irgendwie verpasst *g*, aber dann krachte es nur noch um uns herum! Jeder Vorort Sydneys schmückte sich mit Feuerwerk und nicht so wie im guten alten Walsdorf, alles durcheinander, nein, alles hatte seine geordnete Abfolge und alles das was zurerst über der Brücke explodierte, zeigte sich im Uhrzeigersinn rundherum! Herrlich! Als dann auch noch die Hochhäuser der Skyline anfingen Funken zu sprühen, war ich total fasziniert und überwältigt! Sehr sehr geil!
Die restlichen Tage in Sydney vergingen wie im Flug und dann war auch schon wieder einer DER Tage! Besuch stand an und schon sah ich mich im Airport vor der obligatorischen "Schiebetür" wieder! Und da war sie dann, Vanessa trat aus dem Passagierbereich, voll bepackt mit Backpack und bereit für das nächste Abenteuer!

Mehr beim nächsten mal...
Eure Babs

Silvester in Sydney & ein paar crazy Tage davor

Australien mit Vanessa

Samstag, 22. Dezember 2007

Froehliche (Sommer-)Weihnachten

Hallo meine lieben im kalten Deutschland,

ich wuensche euch allen von ganzem Herzen ein wunderbares Weihnachtsfest und ein paar besinnliche Feiertage!
Ich werde in diesen Tagen bei 25Grad im Schatten am Strand liegen und mir mein Weihnachtsmenue (Hamburger und Bier) gut schmecken lassen!
Zur Einstimmung auf das herrliche Wetter hier schicke ich euch einige Bilder, die Laura und ich doch mal so einfach waehrend unserer tollen Reise geschossen habe!

Bevor es dann in Sydney heisst "Herzlich Willkommen 2008" werde ich mich wohl noch kurz zu Wort melden!

Auf bald,
eure Babsi

Froehliche Weihnachten daheim

Dienstag, 18. Dezember 2007

Wicked Part 2 - Suedinsel rockt

Hello again,

ei ei, inzwischen sitze ich dann alleine auf der Suedinsel und jeder Besuch ist schon wieder zu Hause! Einiges erlebt haben wir in den letzten Wochen und haben nachdem wir etwas wehmuetig die Nordinsel verlassen haben, die Suedinsel erreicht!
EIN TRAUM!!!! Das beschreibt alles! Diese unglaublich Naturlandschaft laesst sehr schlecht in Worte fassen!
Daher auch nur ein "kleiner" Bericht und dafuer mehr Bilder!

