Ein lautes HALLO von hier unten,
tja so schnell vergeht die Zeit. Seit einer Woche bin ich dann schon großartige 25 und die Partys hier nehmen einfach kein Ende. Jeder der mich kennt, weiß wie gerne ich diese Art von "Socializing" doch geniesse aber langsam reicht es selbst mir!*g* Nur wie ich vergangene Woche in einem meiner Kurse, dem Maorie Leadership Kurs, gelernt habe, bin ich vom Charakter her ein "Popular Sanguine" und diesem Typ von Charakter ist es also angeboren auf jeder Party vorne mitdabei zu sein und ja keine zu verpassen. Also nix ausruhen sondern schön weiter zelebrieren! Schließlich muss Neuseeland gerockt werden! :)
Nachdem wir hier alle ja ordentlich meinen Geburtstag gefeiert haben, stand dann Mittwoch auch noch mal Uni an! In meinem Kurs Marketing Research haben wir Gruppen für die Gruppenarbeit gebildet und ich denke ich habe eine echt coole Gruppe erwischt! Am Mittwoch werden wir uns zum ersten Mal zusammen hocken und uns Gedanken über das Verhalten der Mobilfunkkunden und deren Befriedigung in Hinsicht auf Kundenpflege etc. machen. Unser "Kunde" ist die "Telecom NZ", die in der vergangen Zeit erhebliche Einbuße an Kunden, aufgrund der aggresiven Kundenpolitik des Konkurrenten Vodafon, gemacht hat. Wir sollen nun herausfinden woran das wohl liegt und was einen Kunden dazu bewegt von der einen Mobilfunkfirma zu einer anderen zu wechseln. Ich bin sehr gespannt darauf und darf dann in einigen Wochen durch Aucklands City laufen und Leute von der Seite anquatschen und ihnen unserern selbstentwickelten Fragebogen unter die Nase halten! Burchi lässt also grüßen! :)
In dem Maorie Kurs haben wir die verschiedenen Charaktereigenschaften der Menschen kennengelernt. Letzte Wochen waren die guten Eigenschaften dran, diese Woche die Schlechten. Mmmh, ich glaube ich werde nicht gut abschneiden, nachdem wir "Popular Sanguine" bei den guten Eigenschaften so nett abgeschnitten haben.
Wie oben schon erwähnt sind wir bei jeder Party am Start und natürlich immer mitten drin dabei. Wir sind laut und lieben es Leute um uns herum zu haben. Wir akzeptieren nur das Beste und sind attraktive Persönlichkeiten die super geschwätzig sind! (wir erzählen immer bissi mehr, als wirklich passiert *g*) Popular Sanguines sind Positivdenker und wollen am liebsten für immer ein Kind bleiben.
Als wir durch einen Test unseren Charakter heraus "filtern" mussten, war ich doch sehr skeptisch, weil das doch alles so oberflächlich ist. Jedoch als dann das Ergebniss zum Vorschein kam, war ich schon sehr erstaunt wie viele Dinge doch übereinstimmen.
Zu den anderen Kursen kann ich leider noch gar nicht allzu viel sagen. Diese Woche werde wir wohl auch in Project Management Gruppen einteilen und in Photography steht "Introduction to film processing" auf dem Plan. Ich werde sehen was das wohl sein wird!
Ansonsten war die Woche mal wieder Partyreich. Am Donnerstag fand die offizielle "Welcome Party" für die internationalen Studenten an. Dort rockten wir mit Freibier auf Livemusik, der Gitarrist, war unser "Studentenbeauftrager" (stellt euch mal den Lex mit Gitarre vor! Oh mein Gott) Nein, hier ist ja aber alles anders und so gab unser "Mann für alles" auch ne gute Figur ab! *g* Danach verweilten wir noch ein paar Stündchen im Magaritas (=Venusceller nur mit günstigen Bier und bissi größer).
Ja und am Freitag stand dann wie schon letzte Woche angekündigt, das Noho Marae an. Also ein Wochenende ausschließlich für die Internationalen Studenten bei dem wir die Kultur und die Bräuche der Ureinwohner Neuseelands, der Maories, kennenlernten.
