man bin ich traurig! ES ist vorbei!! Am Sonntag um 12-15 Orstzeit Auckland geht bzw ging mein Flieger nach Frankfurt. Nach einer Nacht Aufenthalt in Seoul und 12 Stunden Flug darf ich dann wieder deutschen Boden unter meinen Fuessen spueren.
Meine letzte Woche Neuseeland war, wie geplant, eine sehr angenehme und ruhige Woche in Raglan, DEM Surferparadies in Neuseeland. Eigentlich erwartete ich den Sommer schlecht hin nach meiner Landung in Auckland, doch der Wettergott, den ich ja schon ein paar mal verdammt hatte, meinte es nicht gut für mich und liess es erst mal ganz ekelig regnen. Na toll, will doch Sommer und Sonnenschein. Mh, gut musste ich halt akzeptieren und so sassen die Isi und ich im Hostel in Raglan und vertrieben uns irgendwie die Zeit. Der Montag ging rum, der Dienstag ging rum und am Mittwoch schien entlich die ersehnte Sonne. Ach war das schön. Wieder angenehme Temperaturen und so knallte ich mich den halben Nachmittag erst mal in die Hängematte, denn ich wollte ja wunderbar braun werden. Wir hatten inszwischen das Hostel gewechselt und in diesem hier fühlte ich mich auch gleich von anhieb pudelwohl! Am abend haben wir dann noch mit lecker Bier und 3 lustigen Schweizern und der Celina aus England, die aber perfekt deutsch sprach eine lustige Runde gehabt und viel gelacht. Donnerstag stand dann ganz im Zeichen des surfens. Yeah. Das Surfmobil brachte uns gegen 11h zum wunderschönen STrand in Raglan und wir stürzten uns auch direkt in die Wellen. Ich diesmal ohne Wetsuite, denn den ich mir mitgenommen hatte war mir leider zu klein. (ich hab es mit dem Junioranzug dann doch ein wenig zu gut gemeint) Ich hatte dieses mal ein anderes Brett als sonst und galt offiziel nicht mehr als Anfänger. Yeah! Ich hatte zuerst etwas bedenken ob das überhaupt klappt, so ohne Beginnerboard (wo eigentlich jeder Depp drauf stehen kann) und war umso mehr verwundert als ich dann direkt mal die erste Welle gestanden habe die mir so unters Brett rauschte! Wooohoooo, war das geil! Mächtig Spass hat das mal wieder gemacht und so verbrachten wir gute 2 Stunden immer wieder damit, gegen die Wellen zu laufen um dann den richtigen Moment und die perfekte Welle für unseren Ritt zu erwischen. Nach diesen 2 Stunden hatte ich dann aber genug Spass und genug blaue Flecken (vor allem an der Hüfte, gell Vanessa!? :) ) und entschied mich jetzt der Sonne zu frönen. Herrlich! Am Donnerstag Abend stand dann feiern auf dem Programm. In der kleinen City war wohl ein Konzert und unsere Schweizer hatten sich fest vorgenommen betrunken zu werden. So hatte sich es Mark (Anwalt und Barbesitzer) nicht nehmen lassen für alle Mann Wein und Leckereien wie Chips und Sandwiches zu kaufen um dem Abend in der Stadt schon einmal einzustimmen. Das halbe Hostel sass im Innenhof und alle tranken und schwatzten. Die Sonne schien und alles war perfekt. Später ging es dann schon leicht angeheitert in die Bar wo das Konzert stattfand. Der Eintritt wurde erst mal per Pfeil and der Dartscheibe festegelegt. Leider hatte ich nicht so ein Glück und warf die 13. Somit musste ich anstatt von ursprünglichen 10 Dollar 3 Dollar mehr bezahlen. Aber den Spass wars schon wert.
Freitag verbrachten wir den Tag mal wieder in der Sonne und eigentlich sollte eine tolle Kitesurfstunde auf mich warten, doch als der Kitesurflehrer erst mal über ne Stunde gar nicht aufgetaucht ist, dann auch noch kein Wind da war und dieser Vollarsch von Kiteinstructor anstatt einen größeren Kite zu holen (wie er zu mir meinte) erst mal selber in die Wellen gesprungen ist hatte ich den Spass an der Sache ja voll und ganz verloren. Der letzte Tag in Raglan wurde noch mit Pizza essen und Bier trinken abgeschlossen bevor es dann am Samstag nach Auckland zurück ging.