Als wir Ende November mit der Faehre uerbergesetzt sind haben Laura und ich entschieden ab jetzt auf eigene Faust loszuziehen, denn wir wollten gemeinsam in Queenstown ankommen! Wir mieteten uns also ein Auto und los ging die schoene Reise!
Zuerst zog es uns zum Abel Tasman National Park der laut Erzaehlungen umwerfend sein soll! Also mussten wir ja auch mal gucken fahren! Das Wetter meinte es wie die Wochen zuvor sehr gut mit uns und so konnten wir uns leisten, nach Ankunft am Zielort, erst mal den STrand zu besuchen und die Sonne auf unsere bereits vorgebraeunten Bodys scheinen zu lassen! yeah! Herrlich sag ich euch und das am 1.Adventssonntag! Statt Gluehwein gabs Sonnencreme! haha!
Am naechsten Tag sollten wir dann sportlich sein und so gings frueh morgens aus dem Bett um auf dem Meer 3 1/2 Stunden zu Kajaken und danach noch mal 3 Stunden auf dem Abel Tasman Track den Weg zu Fuss zurueck marchieren. Morgens um 8 Uhr sollte unser Pickup sein! Um 7:45h, ich stand foermlich noch in Unterhosen da, kam ein ziemlich angepisster Busfahrer ins Hostel gestuermt und rauntzte erst einmal Laura an wer denn hier abgeholt werden soll."Ja wir" meinte Laura, "aber erst um 8h""NEIN, das kann nicht sein" meckerte der doofe Busfahrer "Pickup time ist immer um 7:45!" "Nein, aber die Frau im Infocenter hat 8h gesagt!" "Nein, diskutieren will ich hier jetzt mal gar nicht" war dann wieder die Antwort des motzigen Busfahrers. "Wenn ihr um 8h nicht am Infocenter sein, habt ihr Pech gehabt!" Oh, was fuer ein Arsch (Entschuldigung)! Naja dann mal sputen und zusehen, dass wir zum Infocenter kommen! Alles klar, 8h und wir standen vorm Infocenter. Mh, aber kein Bus weit und breit zu sehen. Nach ner viertel Stunde habe ich dann mal dort angerufen. Jaja, da kommt gleich einer hiess es dann! Ah ok! Als dann das kleine Bueschen um die Ecke kam und dieser Busfahrer dann meinte, ja ich stand vor dem Hostel und sollte wen abholen, klaerte sich die ganze Angelegenheit mal auf. Dieser boese und motzige Bussi war gar nicht unser Bussi, sondern sollte andere abholen. Aber da er uns ja nicht zu Wort kamen liess, konnte sich dieses Missverstaendnis auch nicht aufklaeren und so stand unser armer Bussi vor unserem Hostel und keiner war da! AAh, und das um 8h in der Fruehe!! Himmel!
Naja es war ja aber alles gut gegangen und so sahen wir uns wenig spaeter bei Ebbe vor einem kleinen Boot stehen, was mir etwas suspekt vorkam. Schliesslich habe ich noch nie in so einem Kajak gesessen. Die "Roeckchenausruestung" stand mir auf jeden Fall nicht besonders, aber wir wollten ja nicht nass werden und somit haben wir dieses Laibchen auch gerne getragen. Ich habe in diesem Doppelkajak den hintere Platz eingekommen und war somit Steuermann. Ach das auch noch, wer konnte denn sowas ahnen. Da gabs doch dann tatsaechlich so kleinen Pedale in dem Boeoetchen (sieht das nicht doof aus mit diesen doppel oe's)die durch treten entweder einen Schwenk nach links oder nach rechts bewirkten! Ausserdem war der hintere Bootsinsasse darauf angewiesen, sich dem Rudertempo des Vordermanns anzuschliessen. Mensch, das war gar nicht so einfach. So hatte ich dann die Aufgaben zu rudern, unserem Guide im Auge zubehalten, das zu machne was Laura vor mir macht und auch noch zwei verschiedene Pedale betaetigen die uns in eine Richtung bringen sollten! OOh, ich benoetigte etwas Uebung und das staendige Salzwasser, was Lauras Ruder immer schoen Richtung Babsis Gesicht schleuderte machte die Sache nicht einfacher! Nun gut, aber wir haben tapfer durchgehalten, obwohl Lauras Kommunionsblaeschen bald geplatzt waere. Die Arme konnte gar nicht mehr sprechen vor lauter Druck. Aber wir machten dann ein Kaffee- und Pipipaeuschen und danach sah die Welt auch gleich wieder viiiel besser aus! Wir ruderten also noch ne Weile durch die wunderbare Tasmansee mit diesen herrlichen Buchten die wirklich Fidji aehnelten. Traumhaft. Nachdem unser Ruderereigniss dann zu Ende war wurde noch ein kleines Lunch an einem super schoenen Strand eingekommen und dann gings zu Fuss zurueck ueber den bekannten Abel Tasam Track! Sehr netter Walk, der nicht zu anstrengenden war und sich durch schoenen Regenwald entlang der Klippen zur See schlaengelte. Als wir dann wieder am STartpunkt ankamen waren wir dann doch ziemlich geschafft! Ui, was fuer ein sportlicher Tag! Unser Bussi kutschierte uns dann noch nach Hause und liess es sich nicht entgehen eigens fuer uns noch ein Liedchen zu traellern. Herzallerliebst war das!
Am naechsten Tag gings dann weiter runter die Westkueste entlang Richtung den Gletschern. Da freute ich mich ja schon besonder drauf. Wir stoppten auf der Fahrt ein einer oder sogar der laengsten Stahlhaengebruecke in NZ (wow *g*) und sahen uns noch eine Seeloewenkolonie an. Ausserdem lagen auf dem Weg die bekannten Pancakerocks mit ihren Blowholes. Wir hatten das Glueck und waren zur rechten Zeit da, denn wenn Flut ist, ist dieses Naturschauspiel noch viel schoener! Diese Rocks sehen aus wie aufgestapelte Pfannekuchen, daher der Name und waehrend der Flut stroemt das Wasser so stark in diese Felsen, dass an der ein oder anderen Stelle wir hochgeschossen kommt. Es sieht dann aus als wurden diese Loecher dampfen! Sehr nett anzusehen.
Abends kehrten wir dann noch in einem sehr lustigen bunten Hostel ein in dem die Waende so gruen wie mein huebsches Handtuch waren. ;)
Morgens ging es dann weiter. Die Gletscher standen auf dem Program. Die Stimmung war nicht zu schlecht und wir freuten uns beide auch noch zum "Spiegelsee" zu fahren, wo wir dann die Spiegelung des groessten Bergs Neuseeland, dem ueber 3000ner Mt Cook, sehen konnten.
Schnell aenderete sich das Wetter und die Stimmung auch. Immer mehr in den Bergen sahen wir nur noch Nebel und es regnete ekelhaften Fisselregen. AAAAHH! Das darf doch wohl nicht wahr sein. Ich schimpfte schon auf den Wettergott, den ich fuer dieses WEtter hasste. Wir kamen also zu diesen sagenhaften Gletschern uns sahen mal quasi GAR NIX! Wir gingen auch noch zu einem sogenannten Lookout, dieser beschiessen Lookout konnte mich mal kreuzweise. Ich stell ein Foto des Gletschers rein und dann koennt ihr mal anfangen zu suchen wo er denn ist! Super, das mit dem See kann man ja dann auch vergessen. Grrrr! Ok, legen wir halt nen Fahrtag ein! Aber auch an diesem Tag sollte uns dann die Sonne noch mal ins Gesicht scheinen. Nachdem wir dann etliche Stunden in unserem kleinen Flitzer verbracht hatten, riss ploetzlich die Wolkendecke auf und liess sogar einen Blick auf die Berge zu. Wunderschoen!