Freitag startete erst mal mit einer sehr schönen Willkommenszermonie. Diese fand leider komplett in der Sprache der Maories statt, somit konnte man nicht allzuviel verstehen, jedoch schien es sehr herzlich zu sein und am Ende der Zeromie wurde jeder Student von jedem Maorie mit einem Hongi begrüßt. Dabei berühren sich Stirn und Nase. (ähnlich wie bei einem Eskimokuss) Nachdem wir dann in die Familie "aufgenommen" waren ging es zum Essen fassen. Jeder der Studenten solle ein Gericht aus seinem Heimatland mitbringen. Oooh, war das ne Pracht! Soviel gutes Essen. Wahnsinn! Es gab alles von Sushi über Frenchtoast bis hin zum Kaiserschmarn und Milchreis. Wir waren alle so proppe voll gefuttert, man hätte uns nach Hause rollen können!
Samstag morgen lernten wir dann einige Lieder der Maories. Die Maories singen ganz viel und sehr schön. Ich denke das ist ihnen angeboren. Nachdem wir ein Stöckchen-Spiel gerlent und Flex-Rosen gemacht haben lernten die Frauen am Nachmittag wie man einen Poi bastelt und den dazugehörigen Tanz. Die Männer lernten den HAKA. Der Haka ist der Kriegstanz der Maories und wie schon mal erläutert wird dieser vor jedem Rugby Spiel von den All Blacks ausgeübt.
Der Poi ist ein "Ball" eher ein Bommel an einer geflochtenen Schnur. Damals diente er zum Training der Handbewegungen für Kämpfe; heute wird er nur noch von den Kindern und von den Frauen genutzt. Den Tanz den wir üben mussten diente dazu die Männer am Abend (bei unserer Vorstellung) zu bezirzen. Dabei musste immer schön der Poi bewegt werden und natürlich der schönste Augenschlag aufgesetzte werden. Ich glaube ich habe das ganz gut hinbekommen, man sagte mir ich hätte eine "great perfomance" hingelegt und ich wäre "flirty" gewesen! Yeah! ;)
Als dann die Jungs ihren Haka präsentierten war die Stimmung förmlich am überlaufen! 25 halbnackte Boys stümten den Raum, versuchten mehr oder weniger ihre Muskeln anzuspannen und schnitten dabei gespenstische Grimassen! Einfach toll. Haben sie echt gut hinbekommen und wir waren alle begeistert!
Danach gings mal wieder zum Essen was ebenso genial war wie das am Tag zuvor. Diesmal hatten die Maories für uns gekocht und bescherten uns mit allerlei Leckereien!
Für den Samstag Abend stand dann die "Vesbar" (die Kneipe auf unserem Campus) ganz im Zeichen des Noho Marare. Auch hier wurde wieder viel gesungen und als absolutes Highlight forderten die Mories die internationalen Studenten zu einem Wetttrinken auf! Dabei saßen die int. Studenten den Maories gegenüber. Jeder hatte einen Becher vor sich der mit Bier gefüllt wurde. Auf das Startkommando nahmen die zwei erste in der Reihe (in diesem Fall natürlich ich bei den int. Studenten, wer sonst!?) die Becher in die Hand und exten diesen so schnell es ging. War der Becher leer musste er verkehrt herum auf den Kopf gesetzt werden. Erst danach durfte der 2. des jeweiligen Teams mit seinem Becher starten. Tja, wir loosten in jeder Runde. Selbst als nur männliche internationale Studenten gegen das weibliche Maorie Team antraten. Was für eine Schmach! Aber wir hatten alle unseren Spass.
Danach wurde natürlich wieder das Viaduct von Auckland gerockt und wie die Samstage zuvor war auch diese Nacht die kürzeste für die Woche.
Wie ihr ja schon alle vernommen habt geht es mir blendend hier unten in "weit weit weg" von zuhause!
Ich bin gespannt was diese Woche so bringt und werd euch natürlich auf dem laufendem halten!