In Auckland angekommen wurden dann erst mal noch die restlichen Souveniers geshoppt. Es war ja nicht genug Zeit in den 3 Monaten rumreisen. *g* Ich konnte auch in dieser Nacht wieder im guten alten WSA schlafen und Ale aus Chile hiess mich herzlich willkommen. Er hatte Freunde zum Abendessen eingeladen und so wurde gleich mal wieder angefangen mit Wein trinken. Ein sehr lustige Runde kam da zusammen. 1x deutsch, 1x koreanisch, 1x Kiwi und 2x Chile fanden sich in der Wohnung bei Wein und Käse wieder. Ich war aber eigentlich zum Essen mit Kane verabredet und soo verliess ich diese bereits angeheiterte Runde bevor das Essen serviert wurde. Die Stadt Auckland präsentierte sich an diesem Abend von ihrer schönsten Seite. Angenehme 23 Grad, sternenklarer Himmel, der Skytower scheinte im schönstens Licht und am Harbour war zu unserer Überraschung ein kleiner Jahrmarkt. Herrlich war das. Wie liefen also so über diesen Markt als plötzlich ein Feuerwerk startete. Ach, das war sicherlich nur für mich! "Farewell Barbara!" Das hätte noch gefehlt zum Schluss. *haha*
Als ich dann wieder im WSA ankam waren noch alle Besucher da und die Party lief auf Hochtouren. Schwanken standen sie alle um den Tisch und wollten gerade anstossen. Da musste ich dann direkt mitmachen und so hatte ich dann auch schon wieder ein Glas Wein in der Hand. Wir machten noch lustige Gruppenfotos mit Selbstauslöser bevor sich die Runde auflöste. Ja und dann war auch der letzte Abend in Neuseeland zu Ende. Ich ging an diesem Abend eher bedrückt als glücklich ins Bett, weil ich wusste ich werde dieses wunderbare Land und die liebe Leute dort sehr vermissen.
Die Fahrt zum Flughafen am nächsten Morgen war furchtbar und hätte ich nicht durch Sophia, die habe ich in Raglan kennengelernt und sie flog am selben Tag zurück wie ich, eine grosse Ablenkung am Flughafen gehabt, wäre ich sicherlich in Selbstmitleid zerflossen. Ich wollte diese grosse Heimreise einfach nicht antreten und ich war totunglücklich. Aber alles ging so schnell und dann sass ich im Flieger und konnte noch einmal von dort aus den wunderbaren Norden der Nordinsel betrachten. Von Piha, meinen Lieblingsstrand und erste Surfstätte, über die Bay of Island, wo ich mit Mum und Dad zusammen Delphine und Ocras gesehen habe, bis hin zum Cape Reinga, dem nördlichstem Punkt Neuseelands. Bye bye Neuseeland und bis hoffentlich ganz bald!
Der Flug nach Seoul war schrecklich. Ferienklassenniveau trotz 12 Stunden Flug. Die Filme waren miserabel und das Essen liess auch zu wünschen übrig. Umso froher war ich dann als ich in Seoul ankam und am Kundenstand erst mal den Namen meines Hotels für die flugbedingte Nacht
erfahren habe. "Ja Sie kommen dann ins Hyatt, Ms. S.!" " OOOOOHHH YES!!!!" 5-Sterne waren genau das was ich jetzt brauchte und die erste Badewanne seit 7 Monaten warteten schon auf mich! Mit dem Shuttle gings dann ins Hotel und als ich da so mit Backpack und Schlabberlook stand kam ich mir schon mächtig toll vor! *haha* Der Rucksack wurde natürlich aufs Zimmer gebracht und bis zum Aufzug haben sie mich auch begleitet. Als ich die Zimmertür aufschlug hätte ich am liebsten gleich mal Woooohoooo! geschrien. Ach war das toll. Zwei herrliche grosse und sehr gemütlich aussehende Betten warteten auf mich! Der TV war so groß wie der daheim (also gross) und der Schreibtisch machte den ganzen Raum einfach "wichtig". Während dem langersehnten Bad habe ich dann auch schon mal reingehört was denn so in Deutschland los ist und dank der TV Lautsprecher im Bad und Deutsche Welle TV wusste ich dann auch mal gleich das die Landtagswahlen wieder für Aufruhr sorgten. Die Nacht schlief ich wie im Himmel und war nach einem mächtigen Frühstücksbuffet gut gerüstet für weitere 11,5 Stunden Richtung Frankfurt. Diesmal war alles angenehmer. Größerer Flieger, TV im Vordersitz und gute Filme zur Ablenkung. Eine ziemlich nette Sitznachbarin aus Seoul gab es auch noch dazu. Jaa und dann um 16.34 war es dann soweit und wir landeten sicher in Frankfurt. Ab zum Kofferband und schnell zur obligatorischen Schiebetür, wo Mama, Papa und Stefan warteten. Aber erst musste der Stinksack von Zollbeamte, der vielleicht grad mal so alt war wie ich, noch einen auf dicke Hose machen und mich mit Fragen löchern um mir dann doch nur meinen Pass zu geben und so nett wir er war, mir einfach glaubte, dass wenn er jetzt meinen Rucksack öffnen würde, er keine elektronischen Geräte oder andere nicht angegebene Wertgegenstände entdecken würde. Und dann stand ich schon vor Mama und Papa und Stefan und war dann doch ein bischen froh bald zu Hause zu sein.