In Queenstown angekommen hatten wir dann wieder das tollste Sommerwetter. Es war regelrecht heiss! In Queenstown sollten wir dann einige Tage bleiben und auch hier sollte dann wieder grossen geschehen. Am ersten Tag sind wir erst mal auf Merlin gestossen mit dem ich Auckland gewohnt habe. Abends gings dann auch gleich mal auf ein lecker Bier aus! Am darauffolgenden Tag, ich glaube wir sind gerade bei Donnerstag angekommen, nutzten wir dann noch dass wir das Auto hatten und fuhrne ins 45km entfernte Glenorchy! Hier kann man eigentlich vom Arsch der Welt sprechen, aber mit Sicherheit der schoenste Hintern den ich je gesehen habe! Unbeschreiblich! Wir fuhren also zunaechst ins Infocenter, die gibt es selbst in Orten wo gerade mal 300 Menschen leben, und informierten uns was wir wohl hier anstellen koennen. Die Dame empfohl uns einen kleinen Walk um den See des Ortes und zu einem kurzen Abstecher nach Paradise! Oho! Paradise! Ja gut, dann machen wir das, koennen ja da noch nen Kaffee trinken, meinte ich noch bevor es los ging. Wie gewoehnlich endete auch hier irgendwann die Teerstrasse und wir fuhren wieder nur auf Kies. In Paradies angekommen entdeckten wir dann, dass es in Paradies wohl keinen Kaffee fuer uns geben wird, denn Paradies war gar kein Ort. Ein Haus am See mit Zaun drum herum fanden wir vor. Aber die Landschaft die da so drumherum war entschaedigte auch den nicht bekommen Kaffee! Wow! Keine Menschenseele war da auch nur zu sehen, duztende Berge die in den Himmer ragten und ein See der im schoensten blau schimmerte! Hier wurde wohl auch zum Teil Herr der Ringe gedreht und als ich da stand wusste ihc warum dieses Land fuer diesen Film ausgewaehlt wurde! Sehr geil! Nach einigen Fotopausen fuhren wir dann wieder nach Glenorchy und machten den empfohlenen Walk. Auch dieser war einfach super schoen und wir genossen die Natur und die "Einsamkeit"! Auf einem kleinen Steg mit einem kleinen See machten wir dann Rast und sassen einfach so ewig in der herrlichen Sonne mit diesem unbeschreiblichen Panorama! Aber die Bewegung machte hungrig und so kehrten wir dann doch noch in ein Cafe ein und kamen auch noch zu unserem Kaffee!
Am Freitag sollten dann etwas passieren, was ich schon machen will seit ich 15 bin, aber es nie geschafft haben. Ich sollte Bungy springen und das auch noch AN DEM Bungyjumport ueberhaupt. Hier an dieser Bruecke, an der wir nur so vorbeigefahren waren und uns das Schauspiel mal anschauen wollten, wurde zum ersten Mal auf der Welt der kommerzielle Bungysprung ausgeuebt. Dort wird also seit ca. 1988 offiziel Bungy gesprungen. Wie schon erwaehnt wollten wir nur "mal gucken fahren"! Sah ziemlich cool aus und nach dem dann eine Dame, die bestimmt 90 kg schwer war und mindesten 55 Jahre alt war, den Sprung gewagt hatte, machte sich bei mir der Gedanke breit: Mhh sollst du es machen??!! Hin und Her und hin und her, weiss nicht, oder doch, ach komm Laura, lass uns zusammen springen!? Irgendwann sagte ich dann einfach: OK ich machs und marchierte zur Kasse! Alles ging mal wieder rapzap. Es wurde bezahlt und ich wurde gewogen (Yeah es ware noch immer die 50kg und nicht mehr, welch eine Freude das war). Ich musste allerdings einige Minuten warten, denn es war gerade Pause fuer die Mitarbeiter angesagt und demnach ging es erst wieder um 3h los! Naja macht ja nix! ZU meinem erstaunen war ich die Ruhe selbst. Als es dann 3 waren kam Tim zu mir und nahm mich mit zu Bruecke. Dort musste ich dann noch bissi warten und durfte mir schon mal den Gurt umlegen. Noch immer verspuerte ich keAls Entwurf speichernine grosse Nervositaet. Meine groesste Sorge war eigentlich, dass ich nicht richtig abspringe und nicht richtig "herunter falle". Laura stand noch die ganze Zeit bei mir bis ich dann in den "Springerbereich" musste. Sie ging zum Zuschauerlookout und drehte ein super geiles Video! Danke noch mal dafuer!! :)
Nun sass ich da und wartete dass es los ging. Nach einigen gekonnten Handgriffen von Tim und einem netten Smalltalk hiess es dann: Ok, los gehts. Ab auf die Rampe! Ui, na dann hopp! Ich hopste also auf die Kante (schliesslich waren meine Beine ja zusammen gebunden) Das geile war eigentlich, dass ich meine Flipflops gleich mit runter transportieren durfte. Die wurden mir elegant um die Beine gebunden! na da stand ich da und die typischen Fotos wurden noch geschossen. Bitte recht freundlich!! SMILE! Ich wollte gerne das Wasser mit den Haenden beruehren und so sagte mir Tim noch wie ich zu springen haben, damit das auch funktioniert. Ich sollte meine Arme gleich hoch machen (wie bei einem Koepper vom Sprungbrett) und einen kleinen Hops machen und dann mit viel Schwung die 43m herunter sausen! Ok ich wills versuchen! Ich schaute noch mal ein letztes mal zu Laura, schaute runter in den Fluss, einmal geradeaus, die Zehenspitzen um die Ecke gelegt und als der Countdown von Tim gezaehlt wurde, war ich schon fast sprungbereit. Bei seiner 2 war ich dann auch schon am segeln. Mit einem kleinem Hops, fiel ich kopfueber uber die Kante und blickte in den tuerkisfarbenden Fluss. Ich gewann an Tempo und hatte ein unbeschreibliches Gefuehl im Bauch! Hammer!
Zuerst konnte ich auch hier keinen Ton von mir bringen. Am Wasser angelangt war ich dann doch sehr konzentriert um dieses zu beruehren. Das klappte leider nicht, war aber auch nciht weiter schlimm! Dann fing ich an zu jubeln und zu schreien. Mensch ich war soo happy in diesem Moment, ich haette die ganze Welt umarmen koennen! WAhnsinnsgefuehl! Ich flog also runter, wurde wieder hochgezogen, ziemlich hoch sogar und fiel wieder runter! Hammer! Einfach nur geil!!! Ich dachte nur noch: geil, geil, geil! Diese Emotion liess ich auch freien Lauf. Irgendwann waehrend meinem Fall dachte ich an Laura und das sie leider nicht gesprungen ist. Ich schrie einfach nur: Laura, es ist sooo geil!! (sogar auf dem Video zu hoeren) Allmaehlich wurde ich langsamer und baumelte so an dem Seil herum! Unten warteten dann zwei weitere nette junge Herrschaften um mich in ein kleinens Boot zu ziehen. Da lag ich dann, total geflasht und wurde foermlich von einem dieser Jungs ausgezogen. :) Natuerlich nur das Equiment zum springen. Es war auf jeden Fall super und ich bin soo gluecklich, dass ich den Sprung gewagt habe und nciht gekniffen habe. Ich haette mich ewig geaergert! Schaut euch die Bilder an, sieht ziemlich professionel aus! haha!
Abends haben wir dann noch ganz gemuetlich mit einem Weinchen im Hostel gesessen und ich habe glaub ich den ganzen Abend von dieser Erfahrung gequasselt! ;)
Samstags gings dann fuer uns zum weltberuehmten Milford Sound. Eines der schoensten Fjorde auf der Welt. Jaa und diesen Titel hat es sich ehrlich verdient! Unbeschreibliche Natur und der Weg von Queenstown (der immerhin 5Std. mit einem schrecklichen Touristenbus beinhaltete) war schon eine Reise wert. Wir fuhren also morgens um 8h von Queenstown los und kamen um 14h am Milford an. Waehrend der Fahrt stoppten wir an allen moeglichen Aussichtspunkten und Fotostopstellen. Schrecklich! In Milford gingen wir dann auf ein Boot um den Cruise durch den Fjord zu machen! OOHh, einfach toll! Leider haben wir hier auch wieder keine Delphine gesehen, was ab und zu vorkommt. Das Wetter meinte es mal wieder gut und so strahlte die Sonne vom Himmel und liess den Sound noch schoener erscheine. Da es die Tage zuvor wenig geregnet hatte waren die Wasserfaelle, die dort alle sind, leider alle "aus"! Aber dafuer das dort im Dezember in der Regel 19 Regentage herrschen konnten wir uns vom Wetter her kein bisschen beschweren. Der Cruise war sehr sehr schoen und nachdem der beendet war ging es prompt wieder in den Bus und Richtung Queenstown. Boah, ich sag euch das war ein Ritt. Aber doch schon lohnenswert.
Am Abend sind wir dann noch in Queenstown ausgegangen und haben uns mit Carolin, Lars und Michael aus Deutschland getroffen. Das war noch mal schoen die drei zu sehen.
Den letzten Tag mit Laura haben wir dann mit Souvenirbummeln und lecker Fish und chips verbracht und goennten uns fuer den Abend noch mal ein bzw. 3 Flaeschen Wein, die wie sich am naechsten Tag rauststellen sollte, wohl irgendwie nicht mehr ganz gut waren. OOOh mein Gott, was ging es mir dreckig. Aber ganz tapfer habe ich meine liebe Laura an den Flughafen gebracht und war doch sehr sehr traurig, dass diese wunderbaren und tollen 3 1/2 Wochen schon vorbei waren.
Ich habe die Zeit mir dir, liebe Laura, sehr genossen und ich danke dir, dass du den weiten Weg auf dich genommen hast um mich hier unten in diesem Traumland zu besuchen! Es war einfach WICKED!!!!!!