Eure Barbara
tja so schnell vergeht die Zeit. Seit einer Woche bin ich dann schon großartige 25 und die Partys hier nehmen einfach kein Ende. Jeder der mich kennt, weiß wie gerne ich diese Art von "Socializing" doch geniesse aber langsam reicht es selbst mir!*g* Nur wie ich vergangene Woche in einem meiner Kurse, dem Maorie Leadership Kurs, gelernt habe, bin ich vom Charakter her ein "Popular Sanguine" und diesem Typ von Charakter ist es also angeboren auf jeder Party vorne mitdabei zu sein und ja keine zu verpassen. Also nix ausruhen sondern schön weiter zelebrieren! Schließlich muss Neuseeland gerockt werden! :)
Nachdem wir hier alle ja ordentlich meinen Geburtstag gefeiert haben, stand dann Mittwoch auch noch mal Uni an! In meinem Kurs Marketing Research haben wir Gruppen für die Gruppenarbeit gebildet und ich denke ich habe eine echt coole Gruppe erwischt! Am Mittwoch werden wir uns zum ersten Mal zusammen hocken und uns Gedanken über das Verhalten der Mobilfunkkunden und deren Befriedigung in Hinsicht auf Kundenpflege etc. machen. Unser "Kunde" ist die "Telecom NZ", die in der vergangen Zeit erhebliche Einbuße an Kunden, aufgrund der aggresiven Kundenpolitik des Konkurrenten Vodafon, gemacht hat. Wir sollen nun herausfinden woran das wohl liegt und was einen Kunden dazu bewegt von der einen Mobilfunkfirma zu einer anderen zu wechseln. Ich bin sehr gespannt darauf und darf dann in einigen Wochen durch Aucklands City laufen und Leute von der Seite anquatschen und ihnen unserern selbstentwickelten Fragebogen unter die Nase halten! Burchi lässt also grüßen! :)
In dem Maorie Kurs haben wir die verschiedenen Charaktereigenschaften der Menschen kennengelernt. Letzte Wochen waren die guten Eigenschaften dran, diese Woche die Schlechten. Mmmh, ich glaube ich werde nicht gut abschneiden, nachdem wir "Popular Sanguine" bei den guten Eigenschaften so nett abgeschnitten haben.
Wie oben schon erwähnt sind wir bei jeder Party am Start und natürlich immer mitten drin dabei. Wir sind laut und lieben es Leute um uns herum zu haben. Wir akzeptieren nur das Beste und sind attraktive Persönlichkeiten die super geschwätzig sind! (wir erzählen immer bissi mehr, als wirklich passiert *g*) Popular Sanguines sind Positivdenker und wollen am liebsten für immer ein Kind bleiben.
Als wir durch einen Test unseren Charakter heraus "filtern" mussten, war ich doch sehr skeptisch, weil das doch alles so oberflächlich ist. Jedoch als dann das Ergebniss zum Vorschein kam, war ich schon sehr erstaunt wie viele Dinge doch übereinstimmen.
Zu den anderen Kursen kann ich leider noch gar nicht allzu viel sagen. Diese Woche werde wir wohl auch in Project Management Gruppen einteilen und in Photography steht "Introduction to film processing" auf dem Plan. Ich werde sehen was das wohl sein wird!
Ansonsten war die Woche mal wieder Partyreich. Am Donnerstag fand die offizielle "Welcome Party" für die internationalen Studenten an. Dort rockten wir mit Freibier auf Livemusik, der Gitarrist, war unser "Studentenbeauftrager" (stellt euch mal den Lex mit Gitarre vor! Oh mein Gott) Nein, hier ist ja aber alles anders und so gab unser "Mann für alles" auch ne gute Figur ab! *g* Danach verweilten wir noch ein paar Stündchen im Magaritas (=Venusceller nur mit günstigen Bier und bissi größer).
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| Party und Kultur in Woche 3 |
Ja und am Freitag stand dann wie schon letzte Woche angekündigt, das Noho Marae an. Also ein Wochenende ausschließlich für die Internationalen Studenten bei dem wir die Kultur und die Bräuche der Ureinwohner Neuseelands, der Maories, kennenlernten.