Jetzt sitz ich hier in unserer guten alten Küche und habe schon wieder fast meinen ersten "deutschen Tag" hinter mir.
Ich vermisse Neuseeland ohne Ende, aber umso mehr ich einfach alle Liebe hier wieder sehen umso mehr wird mir auch bewusst wie schön es doch zu Hause ist! :) (schön gesagt, oder!?)
Eigentlich war es das dann jetzt auch, 7 Monate hat der kleine Hobbit Bäbz Neuseeland gerockt und dieser Blog sollte euch (mehr oder weniger) auf dem Laufenden halten. Diesen Zweck hat er wohl erfüllt und ich hoffe es hat euch genauso gut gefallen, wie es mir gefallen hat ihn zu schreiben.
Wie ein Star der seinen Oscar gewonnen hat möchte ich noch Danke sagen. Danke, an alle die sich die Zeit genommen haben um mein Abendteuer zu verfolgen, Danke an Mama und Papa und natürlich der Rest der Sippe, dass ihr mich besuchen wart und mich in allem soo lieb unterstützt habt, danke an alle die mir Emails und andere Nachrichten geschrieben haben um mich aus Deutschland (oder Spanien) auf dem neusten Stand zu halten, besonders die liebe Alex, mein Björni, Laura, Steven und Verena. Danke auch an Laura und Vanessa, es waren 2 wunderbare Momente euch am Flughafen abzuholen und mit euch auf Reisen zu gehen.
Also, see you and goodbye! Auf ein baldiges neues Abenteuer!
Eure Bäbz die Neuseeland gerockt hat
Freitag verbrachten wir den Tag mal wieder in der Sonne und eigentlich sollte eine tolle Kitesurfstunde auf mich warten, doch als der Kitesurflehrer erst mal über ne Stunde gar nicht aufgetaucht ist, dann auch noch kein Wind da war und dieser Vollarsch von Kiteinstructor anstatt einen größeren Kite zu holen (wie er zu mir meinte) erst mal selber in die Wellen gesprungen ist hatte ich den Spass an der Sache ja voll und ganz verloren. Der letzte Tag in Raglan wurde noch mit Pizza essen und Bier trinken abgeschlossen bevor es dann am Samstag nach Auckland zurück ging.
In Auckland angekommen wurden dann erst mal noch die restlichen Souveniers geshoppt. Es war ja nicht genug Zeit in den 3 Monaten rumreisen. *g* Ich konnte auch in dieser Nacht wieder im guten alten WSA schlafen und Ale aus Chile hiess mich herzlich willkommen. Er hatte Freunde zum Abendessen eingeladen und so wurde gleich mal wieder angefangen mit Wein trinken. Ein sehr lustige Runde kam da zusammen. 1x deutsch, 1x koreanisch, 1x Kiwi und 2x Chile fanden sich in der Wohnung bei Wein und Käse wieder. Ich war aber eigentlich zum Essen mit Kane verabredet und soo verliess ich diese bereits angeheiterte Runde bevor das Essen serviert wurde. Die Stadt Auckland präsentierte sich an diesem Abend von ihrer schönsten Seite. Angenehme 23 Grad, sternenklarer Himmel, der Skytower scheinte im schönstens Licht und am Harbour war zu unserer Überraschung ein kleiner Jahrmarkt. Herrlich war das. Wie liefen also so über diesen Markt als plötzlich ein Feuerwerk startete. Ach, das war sicherlich nur für mich! "Farewell Barbara!" Das hätte noch gefehlt zum Schluss. *haha*
Als ich dann wieder im WSA ankam waren noch alle Besucher da und die Party lief auf Hochtouren. Schwanken standen sie alle um den Tisch und wollten gerade anstossen. Da musste ich dann direkt mitmachen und so hatte ich dann auch schon wieder ein Glas Wein in der Hand. Wir machten noch lustige Gruppenfotos mit Selbstauslöser bevor sich die Runde auflöste. Ja und dann war auch der letzte Abend in Neuseeland zu Ende. Ich ging an diesem Abend eher bedrückt als glücklich ins Bett, weil ich wusste ich werde dieses wunderbare Land und die liebe Leute dort sehr vermissen.