Wer jetzt denkt nach dem Lauar weg war, ich waere alleine gewesen, der taeuscht. Keine 2 Stunden nach dem Laura im Flieger sass, kamen schon Isi und Markus (die wir in Taupo getroffen haben) und ich sollte mit den beiden weiterreisen.
Es ging also noch mal zum Milford, den ich dann auch mal im Regen gesehen habe, was auch sehr beeindurckend war, und noch mal zu den Gletschern. Hier war das Wetter dann noch mal schlimmer, als bei dem Trip mit Laura. GRRRRR!! In Greymouth teilte sich unsere Wege dann noch mal und ich fuhr rueber nach Christchurch. Denn hier waren Withney und die zwei Matts aus Frankreich und Withney hatten ihren letzten Abend in NZ. Da wurde, nach leckere Pizza, noch mal richtig auf den Putz geschlagen und Christchurch unsicher gemacht. Der naechste Tag war dann echt ein wenig traurig, denn dann hiess es tatsaechlich: Goodbye my Dear. See you next year in Europe!
Von Christchurch aus verliess ich die zwei Matts Richtung Dunedin und war dann tatsaelich ein alleinreisender Backpacker! Schon ein komisches Gefuehl! Aber ich meistere die Sache ganz gut und ergriff im Hostel direkt die Initiative und gesellte mich zu zwei "Mitbewohnern(innen)". Schnell kam man ins Gespraech und nach dem man dann auch noch lecker Bier zusammen gekauft hatte wurde erst mal bei stroemendem Regen der 40Grad heisse SpaPool ausprobiert und so lange sitzen geblieben, bis der Nachbar, der um 1 Uhr nachts schlafen wollte (also ehrlich), uns bittete doch jetzt endlich Schluss zu machen. Jaa ok!
In Dunedin schaute ich mir dann noch die Penisula Otago an, wo wir auf richtig grosse Seeloewen und auf die kleinsten Piguine der Welt stiessen. Wahnsinn!
Von Dundin fuhr ich dann, mal wieder mit Mietwagen, wieder die Isi abholen und wir wollten dem maechtigen Mt. Cook einen besuch abstatten. Diesmal wollte er uns wohl auch empfangen und protzte bei herrlichem Wetter mit seinem 3700m!!! Einfach genial sah das aus! Am Mt.Cook uebernachteten wir zwei dann zum ersten mal auch im Auto. Ich glaube das war die schlechteste Idee die wir je hatten. Boah, wir haben uns sooo den Arsch abgefroren und der harte Kofferraum meinte es auch nicht gut mit unserem Ruecken! AAAH!
Jezt sitze ich auf jeden Fall wieder in Queenstown und werde bis ich am Donnerstag nach Australien aufbrechen auch hier die STellung halten. Weihnachten wir dann wohl am See gefeiert und bissi Bier getrunken. Aber das hab ich euch ja schon im Weihnachtsbericht erzaehlt!
Leider hatte ich die letzten Wochen nicht immer die Zeit und die Moeglichkeit meine Berichte so zu schreiben wie ich sie unter "normalen" Umstaenden (ich vermisse meinen eigenen Laptop jaaa sooo sehr) geschrieben haette, aber ich hoffe doch trotzdem, dass ihr meinen Erzaehlungen etwas folgen konntet und die Bilder euch ein bisschen mehr neidisch gemacht haben! ;)