Freitag startete erst mal mit einer sehr schönen Willkommenszermonie. Diese fand leider komplett in der Sprache der Maories statt, somit konnte man nicht allzuviel verstehen, jedoch schien es sehr herzlich zu sein und am Ende der Zeromie wurde jeder Student von jedem Maorie mit einem Hongi begrüßt. Dabei berühren sich Stirn und Nase. (ähnlich wie bei einem Eskimokuss) Nachdem wir dann in die Familie "aufgenommen" waren ging es zum Essen fassen. Jeder der Studenten solle ein Gericht aus seinem Heimatland mitbringen. Oooh, war das ne Pracht! Soviel gutes Essen. Wahnsinn! Es gab alles von Sushi über Frenchtoast bis hin zum Kaiserschmarn und Milchreis. Wir waren alle so proppe voll gefuttert, man hätte uns nach Hause rollen können!
Samstag morgen lernten wir dann einige Lieder der Maories. Die Maories singen ganz viel und sehr schön. Ich denke das ist ihnen angeboren. Nachdem wir ein Stöckchen-Spiel gerlent und Flex-Rosen gemacht haben lernten die Frauen am Nachmittag wie man einen Poi bastelt und den dazugehörigen Tanz. Die Männer lernten den HAKA. Der Haka ist der Kriegstanz der Maories und wie schon mal erläutert wird dieser vor jedem Rugby Spiel von den All Blacks ausgeübt.
Der Poi ist ein "Ball" eher ein Bommel an einer geflochtenen Schnur. Damals diente er zum Training der Handbewegungen für Kämpfe; heute wird er nur noch von den Kindern und von den Frauen genutzt. Den Tanz den wir üben mussten diente dazu die Männer am Abend (bei unserer Vorstellung) zu bezirzen. Dabei musste immer schön der Poi bewegt werden und natürlich der schönste Augenschlag aufgesetzte werden. Ich glaube ich habe das ganz gut hinbekommen, man sagte mir ich hätte eine "great perfomance" hingelegt und ich wäre "flirty" gewesen! Yeah! ;)
Als dann die Jungs ihren Haka präsentierten war die Stimmung förmlich am überlaufen! 25 halbnackte Boys stümten den Raum, versuchten mehr oder weniger ihre Muskeln anzuspannen und schnitten dabei gespenstische Grimassen! Einfach toll. Haben sie echt gut hinbekommen und wir waren alle begeistert!
Danach gings mal wieder zum Essen was ebenso genial war wie das am Tag zuvor. Diesmal hatten die Maories für uns gekocht und bescherten uns mit allerlei Leckereien!
Für den Samstag Abend stand dann die "Vesbar" (die Kneipe auf unserem Campus) ganz im Zeichen des Noho Marare. Auch hier wurde wieder viel gesungen und als absolutes Highlight forderten die Mories die internationalen Studenten zu einem Wetttrinken auf! Dabei saßen die int. Studenten den Maories gegenüber. Jeder hatte einen Becher vor sich der mit Bier gefüllt wurde. Auf das Startkommando nahmen die zwei erste in der Reihe (in diesem Fall natürlich ich bei den int. Studenten, wer sonst!?) die Becher in die Hand und exten diesen so schnell es ging. War der Becher leer musste er verkehrt herum auf den Kopf gesetzt werden. Erst danach durfte der 2. des jeweiligen Teams mit seinem Becher starten. Tja, wir loosten in jeder Runde. Selbst als nur männliche internationale Studenten gegen das weibliche Maorie Team antraten. Was für eine Schmach! Aber wir hatten alle unseren Spass.
Danach wurde natürlich wieder das Viaduct von Auckland gerockt und wie die Samstage zuvor war auch diese Nacht die kürzeste für die Woche.
Wie ihr ja schon alle vernommen habt geht es mir blendend hier unten in "weit weit weg" von zuhause!
Ich bin gespannt was diese Woche so bringt und werd euch natürlich auf dem laufendem halten!
Eure Barbara
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| Noho Marae |


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