Die Fahrt zum Flughafen am nächsten Morgen war furchtbar und hätte ich nicht durch Sophia, die habe ich in Raglan kennengelernt und sie flog am selben Tag zurück wie ich, eine grosse Ablenkung am Flughafen gehabt, wäre ich sicherlich in Selbstmitleid zerflossen. Ich wollte diese grosse Heimreise einfach nicht antreten und ich war totunglücklich. Aber alles ging so schnell und dann sass ich im Flieger und konnte noch einmal von dort aus den wunderbaren Norden der Nordinsel betrachten. Von Piha, meinen Lieblingsstrand und erste Surfstätte, über die Bay of Island, wo ich mit Mum und Dad zusammen Delphine und Ocras gesehen habe, bis hin zum Cape Reinga, dem nördlichstem Punkt Neuseelands. Bye bye Neuseeland und bis hoffentlich ganz bald!
Der Flug nach Seoul war schrecklich. Ferienklassenniveau trotz 12 Stunden Flug. Die Filme waren miserabel und das Essen liess auch zu wünschen übrig. Umso froher war ich dann als ich in Seoul ankam und am Kundenstand erst mal den Namen meines Hotels für die flugbedingte Nacht
erfahren habe. "Ja Sie kommen dann ins Hyatt, Ms. S.!" " OOOOOHHH YES!!!!" 5-Sterne waren genau das was ich jetzt brauchte und die erste Badewanne seit 7 Monaten warteten schon auf mich! Mit dem Shuttle gings dann ins Hotel und als ich da so mit Backpack und Schlabberlook stand kam ich mir schon mächtig toll vor! *haha* Der Rucksack wurde natürlich aufs Zimmer gebracht und bis zum Aufzug haben sie mich auch begleitet. Als ich die Zimmertür aufschlug hätte ich am liebsten gleich mal Woooohoooo! geschrien. Ach war das toll. Zwei herrliche grosse und sehr gemütlich aussehende Betten warteten auf mich! Der TV war so groß wie der daheim (also gross) und der Schreibtisch machte den ganzen Raum einfach "wichtig". Während dem langersehnten Bad habe ich dann auch schon mal reingehört was denn so in Deutschland los ist und dank der TV Lautsprecher im Bad und Deutsche Welle TV wusste ich dann auch mal gleich das die Landtagswahlen wieder für Aufruhr sorgten. Die Nacht schlief ich wie im Himmel und war nach einem mächtigen Frühstücksbuffet gut gerüstet für weitere 11,5 Stunden Richtung Frankfurt. Diesmal war alles angenehmer. Größerer Flieger, TV im Vordersitz und gute Filme zur Ablenkung. Eine ziemlich nette Sitznachbarin aus Seoul gab es auch noch dazu. Jaa und dann um 16.34 war es dann soweit und wir landeten sicher in Frankfurt. Ab zum Kofferband und schnell zur obligatorischen Schiebetür, wo Mama, Papa und Stefan warteten. Aber erst musste der Stinksack von Zollbeamte, der vielleicht grad mal so alt war wie ich, noch einen auf dicke Hose machen und mich mit Fragen löchern um mir dann doch nur meinen Pass zu geben und so nett wir er war, mir einfach glaubte, dass wenn er jetzt meinen Rucksack öffnen würde, er keine elektronischen Geräte oder andere nicht angegebene Wertgegenstände entdecken würde. Und dann stand ich schon vor Mama und Papa und Stefan und war dann doch ein bischen froh bald zu Hause zu sein.
Jetzt sitz ich hier in unserer guten alten Küche und habe schon wieder fast meinen ersten "deutschen Tag" hinter mir.
Ich vermisse Neuseeland ohne Ende, aber umso mehr ich einfach alle Liebe hier wieder sehen umso mehr wird mir auch bewusst wie schön es doch zu Hause ist! :) (schön gesagt, oder!?)
Eigentlich war es das dann jetzt auch, 7 Monate hat der kleine Hobbit Bäbz Neuseeland gerockt und dieser Blog sollte euch (mehr oder weniger) auf dem Laufenden halten. Diesen Zweck hat er wohl erfüllt und ich hoffe es hat euch genauso gut gefallen, wie es mir gefallen hat ihn zu schreiben.
Wie ein Star der seinen Oscar gewonnen hat möchte ich noch Danke sagen. Danke, an alle die sich die Zeit genommen haben um mein Abendteuer zu verfolgen, Danke an Mama und Papa und natürlich der Rest der Sippe, dass ihr mich besuchen wart und mich in allem soo lieb unterstützt habt, danke an alle die mir Emails und andere Nachrichten geschrieben haben um mich aus Deutschland (oder Spanien) auf dem neusten Stand zu halten, besonders die liebe Alex, mein Björni, Laura, Steven und Verena. Danke auch an Laura und Vanessa, es waren 2 wunderbare Momente euch am Flughafen abzuholen und mit euch auf Reisen zu gehen.
Also, see you and goodbye! Auf ein baldiges neues Abenteuer!
Eure Bäbz die Neuseeland gerockt hat
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