Am 27. gehts nach Australien um dort Silvester in Sydney zu verbringen. Yeah! Mit der Vanessa, die mich dann am 02.01.08 dort besuchen kommt wird dann die East Coast gerockt! Der Bericht wird dann wohl erst von zu Hause geschrieben, denn bald geht auch mein Abendteuer zu ende und am 27. Januar heisst es dann fuer wohl etwas laengere Zeit, aber bestimmt nicht fuer immer, Baebz hat genug gerockt in Neuseeland und sagt Kia Ora und Auf Wiedersehen!
Eure Baebz die Neuseeland rockt!
Wicked Part 2

Dienstag, 27. November 2007

Laura + Barbara = WICKED - Nordinsel rockt

Na dann mal jooten Tach,

oh oh oh, das hat jetzt mal wieder seeehr lange gedauert, aber es ist auch einiges passiert und von daher hoffe ich mal, dass ihr Verstaendis fuer meine "Schluderrei" habt!
Sooo, also die Frau Knauf sitzt jetzt tatsaechlich hier neben mir und wir zwei machen gerade das wunderbare Neuseeland unsicher! Nach ner guten Flasche Wein und gerade beim ersten Wodka da schreibt es sich doch schon ganz gut und daher werden wir dann mal mit dem erzaehlen beginnen:
Also erst mal gings am Freitag vor ner Woche auf zum Flughafen, denn da hiess es die liebe Laura abzuholen. Es war ein wunderbares Gefuehl vor dieser Absperrung zu stehen, die Schiebetuer aufgehen zu sehen und die freudestrahlende Laura nach 4 1/2 Monaten wieder in die Arme zu schliessen. Da ist doch schon die ein oder andere Freudenstraene die Wange herunter gekullert! ;) Den Tag wurde, neben staendigen rumraeumen in meiner Wohnung, schliesslich stand der Auszug vor der Tuer, ganz viel gequasselt und abends auch noch beim Mattes vorbei geschaut, denn schliesslich musste die Trierer crowd in Neuseeland einmal zusammen Party machen. Das diese Party mit die strangeste ever war, haette ich mir an meinen letzten Abend in Auckland auch nicht traeumen lassen. Nun gut, auch das musste mal gesehen werden und so suchten die etwas mitgenomme Laura (natuerlich vom Flug) und ich auch bald das Apt. 6F Raum No 5 im WSA auf, um eine entspannte Nacht zu verleben. Samstag morgen klingelte dann der Wecker recht zeitig, denn aufgrund meines miserablen Zeitmanagements galt es ja noch immer die Wohnung zu raeumen! Nach der erfolgreichen Zimmerabnahme und einer kleinen Abschiedsparty in Apt. 11F startete der weisse Honda, Madame Fiffi, inklusive Laura, Chris, Max und mir zunaechst mal ins benachbarte Piha um noch einmal das "Surfbein" zu schwingen. Leider konnte der Plan so nicht umgesetzt werden und demnach wurde schlicht und einfach die untergehende Sonne ueber Neuseelands besten Surferstrand genossen!

Nach kurzer Lagebesprechung stand dann schnell fest wo der naechste Stopp sein sollte! Raglan; bekannt als Surfermekka Neuseelands trafen wir spaet abends, in Bahnhofsaehnlichen "Verhaeltnissen" (der Dorm befand sich in einem schnuckeligen Zugwaggon) den lieben Chilenen Juan, der seinerzeit mit uns in Auckland studierte!
Die zwei Tage vergingen wie im Flug und bei herrlichstem Sommerwetter wurde neben surfen (wir versuchten es) auch noch die Akrobatik getestet. Handstand, Radschlag und Handstandueberschlag sollte das Kind in uns wieder erwecken und die Badegaeste um uns herum unterhalten. Spass hats gemacht! ;)
Nachdem wir uns dann am naechsten Tag von Juan verabschiedet haben gings auf nach Rotorua! Auf dem Weg dorthin sollten wir aber noch einen sehr wichtigen Ort fuer mich kleinen Hobbit aufsuchen. HOBBITEN kreuzte unsere Reiseroute!! Yeah! Jedoch musste ich dort angekommen enttaeuscht festestellen, dass die boesen Filmemacher aus den USA alle schoenen Dinge wie Deko und so was, sogar die Tuerverkleidung der runden Eingangstueren, einfach wieder mit genommen haben und sich demnach eine Investition von 50 Dollar fuer eine Fuerhung, die gemacht werden musste, nicht gelohnt haetten. Alsog ging es weiter in unserem Honda und auf in die stinkende Schwefelstadt! Dort haben wir abends erst einmal gut gegrillt und den Abend ruhig ausklingen lassen. Am naechsten Morgen hat uns Chris dann leider verlassen und hat sich zurueck nach Auckland gemacht, da der Flug nach Hause anstand. Wir verschoenten uns den Tag dann damit noch einmal in diesen entzueckenden 30 Grad warmen Bach zu steigen, den ich ja schon mit Mama und Papa eine Woche vorher in Augenschein genommen hatte!
Die restlichen Tage gestalteten wir mit typischen Touriausfluegen. Gyser hier, brodelne Schlammloecher dort! Relativ uninteressant. Donnerstags hatten Laura und ich uns dann entschieden noch in das nicht weitentfernte Whakatane zu fahren um den Versuch zu starten Delphine zu sehen und mit diesen zu schwimmen. Sch liesslich ist das Lauras Traum und demnach setzen wir alle Hoffnungen auf diesen Tag. Leider hat es diesmal nicht geklappt und es waren keine Delphine zu sehen. Dafuer hatten wir zwei aber einen wunderschoenen Tag und verbrachten satte 4 Stunden mit Duck und seiner Crew auf dem Pazifik und kamen sogar in den Genuss einen Minky Whale ( ich hab nicht rausbekommen was das in deutsch bedeutet) bei der Suche nach Fressen zu beobachten. Auch schwirrte zu diesem Zeitpunkt ein Blauwal (also das groesste Lebewesen unseres Planeten) in diesen Gewaessern, doch leider sollten wir auch hier nicht das Glueck, was die Tour am Tag zuvor besass, besitzen und somit liess sich auch dieses Meeresgeschoepf nicht blicken! Klar, die Enttaeuschung war schon da als wir wieder anlegten, aber eigentlich war es ein wunderschoener Tag mit ganz viel Sonner und einer sehr amuesanten und netten Bootsfahrt!
Weiter gings es dann nach Taupo wo wir ein paar Tage verweilen wollten und Grosses vorhatten. (dazu spaeter mehr *g*) In Taupo befindet sich Neuseelands groesster Binnensee, der sich mit 606 km^2 schon sehen lassen kann. Ein sehr netter kleiner Ort der an diesem Wochenende bevoelkter war mit Fahrradfahrer, da ein grosses Fahrradevent stattfand. Laura und ich nutzten allerdings nicht die Gelegenheit einen netten Fahrradfahrer kennenzulernen sondern gingen erst einmal kraeftig shoppen. Ach herrlich, wenn man doch mit der besten Freundin noch mal so richtig nach herzenslust alles ausprobiert was einem in die Haende kommt! So entstand auch das ein oder andere schoene Umkleidekabinenbild und die Ausbeute konnte sich sehen lassen! :) Am Abend lernten wir dann noch Isi und Markus kennen, die auch beide in Auckland einen Austausch machen und auf Wochenendtrip waren. Mit den beiden sind wir dann am Samstag auch erst einmal Richtung den Hukafalls gewandert (kennt ihr schon vom Trip von Mama und Papa) und abends haben wir dann auch noch das Tanzbein geschwungen!
Sonntag war dann der grosse Tag. Mit Isi und Markus im Schlepptau taten wir dies was wir uns fuer Taupo fest vorgenommen hatten. Wir wollten hoch hinaus und schnell wieder runter! Skydiven stand auf dem Tagesprogramm. Aber bevor es Adrenalin pur hiess, mussten wir uns noch etwas mental auf unser Wagnis vorbereiten und genossen die herrliche Sonne am riesigen TaupoLake! Im Grunde nix aufregendes doch als hinter uns ein kleiner Maori Hulk Hogan wild anfing "Motherfucker" und "piece of shit" zu schreien, wurde auch unsere Aufmerksamkeit erweckt. Schnell sahen wir auch den Grund fuer diesen Ausbruch. Ein anderes Maennlein, vielleicht sollten wir ihn einfach als total unhoeflich und unueberlegt bezeichnen, was mit der ganzen Familie am See lag, machte sich einfach ueber die Musikanlage in "Hulk Hogans" offen stehenden Wagen her. Gut, es war einfach furchtbare Musik und es war reine Provokation die Autotuer sperrangelweit offenenstehen zu lassen. Naja, auf jeden Fall ging unser Museklpacket promt auf den lieben Familienvater los und little Toechterchen fing fuerchterlich an zu weinen und die werte Schwiegermutter stellte sich heldenhaft zwischen die zwei Kaempfenden. Es war ein lustiges Schauspiel, denn als sich Schwiegermutter und Familienvater wieder von dem tatsaechlichen Schauplatz entfernt hatten, um es einfach gut sein zu lassen, lief unser Hulki mit seinem schmaechtigen kleinen Freund aufgeregt den Buergersteig auf und ab und musste uns durch eine gekonnte Bewegung auch noch seinen nackten Oberkoerper praesentieren. Dabei lies er immer ganz schreckliche Schimpfworte ueber den ganzen Strand verlauten. Dem ganzen wurde dann ein Ende gesetzt als ein Polizeiwagen mit drei netten neuseelaendischen Polizisten den Ort des Geschehens aufsuchten und fuer ein wenig Ruhe sorgten.
Aber eigentlich sollte uns das ganze auch egal gewesen sein, denn fuer uns rueckte die Stunde der Wahrheit immer naeher! Die Limousiene war schon unterwegs und sollte uns an unserem herrlichen kleinen Hostel abholen. Na, und ehe wir uns versahen, sassen 5 kleine Deutsche in einer ziemlich schammligen Limousine und wurde zum Flughafen von Taupo buxiert. Dort angekommen ging eigentlich alles ziemlich fix. Ab in den "Kinosaal" um uns dort eine DemoDVD von der anzusehen, die man fuer teuer Geld kaufen kann. Doch fuer Laura und mich war eigentlich klar, dass wir sowas ja gar nicht brauchen. Nach dieser mehr oder weniger guten Vorstellung gings erst mal darum die Absprunghoehe festzulegen. Laura wollte 12000 feet (3700m) und ich wagte mich an den grossen Sprung und waehlte 15000 (ca 5000m). Dann hiess es noch ab in die Anzuegen und in die Ausruestung. Alles natuerlich viel zu gross und total unsexy, aber wer muss dabei auch schon schoen aussehen. Das einzige dumme war einfach, dass klein Babsi und auch die Lauri einfach voll und ganz auf Sommer hier eingestellt sind und somit sind wir mal prompt mit Flipflops angereist. (buuuuh, die Schweislatschen die ich da in Groesse 40 tragen musste, waren ganz schoen ekelhaft. Aber es ging ja auch um die Sicherheit) Nach kurzen Smalltalk mit meinem Sprungpartner galt es auch schon sich auf den Weg zum "Schwuchtel"Flugzeug zu machen. Vor diesem schnuckeligen pinkfarbenden Flieger wurde dann auch noch mal fuer die Kamera gepost und schon fand ich mich in der hintersten Ecke des Inneren wider. Laura und Max sprangen aush 12000 feet Hoehe und demnach sassen die beiden auch an der Tuer, da diese zuerst springen sollten. Also, alle Mann an Bord und die Motoren auf Vollgas. Los gings in die Luefte. Es war das herrlichste Wetter und angebelich fuer die Saison bis jetzt der beste Tag. (sagen sie wahrscheinlich immer) Aber die Sicht war wirklich top und so konnten wir wirklich von der Westkueste ueber die Berge (u.a. Mt Ruapehu: DER Schicksalsberg) hinweg zur Ostkueste Neuseelands schauen. Der groesste See unter uns aehnelte dem Himmel und strahlte in seinem schoensten blau.
Es ging auf jeden Fall hoeher und hoeher. Der Hoehenmesser an Mikes (mein Tadempartner) Arm stieg und stieg und ein Ende war noch nicht in Sicht! Es war einfach super ueber diese umwerfende Landschaft zu blicken und Mike erzaehlte und zeigte mir ganz viele Dinge die so um uns herum waren. Die anderen im Flugzeug waren ebenfalls alle mit ihren Partner beschaeftigt. Isi und Max mussten staendig irgendwelche Maetzchen fuer ihre DVD machen, die waehrend der ganzen Zeit gedreht wurde. Laura musste ihre "Todesangst" besaenftigen. Aber alles war halb so schlimm! Nu und dann war es soweit. Das rote Lichtchen an der Tuere ging aus und das gruene fing an zu blinken! Die Tuere oeffnete sich langsam., gaaaaanz langsam. OOOhhh! Die Nervositaet stieg!! Die Spannung stand allen ins Gesicht geschrieben, dann schwups und Max sass auf der Kante des Flieger und eigentlich innerhalb von Sekunden (natuerlich noch mal doof lachen fuer die Kamera) war er aus dem Flieger und weg! Oh, das ging fix! Alles klar, its Lauras turn. Laura sass auf dem Schos dieses netten Tandemspringers und hatte keine andere Wahl als die ganze Prozedur ueber sich "ergehen" zu lassen. Fix sass sie auf der Kante des Fliegers. Der klaegliche Versuch sich irgendwo festzuhalten wurde mit einem boesen Blick und den Worten: Halt dich am Gurt fest! vom Profi untersagt. Also, wie ich die Laura da so sah, Kopf nach Hinten, Haende fest am Gurt, ein Blick als wuerde sie sich selber fuer total bescheuert halten liess meine Bedenken an der ganzen Sache nicht weniger werden. Aber auch hier gings rasend schnell! Schwups, war sie weg und fiel in die Tiefe! OK no 2 is gone! Jetzt hiess es Tuere wieder schliessen und ab auf 15000 feet! Aus Sicherheitsgruenden wurden Isi und mir eine Atemmaske angelegt und ich kam mir etwas krank vor, aber es dauerte nicht lange, da ging wieder diese bedrohliche Lampe von rot auf gruen! Oho, jetzt gehts wohl los! Auch hier dauerte es nicht lange und Isi sass mit ihrem Sprungpartner, staendig verfolgt von der Handycam, auf der Kante des Schwuchtelfliegers. AAAHH, da war sie weg und ich sass noch in diesem verdammten Ding! "Alles klar Barbara, wir rutschen jetzt nach vorne zur Tuer!" "Mhm, gut!" Langsam glitten wir Richtung Ausgang und dann sass die Kleine da! Auf dem Schos eines wildfremden Mannes mitten im pfeifenden Wind auf ner Kante einer geoeffneten Tuer eines kleinen Flugzeuges, welches sich auf 15000 feet befindet. Machen kann man da nix mehr, sag ich euch! Kurz beugte sich Mike mit mir im Schlepptau oder viel mehr mit mir als "Handgepaeck" aus dieser Tuer. OOOOHH, der Wind, der Wind, das himmliche Kind! Gedacht hab ich eigentlich nicht mehr viel. Es ging kurz noch mal zurueck in den Flieger und auf einmal spuerte ich wie wir aus dem Flieger kippten. Hoch, runter, blauer Himmel, Sonne, blauer See! Ich wusste nicht mehr wo oben oder unten ist! Das typische Fallgefuehl (einige kennen es vielleicht aus einer dieser Traeume wo man immer nur faellt und faellt und faellt) stellte sich ein und in meinem Kopf war rein gar nix! Ich gab keinen Ton von mir!! Koennt ihr euch das vorstellen?? Rein nichts, gar nichts!! Dann nachdem ich ich mich orientiert hatten, den Himmel vom See unterscheiden konnten und wir eine "stabile" Haltung eingenommen hatten, oeffnete sich langsam mein Mund ich ich brachte Toene wie: "AAAAAAAHHHH, GEIL, WIICKED, AWESOME!!" heraus! Es war ein Traum. Ich fiel und fiel und fiel! Unbeschreiblich! Dann startete Mike einige "Tricks"! Wir drehten uns nach rechts und nach links! Dann machten wir verschiedene Bewegungen mit den Armen und "spielten" mit dem Wind! Hammer!!! Es ging noch immer abwaerts. Ich war beeindruckt! Dann waren die 60 Sekunden freier Fall zu Ende und Mike oeffnete den Fallschirm! Ein kurzer Ruck und mit saumaessigen Druck auf den Ohren hing ich dann da so am Himmel rum! Mike meinte nur: Welcome to Taupo!!!! yeah!! Die Sonne strahlte mir ins Gesicht und die Nordinsel Neuseelands lag mir zu Fuessen! Ein Traum! Ploetzlich meldete sich Mike wieder: "Pack mal hier rechts und pack mal hier links!" Gesagt getan. "Wenn du jetzt rechts ziehst gehts nach rechts, wenn du links ziehst gehts nach links, beide nach vorne heisst schneller und bei zurueck heisst langsamer!" Aha, und was soll das! Ooohhaaaaaa, klick hats gemacht und dann hab auch ich mal geschnallt das ich gerade die Steuerseile des Fallsschirms in den Haenden halte! Geilomat! Na dann mal los, rechts ziehen "oooooohhhh, ist das schoen!" Junge, das war ein wahnsinns Gefuehl. Ich zog an der rechten Leine und ich sowie mein Tadempartner machten uns in Spiraldrehungen Vollgas Richtung rechts auf die Erde zu!!! Ich kann es gar nicht oft genug sagen, was fuer ein tolles Gefuehl es war! Mike zeigte mir dann waehrend dem Flug noch die ganzen Gegend und erzaehlte immer schoen dabei! Die ganze Sache dauerte ca. 5. Minuten. Aber die geilsten 5 Minuten meines Lebens. Total geflasht bin ich dann auf der Erde wieder gelandet (als einziger von allen Springern im Stehen *g*) Unten angekommen hab ich dann erst mal alle gedrueckt, schliesslich lebten wir noch! *haha*. Aber schaut euch die Bilder an!!! Hammer! Ich gruesse noch mal meine lieben Mitspringer :) *wir habens getan, zum aller ersten mal!!!*


Ja und soo geflasht wie wir waren sind wir dann auch noch am selben Abend weiter geduest. Nach Napier ging es! Ca. 3 Stunden Autofahrt und diese waren immer wieder durch die zuletzt gewonnen Eindruecke "verzaubert". Napier war aber eigentlich nur ein Zwischenstopp, denn wir wollten ja nach Wellington, wo Ende der Woche, also am 30.11. unsere Faehre ablegen sollte.

In Wellington angekommen haben wir zunaechst, ja wie immer eigentlich, erst mal nach einem Hostel gesucht! Oh, das war gar nicht so einfach. War ziemlich busy die City! Wir also in so nem Hostel angerufen. Oh, 4 Bett-Zimmer, super nehmen wir! Schliesslich wollten wir einige Tage in Wellington bleiben und uns mal ein wenig ausbreiten, da ist ein 4er schon besser als ein 6er oder sogar 10er Zimmer! Alles klar, wir zu diesem HOstel, bezahlt, Zimmerschluessel und ab ins Zimmer! Kawumms, da war der Schlag ins Gesicht! Man was das fuer ein Zimmer war koennt ihr euch gar nicht vorstellen. Ein Schuhkarton vollgestellt mit Hochbetten und abgedunkelten Fenster. Alles schoen in lila gehalten und das Bett von unserem Zimmergenossen war zugehangen mit Gothicvorhaengen. Uuaah! Mh, was das wohl sein mag. Aber scheint Maennlein zu sein. Der scheint wohl hier zu wohnen. Mein naechster Blick viel auf eine kleine Komode, die auch noch den bisschen vorhanden Platz einnahme. Aber was war den da drauf?? Ein Schrein, ja sieht eindeutig aus wie ein Schrein. Das was um den Schrein so aufgebaut war und rumhieng, liess mich dann aber schon etwas stutzig werden. Eine Stola, ein Kroenchen und ein Foto mit einem weiblich aussehenden Mann zwischen dutzenden dicken Maedchen. Mmh, es wird doch wohl nicht! Ja der Blick in den "Schrank" (er war als Toilette gekennzeichnet) verriet dann alles. Die Umhaenge die mir dort um die Ohren flogen, liessen eindeutig darauf schliessen, dass es sich um einen Transvestiten handelt, der sich mit uns das Zimmer teilt. Ich mein, im Grunde juckt mich das ja nicht was jeder so macht und es waere mir auch egal gewesen mit ihm das Zimmer zu teilen, aber einfach die Tatsache, dass wir uns nicht einmal in dem Zimmer drehen konnten ohne irgendwas umzustossen und das die Farbe lila in Kombination mit schwarz einfach depressiv macht, liess und die Entscheidung nicht schwer fallen. Jepp, wir bleiben hier nicht! Ach Gott, so ging Wellington ja schon gut los fuer uns! Aber auch wir sollten dann noch Glueck an diesem Abend haben und fanden auch ein Hostel was 3 Betten fuer uns frei hatte.

Wellington ansich ist eine sehr schoene Stadt. Hat eindeutig mehr Flair als Auckland, aber ich haette dort nicht studieren wollen, denn der staendige Wind der einem da um die Nase weht zerstoerte jedesmal meine nicht vorhandene Frisur und wenn ich mir jetzt vorstellen wuerde ich haette eine, nee wo kaemen wir denn da hin! No Chance. In Wellignton haben wir dann auch mal etwas fuer unsere "Bildung" gemacht und sind doch tatsaechlich ins Parliament gegangen um eine Fuehrung beizuwohnen! War eigentlich mehr langweilig als interessant, aber gut wir sind mal dagewesen. Auch im Musuem konnte man uns finden. Laura kam etwas spaeter nachdem die Partynacht zuvor, mit ordentlich Liveband, die recht nett anzusehen waren, etwas Kopfschmerzen bereitet hatte. Aber das Musuem in Wellington, das Te Papa, zeigt ganz viel ueber Neuseeland und dessen Geschichte und Kultur. Ja, auch da gibt es was zu erzaehlen, wobei die Tierwelt und somit eher der "Kinderbereich" des Museums einfach der Schoenste und der Interssanteste war! Nachdem wir dann auch noch den Botanischen Karten und die beruehmte rote Cable Car Bahn hinter uns gebracht hatten, hatten wir schon nen ganz guten Ueberlick von Wellington. Wie gesagt, eine sehr nette Stadt aber wohne woellte ich dort nicht!!

Freitags ging dann auch die Faehre. Meine erste Faehrfahrt. Auch nicht der Burner, aber es war doch schon ein sehr bedrueckendes Gefuehl und ich war sehr wehmuetig, als ich die Nordinsel "von mir so gehen" sah! 5 Monate pure Lebenserfahrung und Abenteuer waren hinter mir und ich weiss noch immer nicht wo die Zeit hin ist. Viel gelacht, aber auch die ein oder andere traurige Minute, habe bzw hatte ich dort . Viele Freunde kennengelernt, von denen ich mich schon wieder verabschieden musste! Es war super in Auckland zu studieren und ich will diese Zeit niemals missen!

Sooo leider habe ich jetzt fuer diesen Bericht mehr als 4 Wochen gebraucht und es ist nur die Haelfte von Laura und meinem Urlaub! Aber ich moechte euch ja nicht diese tolle Zeit vorenthalten und somit werde ich jetzt direkt mit dem Bericht von der Suedinsel starten! Da gibt es naemlich auch wieder einiges zu berichten!!!


WICKED

Freitag, 16. November 2007

Mum&Dad 2 Wochen nur fuer mich und Auckland ade

Hey ho liebes kaltes Deutschand,

erst einmal sonnige und fruehlingshafte, ach was schon fast sommerliche, Gruesse aus Neuseeland. Wie ich ja schon vernommen habe, ist der erste Schnee schon vom Himmel gekommen und der ein oder andere hat auch schon ne dicke Erkaeltung! What a shame! Nur zu gut, dass ich hier im kurzen Tshirt und mit Flipflops rumlaufe. So, jetzt aber genug geaergert. (aaaahhh diese englishe Tastatur geht ja mal gar nicht. Also daher keine Ue's und Ae's und was es da noch so gibt)

Leider stehe ich momentan etwas unter Zeitdruck, daher wird dieser Beitrag, ob es jetzt gut oder schlecht ist, koennt ihr euch selber aussuchen, etwas kleiner aus!
Der Trip mit Mum und Dad war super! Wir haben sehr viel hier von der Nordinsel gesehen und die zwei waren einfach begeistert. Hightlights waren sicherlich, Cape Reigna (wo der Pazifik und die Tasmansee aufeinander stossen), die Bay of Island, wo wir so ganz nebenbei Orcas und Delphine gesehen haben (aaaaah WAHNSINN) sowie der Ninty Mile Beach (90km nur Strand und Meer, herrlich), den wir mal schoen mit unserem Auto und 80ig Sachen befahren haben und der Hot Water Beach, wo Daddy sich fast den Allerwertesten verbrannt hat! Insgesamt haben wir gute 2000km geschruppt und haben von den letzten Kaschaemm a la Ferienlager bis hin im netten Motel, mit eigenem Whirlpool, geschlafen. Spass hats gemacht und die Bilder sprechen, glaub ich wieder fuer sich! ;)
Mum & Dad

Anonsten werde ich morgen Auckland verlassen und mich gute 2 Monate ins Abenteuer stuerzen. Mensch, ich bin mal gespannt wie mir wohl das Leben aus dem Rucksack zusagt. Im Moment nervt es mich ja schon! Aah! Jetzt darf ich mich dann auch offiziel Backpacker schimpfen. mmh!
Gleich gehts ab zum Flughafen, als waere ich nicht gestern schon dagewesen, denn Laura reist an und wird mit mir fuer gute 3 Wochen das Land unsicher machen!

Ich versuche natuerlich immer alles Erlebte zeitgemaess in diesem Blog zu dokumentieren, aber seit mir nicht boese wenns einfach etwas laenger dauert!
Jetzt aber noch schnell die Bilder vom Trip mit meinen einzigartigen Eltern anschauen und mir das Beste fuer die kommenden Wochen wuenschen! ;)
Auf bald!
Eure Barbara

Montag, 29. Oktober 2007

Die Examenwoche und ganz großer Besuch

Kia Ora nach Deutschland,

so jetzt ist soweit! Noch einmal schlafen und ich sehe mich in einem Raum mit dutzenden anderen Kiwi Studenten und absolviere meine erste Prüfung im wunderschönen Kiwiland. Ob das mal gut geht!? Diese Frage lasse ich mal lieber unbeantwortet, nicht das ich nachher auch noch in meinem Blog gelogen habe!
Ich habe auf jeden Fall versucht mich hart darauf vorzubreiten (ich meine die letzten Berichte lassen nichts anderes deuten *g*) um mit besten Gewissen und Wissen in diese Prüfungen zu gehen! Ich hoffe alles läuft rund! Am Mittwoch heißt es schon Examen No 2 und nachdem ich dann hoffentlich erfolgreich den ganzen Donnerstag und den Freitag fleißig Fotos in der Dunkelkammer entwickel habe und auch noch den letzten Teil meines Leadershipkurs abgegeben habe dann ist es tatsächlich vorbei - meine Kiwisemester in Neuseeland - Unfassbar!!! Also ich hab noch bissi was zu tun diese Woche, aber die Stimmung ist natürlich nicht da wo sie vielleicht unter "normalen" Umständen wäre, denn ein ganz hoher und erfreulicher Besuch hat sich für die Mitte dieser busy week angemeldet.
Meine einzigartigen Eltern wagen den Schritt ohne irgendwelche englischen Sprachkenntnisse über Dubai, Singapore und Melbourne nach Auckland zu kommen! Knaller! Ihr seit die Besten!! :) Demnach werden die nächsten 2 Wochen ganz im Zeichen "Mama und Papa" stehen und wir werden gemeinsam die Nordinsel unsicher machen! Welch Freude!
Nichts desto trotz werde ich natürlich versuchen euch immer auf dem laufenden zu halten!
Zur letzten Woche lässt sich eigentlich nicht viel erzählen, es galt ja zu studieren, nur einen kleinen "Ausrutscher" haben wir uns gegönnt! Die Mottopartys sind los und somit wurden alle Pimp&Prostitutes zusammengerufen!
Mehr als einen kleinen Einblick gewähr ich euch diesmal nicht, der Rest bleibt "auf der Insel!"*g*

Also, drückt mir die Daumen für meine Klausuren und freut euch auf spannende Geschicht mit Rita & Hajo!

Babsi